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Meistertipp - Tipps vom Handwerk

Tipps vom Handwerk für Haus und Wohnen und Arbeit.

Der Meister rät ! - Tipps vom Fachmann zu Themen rund ums Haus, Kfz, Werkzeug, Fahrrad, Freizeit, Urlaub und Reisen, etc.  Hier finden Sie Rat und Tipps von Handwerksmeistern, Fachverbänden des Handwerks und öffentlichen Organisationen. Themen sind u.a. Sanierung, Energie, Bauen, Komfort, Finanzierung und Förderung, Verkehrswesen, Auto und Motorrad, Freizeit, Urlaub

Wintercheck von Immobilien -  Tipps für Hausbesitzer

Reinigung und Inspektion RLT-AnlagenBeim Wintercheck von Immobilien gebäudetechnische Anlagen nicht vergessen! Von O bis O: Die aus dem Straßenverkehr bekannte Regelung in der kalten Jahreszeit auf Winterreifen umzusatteln – nämlich von Oktober bis Ostern – gilt auch für Immobilien und ihre gebäudetechnischen Anlagen. „Frost und Schnee können Betriebsausfälle bei der Gebäudetechnik verursachen. Dies führt zu hohen Kosten aufgrund von Frost- und Wasserschäden sowie erhöhtem Energieverbrauch. Das gilt bei Betriebs- und Werkstätten wie Wohngebäuden gleichermaßen“, warnt Marc Eickholz, Leiter der Abteilung Facility Management bei der Niederberger Gruppe, und rät dazu, spätestens im Oktober Maßnahmen für eine sichere Nutzung von Immobilien in den Wintermonaten zu ergreifen. Gehwege, Hofflächen, Parkplätze, Ein- und Ausfahrten sowie Durchgänge Laubfrei halten: Feuchtes Laub erhöht die Sturzgefahr. Da bundesweit die meisten Gemeinden die Pflicht zur Gehwegreinigung an die Immobilienbesitzer bzw. Wohnungseigentümergemeinschaften übertragen haben, sollten sich Hausverwaltungen frühzeitig um Fachbetriebe kümmern. „Am besten darauf achten, dass der Fachbetrieb mit dem notwendigen Equipment, insbesondere mit Straßenreinigungsfahrzeugen in geeigneten Größen, ausgestattet und in der Lage ist, auch Winterdienste zuverlässig zu übernehmen“, rät Eickholz und empfiehlt: „Da diese Transparenz meist schwierig darzustellen ist, sollte zumindest eine Referenzliste erbeten werden". Falls kein Dienstleister beauftragt wird, sollte immer genug Streumittel/ Räumequipment griffbereit sein.Dachrinnen reinigen: Laub sammelt sich in Regenrinnen und Fallrohren. Verstopfte und überlaufende Dachrinnen führen häufig zu Durchnässungsschäden an der Fassade. Auch wenn Laub mit Tauwasser in der Regenrinne gefriert, kann diese platzen. Die Immobilie nimmt folglich Schaden und Geld muss für Instandsetzung investiert werden. Die Dachrinnenreinigung und auch die Reinigung der Fallrohre sollte deshalb nicht vernachlässigt werden. „Arbeiten auf dem Dach sind nicht ungefährlich. Nicht nur aus Gründen der Arbeitssicherheit sowie zur Vermeidung von Folgeschäden sollte deshalb ausschließlich auf professionelle Fachbetriebe zurückgegriffen werden. So sind beispielsweise auch unsere Teams mit modernstem Equipment ausgestattet und darin geschult auch Dächer von Eiszapfen sowie von