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Brossardt: „Prinzip des Forderns und Förderns muss erhalten werden“.  Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. wendet sich entschieden gegen Forderungen, Hartz IV abzuschaffen. „Hartz IV hat sich zu großen Teilen bewährt. Seit Einführung der Hartz-Reformen ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland massiv zurückgegangen. Das Prinzip des Forderns und Förderns muss erhalten bleiben“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt zur gegenwärtigen Diskussion um Hartz IV. Die Forderungen, Hartz IV abzuschaffen und de facto ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen, würden aus Sicht der vbw einen grundlegenden Systemwechsel in der sozialen Sicherung einläuten. Anstelle des Subsidiaritätsprinzips, durch das die staatliche Unterstützung auf eine Hilfe in Notsituation begrenzt wird, die sich an Hilfsbedürftige wendet, würde eine allgemeingültige Einkommensgarantie treten.

„Wer sich bemüht, den Weg in den Arbeitsmarkt zurückzufinden, muss unterstützt werden und hat die Solidarität der Gesellschaft verdient. Derjenige, der täglich zur Arbeit geht, darf nicht der Dumme sein“, sagte Brossardt.

Nach Brossardts Worten muss bilanziert werden, welche Regeln verändert werden müssen, etwa bei der Frage der Anrechnungen auf Hartz IV. Er wendet sich aber strikt dagegen, Hartz IV grundsätzlich in Frage zu stellen. „Das wäre ein Rückfall in alte Zeiten, das können wir uns nicht leisten. Allein die Debatte darüber ist schädlich.“


 
 

 

 

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