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„Das Wohl einer Gesellschaft ergibt sich nicht aus dem Wohlstand der Mehrheit oder aus dem Respekt vor den Rechten von fast allen. Es ergibt sich vielmehr aus dem Wohl der Gemeinschaft, die aus allen Menschen zusammen gebildet ist – so dass, wenn ein Glied leidet, alle anderen mitleiden“ (vgl. 1 Kor 12,26).“ Der Papst sprach klar aus, warum eine gut funktionierende Polizei und Justiz für eine Gesellschaft wichtig ist: „Wenn es an Legalität und an Sicherheit fehlt, dann zahlen die Schwächsten als erste die Rechnung dafür, weil sie weniger Mittel haben, um sich zu verteidigen. Jede Ungerechtigkeit trifft vor allem die Ärmsten, die, die sich in einer Gesellschaft als die Letzten fühlen.“

In einer Phase zunehmender gesellschaftlicher Verunsicherung fordert Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), die Regierung dringlich dazu auf, zu einer sachorientierten und langfristig ausgerichteten Politik zurückzukehren. "Deutschland braucht einen Modernisierungsschub. Es ist wichtig, dass sich die Arbeit einer Regierung auf die Zukunft unseres Landes ausrichtet: auf ein stabiles, sicheres Deutschland, auf eine Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft, auf eine Intensivierung des Miteinanders", sagte Wollseifer bei der Vollversammlung des Verbandes am Freitag in Berlin. An Gastredner Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier richtete er entsprechend die Erwartung des Handwerks, den andauernden Streit zwischen den Koalitionspartnern zu beenden und sich wieder konkreten Vorhaben und Zielen zu widmen.

Handwerk fordert von Regierung Rückkehr zu sachorientierter Politik

Gesetzliche Rente zukunftsfest machen und Private Altersvorsorge ausbauen! - Bildung und Gesundheit machen Arbeit bis 67 und länger möglich. - Die Finanzierung der gesetzlichen Rente gerät durch den demografischen Wandel und immer weitergehende Forderungen wie etwa nach sog. Haltelinien beim Rentenniveau immer mehr unter finanziellen Druck. Um die im Berufsleben stehende Generation nicht mit untragbar hohen Beiträgen zu belasten und nicht viele Arbeitsplätze zu gefährden, fordert die VhU eine konsequente Umsetzung der Anhebung des Renteneintrittsalters auf zunächst 67 Jahre bis 2029. Hierfür müssten Bildung und Gesundheit als Grundvoraussetzungen weiter gestärkt werden. Der beste Schutz vor längerer Arbeitslosigkeit sei eine gute Ausbildung.

IG BAU:– Die Fußball-EM kommt 2024 nach Deutschland. Den Zuschlag hat die UEFA heute erteilt. Aus Sicht der IG BAU ist es ein tolles Signal, dass das Nachhaltigkeitskonzept, mit dem der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in die Bewerbung ging, die UEFA-Entscheider überzeugt hat. Neben vielen anderen wichtigen Punkten der sozialen Verantwortung bekennt sich der DFB darin insbesondere zur Beachtung und Einhaltung von Arbeitnehmerrechten. Wie diese Politik in die Praxis umgesetzt wird, plant der DFB bereits seit längerem in Expertengesprächen an denen die IG BAU im Rahmen des Bündnisses Zivilgesellschaft regelmäßig teilnimmt. „Mit dem Zuschlag für die Euro 2024 hat Deutschland die Chance, wieder ein großartiges Turnier auszurichten und so an das Sommermärchen der Fußball-WM 2006 anzuknüpfen.

IG BAU, DGB und DMB stellen fest: Keine Vereinbarung auf dem Wohngipfel getroffen.- „Die Ziele des Wohngipfels im Bundeskanzleramt, die Stärkung des Wohnungsneubaus und die Sicherung bezahlbaren Wohnens begrüßen und teilen wir. Anders als in der Pressemeldung des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat dargestellt, gibt es aber keine Vereinbarung über die hierzu notwendigen Maßnahmen, zumindest keine Vereinbarung mit den Gewerkschaften und dem Deutschen Mieterbund“, stellten die Teilnehmer am Wohngipfel 2018 Robert Feiger (IG BAU), Stefan Körzell (DBG) und Franz-Georg Rips (DMB) klar. „Das vorgelegte Maßnahmenbündel basiert vielmehr auf einem Eckpunktepapier der Bundesregierung, das wir keine 24 Stunden vor dem Wohngipfel erhalten haben. Die hier angesprochenen Maßnahmen, die teilweise längst beschlossen sind, wurden weder ernsthaft diskutiert, noch mit uns vereinbart, sie geben auch nicht in allen Punkten die Position von Gewerkschaften und Mieterbund zur Wohnungs- und Mietenpolitik wieder.“

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