Schneelast zu befreien“, ergänzt Marc Eickholz.Fenster, Türen und Dach überprüfen: Empfehlenswert ist vor Winterbeginn die Fassade auf Risse sowie Dachziegel bzw. Flachdach auf Beschädigungen hin zu überprüfen. In Putzrisse sowie beschädigte Dachziegel kann Wasser eindringen. Es gefriert und dehnt sich dabei um etwa 10 Prozent aus. Der Putz wird dann regelrecht von der Mauer gesprengt. Auch die Dichtungen von Türen und Fenstern nicht vergessen und gegebenenfalls erneuern lassen, um Heizkosten zu senken und Zugluft zu vermeiden.Trinkwasseranlagen abstellen: Trinkwasseranlagen, die außerhalb von Gebäuden, beispielsweise Springbrunnen oder Bewässerungsanlagen, oder in nicht frostsicheren Räumen installiert sind, sollten entleert und abgestellt werden, sofern diese nicht benötigt und entsprechend mit einer Begleitheizung ausgestattet sind.Heizungs- und Lüftungsanlagen reinigen und warten lassen: Grundsätzlich sollten Heizelemente, Thermostatventile sowie elektrische Bau- und Regelteile an Heizungs- und Lüftungsanlagen auf ihre Funktion hin überprüft werden. Dazu gehört es auch, Heizregister in der RLT zu reinigen, das Heizungssystem zu warten und umweltfreundlich einzustellen. Denn eine optimierte Heizkurve spart Energiekosten und Geldbeutel zugleich. Bei Heizplatten und Heizkörpern werden die Zwischenräume mit speziellen Absauggeräten gereinigt. Das dient der Hygiene und besseren Wärmeübertragung an den Raum und folglich niedrigeren Heizkosten. „Je nach Bauart sind Maßnahmen zu ergreifen, dass der Wärmetauscher bei Luftheizungsanlagen nicht einfriert. Die Luftverteilung der Anlagen sollte zugfrei und ein effektiver Wärmeverteilungsgrad eingestellt sein“, gibt Marc Eickholz einen Tipp und ergänzt: „Keine Sorge übrigens bei Luft-Wasser-Wärmepumpen, die außerhalb des Hauses stehen. Diese sind mit einer automatischen Abtaufunktion vor Frost geschützt.“ Übrigens: Auch bei Leerstand im Gebäude je nach Bedarf heizen, denn kalte Luft nimmt weniger Feuchtigkeit auf. Diese setzt sich dann an den ausgekühlten Wänden ab und begünstigt Schimmelbildung.Über die Niederberger Gruppe Zum Repertoire der Gruppe gehören neben der Bau- und Industriereinigung auch die Graffitibeseitigung ebenso wie die Reinigung von Glas-, Stein- und Metallfassaden. Auch der Hausmeisterservice, Kurierdienste aller Art oder die Wartung von Industrieanlagen sind Teil der umfangreichen Angebotspalette des Spezialisten für infrastrukturelle Gebäudedienste. Das Unternehmen beschäftigt heute an bundesweit zehn Standorten rund 3.500 Mitarbeiter, von denen bis zu 90 Prozent sozialversicherungspflichtig angestellt sind. Unter ihnen befinden sich stets etwa 70 Auszubildende und damit deutlich mehr, als es in der Branche üblich ist. Mit einem Jahresumsatz von zuletzt über 62 Millionen Euro gehört die NIEDERBERGER Gruppe zu den führenden Anbietern auf dem Reinigungsmarkt.NIEDERBERGER Gruppe Verwaltungs-GmbH Brohler Str. 13 50968 Köln Deutschland

