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Handwerk, Handel, Verbände

Nachrichten, Tipps und Hinweise für Handwerk, Handel und Gewerbe

Nachrichten für den Handwerker aus Berufswelt, Wirtschaft und Politik. Tipps und Hinweise zu neuen Gesetzen und Arbeitsvorschriften. Täglich aktuell.

Die hessische Wirtschaft hat erleichtert auf die heutige Verabschiedung des Energiesammelgesetzes reagiert, aber auch Kritik geäußert. „Angekündigt war es als ‚100-Tage-Gesetz‘ und damit als eines der ersten und wichtigsten Gesetze der Großen Koalition im Bund, nun wurde es gerade noch so in diesem Jahr verabschiedet. Diese lange Ungewissheit hat vielen Unternehmern in Hessen schlaflose Nächte bereitet, denn die Umsetzung der Kompromisse mit der EU-Kommission zur Kraft-Wärme-Kopplung soll dazu führen, dass dringend notwendige Entlastungen von der EEG-Umlage gewährt werden können. Insofern sind wir heute in erster Linie erleichtert“, sagte Peter Bartholomäus, Vorsitzender des VhU-Energieausschusses und Vorsitzender der Geschäftsleitung des Industrieparkbetreibers InfraServ Wiesbaden. Auch die Regelungen zur Beschleunigung des Stromnetzausbaus gingen immerhin in die richtige Richtung.

Unter dem Motto „Aufbruch oder Stillstand - Die 19. Legislaturperiode – der Weg in eine neue Steuerpolitik?“ fand am 26. November 2018 im Haus des Deutschen Handwerks das ZDH-Steuerforum unter Teilnahme von Bundesfinanzminister Olaf Scholz und ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer statt. „Der deutschen Wirtschaft und gerade dem Handwerk geht es zwar gut, aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen“, sagte Wollseifer zu Beginn der Veranstaltung. „Wir brauchen jetzt eine Steuerpolitik, die den Wirtschaftsstandort Deutschland und seine Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Das bedeutet, wir müssen die Wirtschaft und Gesellschaft stärker entlasten.“ Was aus Sicht des Handwerks in Sachen Steuerpolitik zu tun ist, fasste Wollseifer in fünf Punkten zusammen. „Wir brauchen eine entlastende Reform der Einkommensteuer, die Streichung des Soli für alle, einen deutlichen Bürokratieabbau, die überfällige Reform der Grundsteuer und eine international abgestimmte sachgerechte Besteuerung der digitalen Wirtschaft.“

IW MINT-Report und VhU-MINT-Messe - Pollert: „Alle Potenziale nutzen und Chancen der dualen Ausbildung aufzeigen.“ In Offenbach und Odenwaldkreis schon 20 % ausländische MINT-Kräfte.  Für hessische Unternehmen wird es immer schwieriger, ihre offenen MINT-Stellen (Mathematik, Informatik, Naturwissen-schaften, Technik) mit geeigneten Fachkräften zu besetzen. Sie müssen deshalb in ihrer Strategie zur Fachkräftesicherung alle Potenziale nutzen Das belegt der MINT Herbstreport 2018 des Instituts der deutschen Wirtschaft. Und sie engagieren sich in vielfältiger Weise, um insbesondere Schülerinnen und Schüler für MINT-Berufe zu begeistern. Das zeigt z. B. auch die ungebrochen hohe Teilnehmerzahl an der VhU-MINT-Messe im hessischen Landtag.

Das Bundesverfassungsgericht hat der Politik einen weitreichenden Reformauftrag erteilt: Die bisherige Berechnung der Grundsteuer ist verfassungswidrig und muss bis Ende kommenden Jahres reformiert werden. Die deutschen Unternehmerinnen fordern ein praxistaugliches und bürokratiearmes Verfahren, das auf eine periodische Wertermittlung verzichtet und auf Basis der Grundstücks- und Gebäudeflächen erhoben wird. „So wäre die Grundsteuer in Zukunft einfach, gleichmäßig und effektiv geregelt“, betont Gabriele Schramm, Vorsitzende der VdU-Wirtschaftskommission und Steuerexpertin des Verbandes.

IHK: Geschäftslage schwächer, Aussichten eingetrübt -Die Stimmung in der Saarwirtschaft bleibt auch zum Jahresende hin verhalten. Zwar bewerten über 90 Prozent der Unternehmen ihre Lage noch mit gut oder befriedigend. Doch ihnen fehlen die entscheidenden Impulse für mehr Schwung. Entsprechend vorsichtig schätzen sie ihre Aussichten für die kommenden sechs Monate ein. Der IHK-Erwartungsindikator gab gegenüber dem Vormonat 2,6 Punkte ab und liegt nunmehr mit 1,1 Zählern nur noch knapp über der Nulllinie. „Die Meldungen der Unternehmen signalisieren, dass die Saarwirtschaft derzeit nur noch in Trippelschritten vorankommt. Positiv ist zwar, dass die Inlandsnachfrage dank des privaten Konsums insgesamt robust verläuft. Aber beim Export fehlt es an Dynamik.

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