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Kirche im Handwerk

Besinnung und Gebet - Innere Ruhe und Einkehr - Spiritualität und Glaube im Leben und Beruf. Lesen Sie hier Berichte und Nachrichten rund um den Themenkreis Handwerk und Kirche.
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Interreligiöser Dialog ist Friedensarbeit - Mit einem Festakt ist gestern Abend am 19. Oktober 2018 in Berlin an die Gründung der Christlich-Islamischen Begegnungs- und Dokumentationsstelle (CIBEDO) als Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz erinnert worden. Vor rund 200 Gästen aus Politik, Religionen und Gesellschaft wurde die Arbeit von CIBEDO im christlich-islamischen Dialog gewürdigt.Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hob in seiner Ansprache hervor, dass jeder Mensch seinen Glauben im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung leben könne. Religionsfreiheit sei Teil der Ordnung der Freiheit, für die das Grundgesetz stehe. Wo es notwendig sei, müssten jedoch auch Grenzen aufgezeigt werden, so der Bundespräsident: „Klare Grenzen gegenüber all denjenigen, die im Namen ihrer Religion Verfassung und Rechtsstaat in Frage stellen. Und klare Grenzen gegenüber all denjenigen, die Menschen allein aufgrund ihres religiösen Glaubens verdächtigen, ausgrenzen oder diskriminieren.“

Die Kirche betont die Schönheit der Ehe und der Familie und bemüht sich zugleich, allen Menschen nahe zu sein, die in gescheiterten oder schwierigen Beziehungen leben. Das hat Papst Franziskus an diesem Sonntag beim Angelusgebet gesagt. Im Sonntagsevangelium (Mk 10,2-16) fragen Pharisäer, ob ein Mann seine Frau aus der Ehe entlassen darf, und Jesus antwortet abschlägig. Diese Lehre sei „sehr klar“ und verteidige „die Würde der Ehe als Liebesverbindung, die Treue voraussetzt.“ Die Liebe der Ehepartner zueinander sei ein „gegenseitiges Geschenk, unterstützt von der Gnade Christi. Wenn aber in den Ehepartnern das Eigeninteresse überwiegt, die eigene Genugtuung, dann kann ihre Verbindung nicht bestehen.“

EKD-Menschenrechtsinitiative #freiundgleich geht an den Start. -  Zum 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte startet die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die Menschenrechtsinitiative #freiundgleich. Mit einer Wanderausstellung, unterschiedlichen Veranstaltungsformaten – von Planspielen bis zu einer Modenschau –, Informations- und Bildungsmaterial rückt die EKD die Verteidigung der Menschenrechte als Aufgabe der Kirchen in den Fokus. Insbesondere Kirchen und Gemeinden sollen damit in der Menschenrechtsbildung unterstützt werden.

McCarrick ist 88 Jahre alt. Ihm wird vorgeworfen, als Pfarrer einen Minderjährigen sexuell missbraucht zu haben. Die Taten ereigneten sich der Anklage nach in der Diözese New York und sollen vor etwa dreißig Jahren passiert sein. Laut Medienberichten soll McCarrick, der von 2001 bis 2006 die Erzdiözese Washington leitete, auch junge Priesteranwärter zum Sex genötigt sowie mindestens zwei Minderjährige missbraucht haben. - Papst Franziskus hat sofort nach Bekanntwerden der jüngsten Vorwürfe gegen den amerikanischen Erzbischof Theodore Edgar McCarrick eine Untersuchung des Falles angeordnet. Das geht aus einem Statement hervor, das der Heilige Stuhl an diesem Samstag veröffentlicht hat.- Im September 2017 habe die Erzdiözese den Heiligen Stuhl über Vorwürfe eines Mannes gegen McCarrick, ihn in den 1970 missbraucht zu haben, berichtet. Der Heilige Vater, so die Pressemitteilung weiter, habe umgehend eine Untersuchung des Falles angeordnet und noch vor Abschluss der Untersuchungen, angesichts schwerwiegender Beweise, den Rücktritt McCarricks akzeptiert, ihm die öffentliche Ausübung seines Amtes untersagt und ein Leben in Buße und Reue auferlegt.

Am 11. November 1918, also vor 100 Jahren, endete der grausame Erste Weltkrieg. Nie zuvor standen sich Armeen in solcher Größe und mit solchem Gewaltpotential gegenüber. Neun Millionen Soldaten und sechs Millionen Zivilisten fanden ihren gewaltsamen Tod. Für die Toten ging das Leben zu Ende, für die Überlebenden starb der Fortschrittsglaube, der die Jahrzehnte vor dem Ersten Weltkrieg beflügelt hatte. Die naturwissenschaftlichen Fortschritte, die Friedensinitiativen und die philosophischen Gedankengebäude versprachen eine friedvollere und menschlichere Zukunft. Immer deutlicher aber wurde, dass die Menschen und die Machthaber im Ersten Weltkrieg die Mitte und das Maß ihres Denkens und Handelns verloren hatten. Vielleicht war dieser Verlust auch der Grund, warum so wenig aus diesem Krieg gelernt wurde und warum aus der Brutalität dieser Zeit schließlich sogar der Zweite Weltkrieg wachsen konnte. Man wollte weder die Ursachen für den Ersten Weltkrieg ehrlich analysieren noch die eigene Schuld bekennen und daraus die notwendigen Konsequenzen ziehen. Viel zu viele Menschen waren nicht lernbereit.
Lernbereit zu sein bedeutet, sich bewusst und zielorientiert zu verändern, sein Leben und das Leben seiner Gesellschaft in die Weite zu führen. Wer zu lernen bereit ist, weiß, dass weder der einzelne Mensch noch die Gesellschaft noch die Welt oder die Kirche perfekt waren, sind oder sein werden. Er weiß, dass er der Veränderung bedarf, dass er lernen muss, sich selbst infrage zu stellen und die eigene Trägheit und Lernfaulheit zu überwinden.

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