Verbraucherfeindliche Klauseln in Bauverträgen - BSB Studie informiert

(ots) - Unausgewogene Bauverträge mit verbraucherfeindlichen Vertragsklauseln benachteiligen Verbraucher, verursachen wirtschaftliche Risiken und führen zu Rechtsunsicherheit am Bau. Der Bauherren-Schutzbund e.V übt zur Stärkung der Verbraucherrechte sein Recht auf Abmahnungen und Unterlassungsklagen bei verbraucherfeindlichen Vertragsklauseln aktiv aus. 350 verbraucherfeindliche Vertragsklauseln wurden bisher erfolgreich abgemahnt, 12 einstweilige Verfügungen erwirkt und 24 Hausanbietern durch Gerichtsurteil die weitere Verwendung von Vertragsklauseln untersagt. Erhebliche Rechtsunsicherheit für VerbraucherDie aktuelle Dokumentation fasst typische verbraucherfeindliche Klauseln geordnet nach den Schritten eines Hausbaus zusammen - von Vertragsabschluss über Bauphase bis hin zu Abnahme und Gewährleistung. Es wird eine ausführliche rechtliche Bewertung von typischen Vertragsklauseln und ihre Auswirkungen auf private Bauherren vorgenommen. Am risikoreichsten - so werten die Vertrauensanwälte des BSB - sind Klauseln, die sich einseitige Änderungen auszuführender Leistungen vorbehalten, die Unternehmen die Abnahme erleichtern sollen und die unausgewogene Zahlungspläne festschreiben wollen. Das Spektrum verbraucherfeindlicher Klauseln tangiert außerdem Leistungsvereinbarung und Leistungsausschlüsse, Fertigstellungsfristen, Preisgestaltung, Abschlagszahlungen, Sicherheitsleistungen, die Einschränkung des Rechtes zum Betreten der eigenen Baustelle, Regelungen zur Schlussabnahme und die Verkürzung von Gewährleistungsfristen. In der aktuellen Marktsituation gelingt es selbst dem informierten Verbraucher oft nicht "einen guten Vertrag" abzuschließen, folgert die Studie. Eine hohe Anzahl von Klauseln in Bauverträgen in den unterschiedlichsten Formulierungen mache es sehr schwer, ihre Unwirksamkeit festzustellen. Doch sollten auch die Bauunternehmen bedenken, dass ihnen mit Verträgen mit unwirksamen oder nichtigen Klauseln nicht gedient sei, appellieren die Verfasser der Dokumentation. "Diese Verträge bergen erhebliches Konfliktpotenzial, Rechtsunsicherheit und das hohe Risiko von wirtschaftlichen Schäden für alle Beteiligten." Um dieses Konfliktpotenzial zu minimieren, zielt die Tätigkeit des BSB darauf, Verbraucherinformation zu vermitteln, bundesweit baurechtliche Beratung zu leisten und sich konsequent mit Unternehmen auseinanderzusetzen, die mit Verträgen mit verbraucherfeindlichen Klauseln am Markt agieren und Verbraucher benachteiligen. Die Studie "Verbraucherfeindliche Klauseln in Bauverträgen" steht kostenlos auf unserer Homepage unter www.bsb-ev.de/analysen_und_studien/ als Download zur Verfügung. Bauherren-Schutzbund e.V. Bundesbüro Kleine Alexanderstr. 9-10 10178 Berlinhttp://www.presseportal.de/pm/104917/2786258/bsb-dokumentiert-verbraucherfeindliche-klauseln-in-bauvertraegen-erhebliche-rechtsunsicherheit-fuer

Tipp: In nur zwei Wochen zum neuen Bad.

