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Daten, Themen, Zahlen, Fakten, Historie und mehr zum Handwerk und zu den Berufsbildern und der Ausbildung oder Fortbildung von Handwerkern und Handwerk sfinden Sie im Nachrichtenmagazin handwerkernachrichten.com. Neben den Seiten der europäischen Handwerksorganisationen in den Ländern finden Sie hier in Kürze wichtige und interessante Links zu öffentlichen Einrichtungen der Länder, Reisetipps und Tourismus, den Medien, Einkaufstipps und anders mehr. Ausser den handwerkernachrichten und den Seiten der Handwerksorganisationen in den EU-Ländern finden Sie hier wichtige und interessante Links zu öffentlichen Einrichtungen der Länder, Reisetipps und Tourismus, den Medien, Einkaufstipps und anders mehr.

Struktur des Handwerks in Europa

Die Vereinigung der europäischen Industrie- und Handelskammern „EUROCHAMBRES“ hat für den Bereich der Industrie- und Handelskammern im Dezember 2003 die unterschiedlichen Rechts- und Organisationsformen veröffentlicht.

Das Duale System der Ausbildung in Europa gefragt

Für den Bereich der Handwerkskammern haben Nachforschungen ergeben, dass es zwar einige binationale Vergleiche von Handwerkskammerstrukturen gibt, eine systematische Zusammenstellung der Handwerkskammerstrukturen für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aber bisher nicht vorliegt. (quelle: Handwerkskammern in Europa - ein Organisationsvergleich - ec.europa.eu )

Die1999 gegründete  ZDH-Consulting ist der Ansprechpartner für deutsche Handwerkskammern, Fachverbände und Handwerksunternehmen, wenn es um EU-Förderprogramme und –maßnahmen geht. Sie  ist Teil der Abteilung Europapolitik mit Sitz mitten im Europa-Viertel von Brüssel direkt an den Schaltzentralen der Europäischen Union. Die Beratung baut auf der langjährigen Erfahrung der Vertretung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) bei der EU auf.  Im Haus der Europäischen Wirtschaft arbeitet  die ZDH-Consulting außerdem mit anderen europäischen Verbänden und Organisationen aus Handwerk und Mittelstand eng zusammen.

In allen Ländern der Europäischen Union gibt es Maurer, Zimmerer und Maler, Bäcker und Metzger, Friseure, Augenoptiker, Heizungsbauer, Elektroinstallateure und Kraftfahrzeugmechaniker. Aber nicht überall wird dabei vom "Handwerk" gesprochen. Unter Handwerk versteht man in den meisten Mitgliedsstaaten Berufe, die im Wesentlichen auf Handarbeit beruhen. Wegen der sehr großen Unterschiede hinsichtlich der Organisation des Handwerks und der Handwerksordnungen stellt das Kunsthandwerk den kleinsten gemeinsamen Nenner in der Mehrheit der Mitgliedsstaaten dar.

Einige Mitgliedsstaaten kennen relativ strenge Berufszulassungsregelungen für die Ausübung eines stehenden Gewerbes als Handwerk. Besonders strenge Berufszulassungsregelungen mit dem Erfordernis des Nachweises einer beruflichen Qualifikation gibt es in Deutschland, Österreich, Luxemburg und teilweise in den Niederlanden.

Auch die Ausbildungsgänge für ein bestimmtes Handwerk sind unterschiedlich streng geregelt. Auch hier gilt, dass die Anforderungen in Deutschland, Österreich und Luxemburg besonders hoch sind.

Die wirtschaftliche Integration Europas eröffnet dem deutschen Handwerk neue Absatzmärkte, verstärkt aber zugleich auch den Konkurrenzdruck auf dem heimischen Markt. Zwar sind derzeit noch über 95% aller Handwerksbetriebe überwiegend auf lokalen Märkten tätig, doch berührt die Änderung der rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa unmittelbar auch ihre Möglichkeiten, Chancen und Risiken. Durch die Verschärfung des Wettbewerbs gewinnen die weiter bestehenden Unterschiede in den Wettbewerbsbedingungen zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wesentlich größere Bedeutung. Dazu gehören auch die unterschiedlichen Anforderungen an die Ausübung eines Handwerks als selbständiger Tätigkeit, die entsprechenden Ausbildungssysteme und die berufsständische Organisation. Hier bestehen zwischen den 15 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union extrem große Unterschiede.

Europäische Mittelstandspolitik erschöpfte sich in der Vergangenheit weitgehend in der Beratung der kleinen und mittleren Unternehmen sowie in der Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Seit 1994 liegt der Akzent jetzt stärker auf der Verbesserung des rechtlichen und administrativen Umfeldes der Unternehmen. Die europäische Förderung von Unternehmen ist nun auch auf die kleinen und mittleren Unternehmen ausgedehnt worden, neue Programme wurden zugunsten dieser Unternehmen im Bereich Regionalpolitik und in anderen Bereichen angeschoben, ein enger Kontakt zu den europäischen Mittelstandsverbänden wurde hergestellt, um den Gedanken der europäischen Integration den Unternehmen nahe zu bringen. Maßnahmen und Regelungen, die auf europäischer Ebene getroffen werden, werden jeweils auf ihre "Mittelstandsverträglichkeit" hin überprüft.

inhaltliche Quelle: Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. / DIHT



Handwerk in Deutschland

Erfahren Sie hier mehr über die Strukturen des größten deutschen Wirtschaftsverbandes - dem Zentralverband des deutschen Handwerks. In diesem Verband bündeln sich die Kräfte der Handwerksorganisationen. Hier werden Politik und Ziele deutlich gemacht

Das Handwerk ist der vielseitigste Wirtschaftsbereich Deutschlands. Mit breitem Produkt- und Leistungsangebot decken handwerkliche Unternehmen die individuelle Nachfrage der privaten Verbraucher, der Industrie, des Handels und der öffentlichen Hand ab.

