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Schlaglicht

Lesen Sie hier Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen des Tages aus Handwerk, Wirtschaft, Politik, Sport und Gesellschaft.

Brossardt: „Frauen brauchen keine Quoten, sondern bessere Chancen zur Verwirklichung ihrer beruflichen Pläne“. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat die Forderung der geschäftsführenden Bundesfamilienministerin Katarina Barley nach einer gesetzlichen Frauenquote für Unternehmensvorstände scharf kritisiert: „Eine gesetzliche Verpflichtung ist abzulehnen. Staatliche Regulierungen schränken die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ein, vor allem im Rennen um die besten Köpfe“, betonte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die deutschen Unternehmerinnen kritisieren die aus den Sondierungsgesprächen von Union und SPD bekannt gewordenen Überlegungen, den Spitzensteuersatz der Einkommensteuer anzuheben. Stephanie Bschorr, Präsidentin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen, sagte dazu heute in Berlin: „Es wäre wirtschaftspolitisch kontraproduktiv, den Spitzensteuersatz anzuheben. Getroffen würden Personengesellschaften, ganz besonders auch kleine Unternehmen und Soloselbstständige. Was ist das für ein Signal an Millionen Selbstständige und Unternehmen, wenn die Politik trotz gut gefüllter öffentlicher Kassen auf Steuererhöhungen setzt?“

Deutschland vermurkelt. - Mit gemischten Gefühlen darf man ins Jahr 2018 starten. Die Weltpolitik bietet keine rosigen Aussichten. Die Auferstehung Hitlers und seiner Scherken in Osteuropa, in Russland und der Türkei, im asiatischen und arabischen Raum und die Wahl eines narzistischen Schmierenkomidianten in den USA schaffen eine Situation, wie sie seit dem 2.Weltkrieg nicht mehr da war. Aber auch die führenden Politiker in der EU geben weitgehend ein Bild des Jammers und der Inkompetenz von sich. Das sie damit das Projekt Europa her zu Grabe tragen und allen EU-Gegnern noch Wasser auf deren Mühlen schütten, scheint diesen Politikern der 2. und 3. Wahl nicht klar zu sein.

Aber auch in Deutschland gärt es. Noch liegt die Kraft der deutschen Wirtschaft wie eine schützende Decke über dem Volk. Wirtschaftswachstum, Löhne, Arbeitsplätze - die Aussichten für 2018 sind gut. Noch - aber was ist, wenn durch Veränderungen in der Weltpolitik ein Einbruch kommt. Amerikas Steuerpolitik könnte bereits ein erstes Signal setzen.

Deutsche Bischofskonferenz und Evangelische Kirche in Deutschland veröffentlichen „Ökumenischen Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit“- Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit steht nach wie vor weltweit unter Druck. Christen sind davon besonders betroffen. Der Bericht gibt einen Überblick zur globalen Lage des Menschenrechts auf Religionsfreiheit und zeigt, in welchem Maße und auf welche Weise die religiöse Freiheit von Christen in vielen Ländern und Regionen missachtet oder eingeschränkt wird. „Viele leben in Bedrängung und müssen Diskriminierung erfahren. Ihnen, unseren Schwestern und Brüdern im Glauben, gilt die besondere Solidarität der Kirchen in Deutschland. Und ich möchte gleich hinzufügen: Dieses Engagement schließt immer den Einsatz für alle Menschen ein, die um ihres Glaubens willen verfolgt werden. Unser Einsatz für die Christen ist exemplarisch, aber nicht exklusiv“, erklärte Erzbischof Schick. „Menschen müssen praktizieren können und öffentlich zeigen und bekennen dürfen, woran sie glauben und was ihnen heilig ist“, so Bischöfin Petra Bosse-Huber. „In unseren säkularisierten westlichen Gesellschaften können wir uns oft kaum vorstellen, was es bedeutet, wenn Menschen daran gehindert werden, einen Gottesdienst zu besuchen oder mit anderen die Bibel lesen und verstehen zu wollen. Aber genau das ist in anderen Teilen der Welt oft bitterer Alltag von Christen.”

Am 1. Januar 2018 begeht die katholische Kirche zum 51. Mal den Welttag des Friedens. Dazu veröffentlicht die Deutsche Bischofskonferenz eine Online-Themenseite, deren zentraler Bestandteil die Botschaft von Papst Franziskus ist. In sechs Kapiteln behandelt Franziskus das Thema „Migranten und Flüchtlinge: Menschen auf der Suche nach Frieden“. Der von den Engeln in der Heiligen Nacht verkündete Friede ist „eine tiefe Sehnsucht aller Menschen und Völker“, „vor allem derer, die am stärksten darunter leiden, wenn er fehlt“. In besonderer Weise gelte dies für die über 250 Millionen Migranten in der Welt, von denen 22,5 Millionen Flüchtlinge sind. Der Papst fordert die Regierungen auf, praktische Maßnahmen zu ergreifen, um geflüchtete Menschen aufzunehmen, zu fördern, zu schützen und zu integrieren.

 
 

 

 

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