Zentralverband Sanitär Heizung und Klima gibt Tipps für eine gelungene Baderneuerung. Sankt Augustin (ots) - Kacheln aus den 70er Jahren, schmutzig-graue Fugen und alte Armaturen: Viele Badezimmer haben ihre besten Zeiten lange hinter sich. Ein angenehmes Wohngefühl stellt sich so schon längst nicht mehr ein. Auch wenn das Bedürfnis nach einer Baderneuerung groß ist, oft befürchten Haus- oder Wohnungsbesitzer einen hohen Kosten- und Organisationsaufwand. Hinzu kommt die Scheu vor wochenlangem Lärm und Dreck, der sich nahezu in allen Räume verteilt. Dass dies auch anders geht, zeigt der Zentralverband Sanitär Heizung und Klima (ZVSHK). Denn bei sachkundiger Planung und Umsetzung durch einen Badprofi vom Fachhandwerk kann der Wunsch nach dem neuen Bad schon in kürzester Zeit in Erfüllung gehen - stressfrei und wirtschaftlich. Am Anfang jeder Badrenovierung stehen die Wünsche der Eigenheimbesitzer. Sie entscheiden über Einrichtungsstil oder Badezimmerthema, ob ein oder zwei Waschtische, Whirlwanne, Dusche, WC oder Bidet eingebaut werden. Doch erst mit der richtigen Kombination aus Fliesen, Ausstattungsdesign, Farben und Licht wird das neue Bad zur gewünschten Wellnessoase. Deshalb empfehlen die Experten des ZVSHK schon bevor es richtig losgeht, einen ortsansässigen Fachhandwerker einzuschalten und eine der zahlreichen Bäderausstellungen bei ihm oder gemeinsam mit ihm beim Großhandel in der Nähe zu besuchen. Denn professionelle Beratung und vielfältige Vergleichsmöglichkeiten schützen vor Fehlentscheidungen und unnötigen Kosten. "In den modernen Ausstellungsräumlichkeiten kann sich der Kunde ein umfassendes Bild machen. Formen und Farben kommen in Kombination mit unterschiedlichen Lichtvarianten viel besser zur Geltung als am Computer. Zudem kann der Kunde sicher sein, dass die dort angebotenen Markenartikel den gesetzlichen Vorschriften entsprechen, im Gegensatz zu mancher Nachbau-Variante aus dem Internet", rät Sanitärexperte Andreas Braun vom ZVSHK in Sankt Augustin. Einmal da, alles klar - sachkundige Planung für das perfekte Bad "Die neue Badeinrichtung ist das eine, die optimale Einplanung aller Wohnwünsche in den zur Verfügung stehenden Raum das andere", weiß Andreas Braun vom ZVSHK. Der erfahrene Badprofi hat von Anfang an das Gesamtprojekt von der neuen Badausstattung, über die Heizungsanlage bis hin zur Elektrik und zum Innenausbau im Blick. "Es gibt weit über 1.000 unterschiedliche Einzelteile fürs Bad, von Beschlägen und Armaturen über entsprechend dimensionierte Rohre bis zum Befestigungsmaterial für WC und Waschtisch. Diese sind aufeinander abgestimmt einzuplanen. Schließlich müssen die einzelnen Komponenten zueinander passen, wenn es zu einer stressfreien und wirtschaftlichen Umsetzung kommen soll", erklärt Braun. Dazu vermisst der Fachhandwerker schon beim ersten Besichtigungstermin fachgerecht die Räumlichkeiten und berät praxisnah