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Rund 41 Millionen erwachsene Deutsche tragen Brille – und stehen spätestens beim Kauf eines neuen Modells vor der Frage: Was passt zu meinem Gesicht? Den Ausschlag für die Wahl der perfekten Fassung gibt das Verhältnis von Länge zu Breite. - Die schier unendlich scheinende Auswahl an Brillenfassungen macht die Entscheidung für die richtige schwer. Als Orientierungshilfe dient das Verhältnis von Gesichtslänge und -breite. Der Blick in den Spiegel vereinfacht den Brillenkauf.

Denn er offenbart ein wichtiges Detail: Ob das Gesicht als schmal oder breit empfunden wird, hängt vom Verhältnis Länge zu Breite ab. „Schmale Gesichter wirken länger und kantiger, weil es ihnen an Fülle fehlt“, sagt Stil-Expertin Petra Waldminghaus. „Sie sind plastischer, die Augen stehen enger zusammen.“ Breite Gesichter wirken hingegen kürzer. Sie sind meist voller, flächiger und weicher. Um Augen, Nase und Mund gibt es mehr Platz zu den Seiten.

Für schmale Gesichter: markante Fassungen und hohe Gläser 
Auffällige Rahmen unterbrechen optisch die Länge des Gesichts. So erscheint es kürzer und harmonischer. „Hohe Gläser mit starken Rändern verstärken diesen Effekt, weil das Gesicht gleich zweimal unterbrochen wird“, erklärt Waldminghaus. Je kontrastreicher die Farbe und je dicker die Fassung, umso besser das Ergebnis. Aber nicht übertreiben: Ein zu dicker Rahmen kann ein sehr schmales Gesicht auch dominieren. Keinesfalls sollte die Brille breiter als die breiteste Stelle des Gesichts sein. Gebogene Fassungen schmiegen sich bei diesem Typ gut an.

Tipp für schmale Gesichter: Oversize-, Panto- oder Pilotenbrillen mit ausdrucksstarken Fassungen liegen 2018 im Trend. Auch der angesagte Doppelsteg-Style eignet sich für fast jedes Gesicht.

Für breite Gesichter: dezente Brillen mit schmalen Gläsern 
Kontraststarke Vollrandfassungen sind unvorteilhaft, da sie das Gesicht optisch noch mehr verkürzen. Deshalb besser helle Vollrandfassungen, Halbrandbrillen oder Rahmenlose wählen. Bei einem breiten Gesicht ist häufig der Abstand zwischen Wangenknochen und Augenbrauen kürzer. Gläser mit geringer Höhe sitzen nicht auf den Wangen auf. Tendenziell lassen eckige Formen runde Gesichter markanter erscheinen, geschwungene Varianten sind ein schöner Kontrast zu quadratischen Gesichtsformen. „In jedem Fall sollte die obere Brillenkontur harmonisch zur Brauenlinie verlaufen“, betont Waldminghaus. 

Tipp für breite Gesichter: Im Trend sind transparente Rahmen und Fassungen in Fondant-Tönen. Gradient Colors spielen mit Farbverläufen, die idealerweise von oben nach unten heller werden.

Mehr Stylingtipps unter https://www.brillenstyling.de/

Foto Quelle: KGS

Kuratorium Gutes Sehen e.V. (KGS)
Werderscher Markt 15
10117 Berlin

 

 
 

 

 

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