Handwerkliche Unternehmen sind mittelständisch geprägt. Laut letzter Zählung gab es einen Betriebsbestand in  2010 von 987 818 Betrieben im Handwerk und im handwerksähnlichen Gewerbe. Die Zahl der Beschäftigten lag bei 4.730 000, die Zahl der Auszubildenden bei  439 198.  Im Durchschnitt beschäftigt ein Handwerksunternehmen weniger als zehn Mitarbeiter. Nur etwas über zehn Prozent der Handwerksbetriebe beschäftigen mehr als 20 Personen. Kreativität, Flexibilität und vor allem Individualität sind es, die die Qualität handwerklicher Tätigkeit kennzeichnen. Nachdem Serienfertigung und Massenprodukte die letzten zwei Jahrzehnte bestimmt haben, zeigt sich mittlerweile wieder ein Trend hin zu individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche des Verbrauchers ausgerichtete Produkte. Hier ist das Handwerk der richtige Ansprechpartner.

Inhaber von Handwerksbetrieben sind Mittelständler, die im Regelfall in der Region verwurzelt sind. Sie schaffen wohnortnahe Arbeitsplätze. Während die Industrie auf konjunkturelle Schwankungen häufig zahlreiche Entlassungen vornimmt, reagiert die Beschäftigung im Handwerk deutlich moderater. Nicht zuletzt aufgrund ihrer Kapitalverantwortung sind die Inhaber von Handwerksbetrieben in besonderem Maße an einem prosperierenden Unternehmen interessiert. Produktionsverlagerungen ins Ausland haben nahezu keine Bedeutung.

Die Struktur des Handwerks "von unten nach oben" sieht folgendermaßen aus: Selbständige Handwerker eines Handwerksberufs können auf lokaler Ebene eine Innung bilden. Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Verschiedene Innungen sind in Kreishandwerkerschaften zusammengeschlossen. Die Innungen sind in der Regel auch zuständig für die Abnahme der Zwischen- und Gesellenprüfungen. Auf Landesebene gibt es Landesinnungsverbände, auf Bundesebene Bundesinnungsverbände oder Zentralfachverbände des jeweiligen Berufes, diese wiederum auf freiwilliger Basis. Die 53 Zentralfachverbände bilden die Bundesvereinigung der Fachverbände des Deutschen Handwerks, BFH.

Während die Kreishandwerkerschaften als Geschäftsstellen der Innungen der zweiten "Säule" zuzuordnen sind, haben sie auch Aufgaben der Handwerkskammern gewissermaßen als "Untergliederung" zu leisten.

In Deutschland gibt es über alle Bundesländer verteilt 55 Handwerkskammern. Für jeden Handwerksbetrieb besteht Pflichtmitgliedschaft. Die Kammern bieten ihren Mitgliedern ein breites Spektrum von Dienstleistungen an, das von technischen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Beratungen bis hin zur Beratung in der beruflichen Bildung reicht. Die Handwerkskammern führen die Handwerksrolle, in der sämtliche Mitgliedsbetriebe erfasst werden. Die Kammern sind verantwortlich für das Prüfungswesen im Bereich der Berufsaus- und Weiterbildung. Als Selbstverwaltungseinrichtungen der Wirtschaft repräsentieren sie in ihrem Kammerbezirk die Interessen des Handwerks gegenüber Politik und Verwaltung. Die 55 deutschen Handwerkskammern sind auf Bezirksebene tätig. Die Bezirke der einzelnen Kammern sind in der Regel nicht mit den Bezirken der staatlichen Mittelinstanzen (Bezirksregierungen) identisch.

Auf lokaler Ebene bestehen für die unterschiedlichen Gewerke Handwerksinnungen, denen die Handwerksunternehmen freiwillig beitreten können. Die Innungen sind gewerkeübergreifend in Kreishandwerkerschaften zusammengeschlossen.  Soweit die Zahl der Mitglieder für lokale Innungen nicht ausreicht, können überregionale Vereinigungen, z. B. Landesinnungen, gegründet werden.

Die Handwerkskammern sind auf Länderebene mit den Regionalen Handwerkskammertagen und in den Landeshandwerksvertretungen vertreten. Auf Bundesebene sind sie im Deutschen Handwerkskammertag zusammengeschlossen und zugleich Mitglieder des Zentralverbands des Deutschen Handwerks.

inhaltliche Quelle: Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V.

 

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