vor Ort, wie das neue Bad bestmöglich realisiert wird. Wirtschaftlichkeit und Verlässlichkeit für ein gelungenes Ergebnis Zu den wichtigsten Kriterien für eine gelungene Badsanierung zählen neben einer sauberen, schnellen Umsetzung für viele Badbesitzer die Kosten. "Hier sollte man sich nicht von vermeintlich günstigen Internetangeboten blenden lassen", rät ZVSHK-Experte Braun. Nach Erstberatung vor Ort und Auswahl der Sanitärprodukte erstellt der Fachmann ein Gesamtangebot. "Dabei handelt es sich um ein so genanntes wirtschaftlich ausgerichtetes Angebot: Der Fachbetrieb garantiert einen Festpreis für Sanitärprodukte, Montagematerialien und Arbeitsleistung und sichert die Einhaltung sämtlicher Termine und eine saubere Arbeit zu. Es gibt keine versteckten Nebenkosten, wie etwa für Verpackung, Versand und Entsorgung", erläutert der Verbandsexperte. Ein weiterer entscheidender Vorteil: Der Kunde zahlt in der Regel erst nach Baufortschritt und nicht komplett im Voraus. Zudem beinhaltet das Angebot eines Fachbetriebs zahlreiche Dienstleistungen, die sonst nicht selbstverständlich sind. Dazu gehören beispielsweise die Anlieferung der Bad-Produkte bis zur Baustelle und nicht nur bis zur Bordsteinkante, deren Prüfung auf Mängel und Vollständigkeit vor Ort oder eine Gewährleistungs-Übernahme, die nur vom Fachhandwerker eingebaute Markenprodukte bieten. Wer also eine kostenbewusste, stressfreie Badrenovierung anstrebt, der sollte einfach zwei Wochen in Urlaub fahren und auf den Badprofi setzen. Denn mit dem Fachhandwerker an der Seite wird der Traum vom neuen Bad garantiert kein Albtraum. Für weitere Informationen: www.wasserwaermeluft.de Hintergrundinformationen Laut Umfragen (ZVSHK 2012) plant ein Fünftel der deutschen Haus- und Wohnungseigentümer in den nächsten fünf Jahren das Bad zu erneuern. Dabei ist der SHK-Fachhandwerker mit weitem Abstand der erste Ansprechpartner. Im Rahmen einer ganzheitlichen Planung durch einen Badspezialisten erhält der Kunde ein Höchstmaß an Verlässlichkeit und Transparenz über das gesamte Projekt hinweg. Um Details muss er sich nicht unnötig selber kümmern. Insgesamt profitieren Fachhandwerker-Kunden nachweislich von den Produkt- und Servicevorteilen durch langjährige Partnerschaften innerhalb der dreistufigen Servicekette, bestehend aus Herstellern, Großhandel und Fachhandwerk. Dieses bewährte System aus geschulten, erfahrenen Fachleuten und innovativen Markenprodukten ermöglicht professionellen Service, Qualität und größtmögliche Sicherheit wie man sie woanders in dieser Form kaum findet. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ist die Standesorganisation von 53.000 Handwerksbetrieben mit 346.000 Beschäftigten. Der Jahresumsatz des Sanitär-, Heizungs-, und Klimahandwerks lag 2013 bei 37,9 Milliarden Euro. Der ZVSHK ist zudem Gründer und Träger der Weltleitmesse ISH. Zentralverband Sanitär Heizung Klima

