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Schlaglicht

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vbw fordert Kurskorrektur - Angesichts der heutigen Beratungen des Rentenpakets im Bundestag kritisiert die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die geplante Rentenreform und fordert eine Kurskorrektur. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt mahnt: „Es ist höchste Zeit für eine ehrliche Diskussion in der Rentenpolitik, die auf den Fakten des demografischen Wandels beruht. Wir wissen, dass unsere Bevölkerung altert und immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentenempfängern gegenüberstehen werden. Angesichts dieser Entwicklung neue Rentenversprechen auszugeben ist unseriös, nicht nachhaltig und belastet die künftigen Generationen.“ Nach Schätzungen der Arbeitgeber werden die geplanten Leistungsausweitungen bis 2030 zu Mehrkosten in Höhe von 75 Milliarden Euro führen und damit höhere Beitragssätze und steigende Bundeszuschüsse zur Rentenversicherung nötig machen.

Das ist die öffentliche Verschwendung 2018/19! Bund der Steuerzahler stellt sein 46. Schwarzbuch vor. 109 neue Fälle mit vielen Erfolgen / Sonderkapitel „Explosion von Baukosten stoppen!“ -  Ein Krankenwagen für verletzte Wölfe kostet 11.000 Euro – einsatzbereit, doch bislang ungenutzt. Eine Rasenheizung im Erfurter Stadion kostet 887.000 Euro – ebenfalls einsatzbereit, doch wegen hoher Betriebskosten ungenutzt. Und schließlich 900 Millionen Euro für einen riskanten Drohnen-Deal: Das 46. Schwarzbuch fasst Steuergeldverschwendung quer durch die Bundesrepublik zusammen. Im niedersächsischen Celle wurde für 12.800 Euro ein Zebrastreifen eingerichtet. Was die Fußgänger freute, ärgerte die Autofahrer – der Verkehr staute sich. Daraufhin fräste die Kreisstadt den neuen Zebrastreifen einfach ab und machte den Übergang mit Metallzäunen dicht. Kosten für diese Aktion: weitere 5.700 Euro. 

Professor Bernd Raffelhüschen hielt der alternden Gesellschaft den Spiegel vor -  „Das, was ich Ihnen heute erzähle, ist nichts Neues, das kennen Sie alle schon.“ Gemeint war damit die demographische Entwicklung in Deutschland bis zum Jahr 2040. „Unsere Gesellschaft altert. Diese Entwicklung geschieht nicht in der Zukunft, sie ist heute schon da. Die Alterspyramide hat einen ordentlichen Bauch. Das sind die geburtenstarken Jahrgänge. Wenn die in die Rente gehen, haben wir ein großes Problem. Erst ab 2060 wird sich das Ganze wieder ausgleichen“, erläuterte Professor Raffelhüschen, der sich auch als Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) engagiert. Immer mehr Rentner müssten von immer weniger Beitragszahlern immer länger finanziert werden. Das sei eine Tatsache. Und es gebe keine Möglichkeit, daran noch etwas zu ändern. „Das ist bereits Realität und nicht Zukunft.“ Die Politik ignoriere dieses Problem weitgehend und verlasse sich darauf, dass die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland auch weiterhin positiv verlaufe. Dabei sei das sehr unwahrscheinlich. „Wir hatten bis heute zehn Jahre ununterbrochenes Wirtschaftswachstum. Das hat es in unserer Geschichte bisher nur ein oder zweimal gegeben. Was wir derzeit erleben, ist praktisch ein zweites Wirtschaftswunder“, so Professor Raffelhüschen weiter. Statistisch gesehen sei es sehr un-wahrscheinlich, dass dies auch in den nächsten fünf bis zehn Jahren so weitergehe. „Deshalb müssen wir unsere sozialen Sicherungssysteme demographiefest machen.“

Das Gesamthandwerk hat im dritten Quartal 2018 einen positiven Beschäftigtensaldo erreicht. Über alle Handwerksgruppen hinweg ist bei 16 Prozent der befragten Betriebe die Beschäftigtenzahl gestiegen, während 11,8 Prozent der Betriebe mit einer kleiner gewordenen Belegschaft auskommen mussten. Mundschenk: „Auf dem leergefegten Arbeitsmarkt wird es für die Handwerksbetriebe immer schwieriger geeignete Bewerber zu finden. Der Fachkräftemangel wird immer mehr zur Wachstumsbremse im Handwerk und ist für die zum Teil langen Wartezeiten verantwortlich.“

Hessisches Handwerk für schnelle Regierungsbildung - Handwerkspräsident Ehinger fordert stabile und verlässliche Politik - Nach der hessischen Landtagswahl hat sich der Hessische Handwerkstag (HHT) für eine zügige und stabile Regierungsbildung ausgesprochen. HHT-Präsident Bernd Ehinger sagte, dass die 75.000 hessischen Handwerksbetriebe und ihre 360.000 Beschäftigten auf eine stabile Politik angewiesen seien. „Das regional verwurzelte Handwerk braucht mittelstandsfreundliche Rahmenbedingungen und verlässliche und zukunftsgerichtete Regierungsarbeit“, sagte der Handwerkspräsident.

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