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Schlaglicht

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EU-Kommission plant Verbot von Plastikbesteck – BDE fordert höheren Einsatz von Rezyklaten. -Der Präsident des BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V, Peter Kurth, hat vor dem Hintergrund der heute bekanntgewordenen EU-Pläne zum Verbot von Plastikgeschirr eine umfassende Strategie für mehr und besseres Recycling gefordert und dabei an die Produktverantwortung der Hersteller erinnert. Gleichzeitig lobte er die Anstrengungen von EU und Bundesregierung, das Plastikabfallaufkommen in den Meeren zu reduzieren. Die heute bekanntgewordenen EU-Pläne sehen vor, zehn Wegwerfprodukte zu verbieten und Hersteller für Umweltschäden zur Kasse zu bitten.

Brossardt: „Einheitlicher Arbeitnehmerbegriff nicht akzeptabel“ - Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. lehnt die von der EU-Kommission vorgeschlagene Überarbeitung der Nachweisrichtlinie ab. „Sie verstößt gegen den Subsidiaritätsgrundsatz, überfordert vor allem kleinere Unternehmen und ist ein weiterer Schritt hin zu einer Sozialunion“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt im Vorfeld einer Veranstaltung der vbw in Brüssel. Durch die neue Richtlinie sollen Mindestrechte für Arbeitnehmer verankert werden.

Im Rahmen eines „Politischen Dialogs“ in Brüssel hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft den Auftrag und die Grenzen europäischer Steuerpolitik diskutiert. Die vbw fordert eine steuerpolitische Ausrichtung, die sich klar zum europäischen Wohlstandsversprechen bekennt und deshalb die wirtschaftlichen Möglichkeiten in der EU stärkt. „Die Bedürfnisse der Wirtschaft müssen auch in der Steuerpolitik respektiert werden. Ein intakter Binnenmarkt mit fairen Steuervorschriften ist Grundvoraussetzung für unsere Unternehmen, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt im Vorfeld der Veranstaltung.

Brossardt appelliert an gemeinsamen Einsatz zum Wohl der Unternehmen. - Die Betriebsratswahlen 2018 gehen am 31. Mai zu Ende. „Ein gutes Miteinander von Geschäftsleitung und Betriebsrat ist essenziell für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Ich rufe die neu gewählten Betriebsräte auf, bei allem Einsatz für die Belange der Mitarbeiter stets das Wohl des Unternehmens insgesamt nicht aus den Augen zu verlieren. Die Betriebsparteien müssen hierfür an einem Strang ziehen.

„Die Außenpolitik von US-Präsident Trump löst vor allem in den heimischen Industrieunternehmen zunehmende Besorgnis aus. Die Strafzölle auf Stahl und Aluminium sind nicht aus der Welt. Wie ein Damoklesschwert hängen sie über der Industrie. Und wer glaubt, der soeben verkündete Ausstieg aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran wäre weit weg und beträfe die Unternehmen in Siegen-Wittgenstein und Olpe nicht, ist auf dem Holzweg. Die Entscheidungen in Washington verunsichern auch die heimischen Unternehmen erheblich." Dies bekräftigt IHK–Präsident Felix G. Hensel angesichts der Ankündigung der US-Administration, die Iran-Sanktionen wieder zu beleben.

 
 

 

 

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