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Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat die 200. Schnellladestation des E-Tankstellenprogramms des Bundesverkehrsministeriums feierlich in Betrieb genommen. Die Ladesäule befindet sich auf der Autobahnraststätte "Mellrichstädter Höhe Ost" an der A 71 und ist Teil des Servicenetzes der Autobahn Tank & Rast GmbH.

Bär: Mit dem E-Auto quer durch Deutschland zu fahren - das wird Realität. Die Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen wächst. Bis Ende 2017 sollen rund 400 Schnellladestationen stehen. Auch dank der Vereinbarung von BMVI mit der Tank und Rast GmbH schreitet der Ausbau zügig voran. Und je mehr Akteure sich am Ausbau der Infrastruktur beteiligen, desto schneller kann sich die Elektromobilität zum Standard entwickeln.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) investiert in ein dichtes Netz von Schnellladestationen auf Bundesautobahnen. Hierfür sollen alle bewirtschafteten Rastanlagen mit Schnellladesäulen und Parkplätzen für E-Fahrzeuge zügig ausgestattet werden.

Das E-Tankstellenprogramm ist Teil des Maßnahmenpakets, mit dem das BMVI den Aufbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge fördert. Hierzu zählt auch das Förderprogramm "Elektromobilität vor Ort" mit rund 30 Millionen Euro pro Jahr für die Kommunen und das neue 300-Millionen-Euro-Förderprogramm für ein flächendeckendes Netz mit 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladesäulen in ganz Deutschland bis 2020.

Bundesminister Alexander Dobrindt hat einen Förderbescheid für E-Ladestationen an N-ERGIE in Nürnberg überreicht. Das Unternehmen erhält rund 233.000 Euro aus dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur, um 84 Normalladepunkte in Nordbayern aufzubauen.

 

Bundesminister Dobrindt: Mit unserem Förderbescheid wird N-ERGIE die Ladeinfrastruktur in Nordbayern ausbauen und verdichten. Damit trägt das Unternehmen dazu bei, das Vertrauen der Autofahrer zu stärken, jederzeit und überall ihr Fahrzeug laden zu können. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Antriebswende voranzubringen: mehr Mobilität bei weniger Emissionen.

Ziel des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen. Dafür stellt das BMVI von 2017 bis 2020 insgesamt 300 Millionen Euro bereit. Seit März 2017 können private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge stellen. Die Förderung erfolgt anteilig und umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden

 

Weitere Informationen zum E-Tankstellenprogramm des BMVI:
http://www.bmvi.de/e-tankstellenprogramm

foto:  Tank & Rast

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

 
 

 

 

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