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Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert gleiches Geld für gleiche Arbeit – unabhängig vom Geschlecht und Herkunft. „Gerechtigkeit heißt, gleiches Geld für gleiche Arbeit. Davon sind wir immer noch weit entfernt und Verbesserung ist nicht in Sicht. Mit der politisch gewollten Ausweitung des Niedriglohnsektors werden vor allem Frauen mit Mini-Löhnen abgespeist. Denn es sind gerade sogenannte Frauen-Jobs wie die Gebäudereinigung oder die Floristik, die immer noch im Niedriglohnbereich liegen. Das muss sich ändern. Frauen sind sonst am Ende doppelt benachteiligt: beim Entgelt und bei der Rente“, sagte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Ulrike Laux anlässlich des heutigen (Montag, 18.3.2019) Equal-Pay-Days. „Wir fordern gleiche Löhne ab der ersten Stunde für Männer und Frauen, wir fordern Löhne, die ein würdiges Leben auch in der Rente ermöglichen und wir fordern die gleiche Verteilung unbezahlter Sorgearbeit in Partnerschaften. Das ist nicht schwer – man muss es nur wollen. Die Leistung von Frauen für unsere Gesellschaft muss endlich angemessen honoriert werden.“

Der Equal-Pay-Day markiert die Lohnlücke von immer noch 21 Prozent zwischen Männern und Frauen. Das heißt, seit Jahresbeginn haben Frauen bis zum heutigen Tag im Vergleich zu Männern ohne Lohn gearbeitet.

 


Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)
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