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Positive Bilanz der VELKD-Präsenz - Etwa 1000 Gäste besuchten das Himmelszelt in der Themenwoche „Bibel und Bild“. „Wir gehen mit erfülltem Herzen und reich beschenkt“: Mit diesen Worten verabschiedete sich Dr. Horst Gorski im Namen der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) aus dem Himmelszelt des Lutherischen Weltbunds in Wittenberg. Sechs Tage lang hat die VELKD im Himmelszelt das Programm zur Themenwoche „Bibel und Bild“ gestaltet. Rund 1000 Menschen haben in dieser Zeit das Himmelszelt besucht oder an den Veranstaltungen teilgenommen.

Der Leiter des VELKD-Amtes in Hannover zog eine positive Bilanz der Zeit auf der Weltausstellung Reformation. Bereichernde Begegnungen mit Menschen aus aller Welt im Himmelszelt, ein vertiefendes Nachdenken über das Verhältnis von Glaube und Bildern und bewegende Momente in der Stadt, ihren Kirchen und Museen hätten zu diesem Gesamteindruck beigetragen: „Die gewonnenen Einsichten und Aussichten waren es wert, eine Woche unter dem Dach des Himmelszeltes zu verbringen“.

In der Themenwoche „Bibel und Bild“ bot die VELKD ein vielfältiges Programm: Die Vormittage standen unter dem Motto „Luther.Bibel.Bild“ im Zeichen vertiefender Beschäftigung mit Bibeltexten, Luthertexten und Bildern. Referenten waren Dr. Christian Lehnert (Liturgiewissenschaftliches Institut der VELKD, Leipzig), Dr. Horst Gorski, Pastorin Anke Merscher-Schüler und Propst Martin Tenge (Hannover), Pastor Klaus Eulenberger (Horneburg) und Dr. Claas Cordemann (Hannover).

In den Nachmittagsveranstaltungen wurde das Thema „Bibel und Bild“ auf je eigene Weise interpretiert: Die Jazzsuite „Heart of the Rose“ von Uwe Steinmetz (Liturgiewissenschaftliches Institut der VELKD, Leipzig) verband die Deutung der Farben der Lutherrose mit Luther-Chorälen und Jazz-Interpretationen. Künstler Henning Diers (Hassel) malte live ein Bild zur 85. These. Zauberer Simabu (Hannover) führte vor Augen, dass nicht allen Bildern zu trauen ist. Mitglieder des Bläserkreises Hannover präsentierten Luther-Choräle in altem und neuem Gewand. Der Schlussempfang wurde begleitet vom Salonmusik-Trio „Ad Libitum“ aus Wittenberg.

Die Weltausstellung Reformation endet am 10. September 2017. Mehr Informationen unter https://r2017.org/weltausstellung .

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Ungarn (ELKU) wird vom 24. bis 27. August 2017 mit den ungarischen Tagen die Weltausstellung Reformation bereichern. Schwerpunkt ist die Gestaltung des Himmelszelts im Luthergarten, der Präsenz des Lutherischen Weltbundes (LWB) auf der Weltausstellung. Aber auch außerhalb des Himmelszelts wird ein hochkarätiges kulturelles und wissenschaftliches Programm mit vielen Gästen aus Ungarn geboten.

Eröffnet werden die ungarischen Tage am 24. August um 19 Uhr mit einem Empfang im Lutherhof. Gastgeber Péter Gáncs, Leitender Bischof der ELKU, wird u. a. den ungarischen Minister für Humanressourcen, Zoltán Balog, und den Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, begrüßen. Der Landeskurator der ELKU, Gergely Prőhle, wird eine Einführung in das Testament Martin Luthers geben. Die Originalversion des letzten Willens Luthers befindet sich im Besitz der ELKU und ist zurzeit als Leihgabe in der Nationalen Sonderausstellung „95 Schätze, 95 Menschen" im Lutherhaus ausgestellt.

Freitag, der 25. August, steht im Zeichen der Wissenschaft. Von 10 bis 17 Uhr findet im Colleg Wittenberg eine wissenschaftliche Konferenz unter dem Titel „Der evangelische Pfarrer – zur Sozialgeschichte eines Standes. Beispiele aus Deutschland und Ungarn" statt. Am Nachmittag werden ab 14 Uhr im LWB-Himmelszelt verschiedene Gruppen Volkstänze, Theaterszenen und musikalisch-literarische Stücke vorführen. Um 18 Uhr findet ein Orgelkonzert in der Stadtkirche statt, gestaltet durch den weltberühmten ungarischen Orgelkünstler László Fassang.

Am Samstag werden passend zur Themenwoche „Medien“ der Weltausstellung zwei ungarische Beiträge zum Reformationsjubiläum präsentiert, die auch auf Deutsch erschienen sind. Um 10 Uhr wird im Himmelszelt „Luther – Das Kartenspiel“ vorgestellt. Das Kartenspiel will Jugendlichen und Erwachsenen das Leben und Wirken Martin Luthers spielerisch näherbringen.

Um 14 Uhr wird im Wittenberger Centralkino die deutsche Fassung der ungarischen Animationsserie über das Leben Martin Luthers uraufgeführt. Gezeigt werden zwei der insgesamt zehn Folgen. Sie sind geeignet für den Einsatz im Schul- oder Konfirmandenunterricht. Fünf Folgen sind zurzeit kostenlos im Internet verfügbar. Im Anschluss an die Vorführung interviewt der Geschäftsführer des DNK/LWB, OKR Norbert Denecke, den Regisseur der Serie, Zsolt Richly, und den Schirmherren, Bischof Dr. Tamás Fabiny. Das international anerkannte Projekt wird zurzeit in mehrere Sprachen übersetzt. Die Produktion wurde vom LWB und dem DNK/LWB gefördert.

Im Rahmen der ungarischen Tage findet am Samstagabend außerdem ein Empfang des ungarischen Staates statt. In der geschlossenen Veranstaltung wird der ungarische Justizminister Dr. László Trócsányi die Festrede halten. Schlusspunkt der ungarischen Tage ist ein zweisprachiger Gottesdienst in der Schlosskirche am Sonntagmorgen um 10 Uhr. Es predigt Dr. Tamás Fabiny, Bischof der Norddiözese der ELKU.  

 

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Amt der VELKD
Herrenhäuser Straße 12
30419 Hannover

 
 

 

 

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