Wärmedämmung: Kosten senken mit neuen Fenstern

 

„Haus sanieren – profitieren“ informiert - Serie „Dämmen – aber richtig!“: Dritter Teil

Klare Sicht und weniger Heizkosten: Bis zu 15 Prozent weniger Energie verbraucht ein Haus mit modernen wärmedämmenden Fenstern. © thingamajiggs - Fotolia.com

Osnabrück. Moderne Fenster tragen viel zur Wärmedämmung im Haus bei: Im Vergleich zu alten, ein- oder zweifach verglasten Scheiben kann ihr Einsatz dazu führen, dass das Haus bis zu 15 Prozent weniger Wärmeenergie verbraucht. Das sorgt für klare Sicht und geringere Heizkosten. Im dritten Teil der Serie „Dämmen – aber richtig!“ erklärt Andreas Skrypietz, Projektleiter der Klimaschutz- und Informationskampagne „Haus sanieren – profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), was man beim Einbau wärmedämmender Fenster beachten sollte. Wärmedämmende Fenster sparen viel Energie „Neue energieeffiziente Fenster einzusetzen, ist besonders dann sinnvoll, wenn man im Haus ständig das Gefühl hat, es zieht“, so Skrypietz. Wenn ohnehin die Fassade saniert werde, biete sich auch ein Austausch der Fenster an. Mit dem Einbau wärmedämmender Fenster und einer neuen, gedämmten Fassade könnte viel Wärmeenergie eingespart werden. Das werde schon allein dadurch klar, wenn man sich vorstelle, wie groß die Außenfläche eines Hauses sei, die allein durch Außenwände und Fenster abgedeckt werde. Skrypietz: "Auch große Fensterflächen sind heutzutage überhaupt kein Problem mehr" Ersetzt werden sollten bei passender Gelegenheit in erster Linie Fenster, die vor 1990 eingebaut wurden, da diese bis zu sechs Mal so viel Wärme durchlassen wie moderne Wärmeschutzgläser. Durch ihre Doppel- oder Dreifachverglasung und eine zusätzliche hauchdünne Metallschicht reflektieren moderne Fensterscheiben Wärmestrahlen zurück in den Raum. Der mit einem Edelgas befüllte Zwischenraum lasse noch weniger Wärme entweichen. „Dadurch sind auch große Fensterflächen heutzutage überhaupt kein Problem mehr“, so der Energieberater. Wenn die Fenster richtig ausgerichtet seien, könnten sie sogar im Winter das Sonnenlicht einfangen und zur Erwärmung des Raums beitragen. Um eine Überhitzung im Sommer zu vermeiden, sei es deshalb auch sinnvoll, an den Fenstern des Hauses Jalousien, Rollläden oder ähnliches anzubringen. Beim Fensterkauf sollten Hauseigentümer auf den U-Wert des gesamten Fensters achten Beim Fensterkauf sollten Hauseigentümer auf den sogenannten U-Wert des gesamten Fensters achten oder einen Fachmann danach fragen. Häufig werde vom Hersteller nur der U-Wert des Glases genannt, der in der Regel niedriger sei als der Gesamtwert von Rahmen und Scheibe. Wie wirkungsvoll das Fenster die Wärme im Raum hält, sei aber abhängig vom Zusammenspiel zwischen Fensterrahmen und -verglasung. „Fenster mit geringen U-Werten zwischen 0,7 und 1,3 entsprechen den neuesten Effizienzanforderungen und sind mittlerweile Standard“, erklärt Skrypietz. Aber auch Werte von 0,4 würden mittlerweile erreicht.

Der U-Wert gibt an, wie wirkungsvoll das Fenster die Wärme im Raum hält. Wichtig ist, auf den gesamten U-Wert von Rahmen und Scheibe zu achten.

[Download] | © Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Der kostenlose Energie-Check von "Haus sanieren - profitieren" zeigt, wie energieeffizient die Fenster des eigenen Hauses sind.

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"Fenster müssen immer die kälteste Stelle der Außenwand sein" „Es ist in jedem Falle sinnvoll, einen Energieberater, Planer oder Architekten in die Entscheidung einzubeziehen, welche Fenster gekauft werden“, erklärt Skrypietz. Wenn zum Beispiel neue Fenster eingebaut würden ohne die Außenwand zu dämmen, bestehe die Gefahr, dass sich der kälteste Punkt der Außenseite des Hauses in die Wand verlagert. „Wenn das passiert, kann sich Feuchtigkeit an den Wänden sammeln, die die Bildung von Schimmel begünstigt. Deshalb müssen Fenster immer die kälteste Stelle an der Außenwand sein“, so Skrypietz. Staat bezuschusst neue Fenster und Außentüren Einen Investitionszuschuss oder zinsgünstigen Kredit für die Erneuerung von Fenstern und Außentüren bietet aktuell die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen ihres Förderprogramms „Energieeffizient sanieren“ an. Auch wenn die neuen Fenster Teil eines größeren Sanierungsvorhabens sind, können Hauseigentümer bei der KfW einen Kredit beantragen. Voraussetzung ist immer die Planung der Maßnahmen durch einen zertifizierten Energieberater und die Durchführung von Fachunternehmen des Bauhandwerks. Kostenloser Energie-Check von "Haus sanieren - profitieren" Wer wissen möchte, wie energieeffizient die Fenster des eigenen Hauses sind, kann den kostenlosen Energie-Check der DBU-Klimaschutzkampagne „Haus sanieren – profitieren“ in Anspruch nehmen. Die Initiative bietet den Check im Verbund mit über 12.000 speziell geschulten Handwerkern, Energieberatern, Bau-Ingenieuren und Architekten für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern an. Dabei werden alle Gebäudeteile und die Heiztechnik auf ihre Energieeffizienz untersucht. Auf www.sanieren-profitieren.de können sich Interessierte über die Initiative informieren und einen Energie-Checker in ihrer Nähe finden.

Klare Sicht mit Wärmedämmung: Kosten senken mit neuen Fenstern Pressemitteilung als pdf

Jeder dritte Mieter könnte sich heute eine Immobilie leisten.

(ots) - Rund sechs Millionen deutsche Mieter könnten sich bei dem aktuell günstigen Zinsniveau ein Eigenheim leisten; wissen es aber nicht. Kaufen ist in vielen Regionen wirtschaftlicher als mieten. Es gibt jedoch auch Ausnahmen. Solide Wertanlage, gute Altersvorsorge, Wertsteigerungspotenzial - obwohl viele gute Gründe für den Immobilienerwerb sprechen, ist Deutschland mit einer Eigentumsquote von etwa 45 Prozent immer noch ein Mieterland. Laut aktueller Studien hätte jeder dritter Mieter genug Mittel ein Eigenheim zu finanzieren. Durchschnittlich müssen für ein Einfamilienhaus fünf Jahresnettoeinkommen eines Haushalts aufgebracht werden. In Bremen beispielsweise benötigt ein Beschäftigter nur das 4,3-fache des örtlichen Jahresnettoeinkommens, um ein typisches Einfamilienhaus zu kaufen. Dabei gibt es Ausnahmen: In Metropolregionen wie München, Hamburg oder Frankfurt ist mieten meist wirtschaftlicher als kaufen. In München zum Beispiel müssen Bewohner ihr gesamtes Nettoeinkommen neun Jahre und sieben Monate sparen, um sich dort ein Eigenheim leisten zu können. Wie die monatlichen Raten aus Zins und Tilgung bei unterschiedlichen Finanzierungsbeträgen und Beleihungssätzen ausfallen, kann schnell und einfach mit dem Baufinanzierungsrechner (http://www.baufi24.de/baufinanzierung-rechner/) von Baufi24.de ermittelt werden. Laut einer Allensbacher-Umfrage unter 1553 in Deutschland wohnenden Bürgern ist der Kauf einer Immobilie innerhalb der letzten fünf Jahre attraktiver geworden. Als Hauptgrund für die Trendwende gelten die stark gesunkenen Zinsen für Baugeld. Der kürzlich gesenkte Leitzins steht dabei nicht direkt im Zusammenhang mit den Bauzinsen. Denn Leitzinsen beeinflussen unmittelbar nur die kurzfristigen Marktzinsen und senken damit die Erträge auf Festgeld, Sparkonten und Tagesgeld. Langfristige Konditionen wie zum Beispiel Hypothekenzinsen entstehen aber durch Angebot und Nachfrage am Anleihemarkt. Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de meint: "Aus vielen Mietern könnten Eigentümer werden. Ihnen ist die Kombination aus niedrigen Bauzinsen und günstigen Immobilienpreisen nicht bewusst." Über Baufi24 Baufi24.de ist mit mehr als drei Millionen Besuchern pro Jahr eines der bekanntesten Webportale für private Baufinanzierungen. Zukünftige Hausbesitzer bekommen hier weitreichende Informationen rund um das Thema Baufinanzierung und Immobilienkauf/-bau zur Verfügung gestellt. In seinem Leistungsportfolio vergleicht das Unternehmen die Angebote von mehr als 300 Banken. Mehr als 1.000 zertifizierte Berater stehen den Kunden in einem Partnernetzwerk mit Beratung und Expertise zur Seite. Weitere Informationen unter http://www.baufi24.de. Pressekontakt:  Baufi24 GmbH Friedrich-Ebert-Damm 111A 22047 Hamburg

 
 

 

 

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