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Kirche im Handwerk

Besinnung und Gebet - Innere Ruhe und Einkehr - Spiritualität und Glaube im Leben und Beruf. Lesen Sie hier Berichte und Nachrichten rund um den Themenkreis Handwerk und Kirche.
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3. Oktober 2020 - Bedford-Strohm in Erntedankpredigt: „Ich bete für ein neues Brotvermehrungswunder“ - Jeden Tag sterben weltweit 20.000 Menschen an Hunger.  Das seien jeden Tag doppelt so viele Menschen, wie die, die in Deutschland bisher durch das Corona-Virus ihr Leben verloren haben, daran erinnerte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm in seiner Predigt am heutigen Erntedanksonntag im Familiengottesdienst der Münchner Himmelfahrtskirche. Der Predigt lag die biblische Geschichte von der Speisung der Viertausend (Markus 8, 1-9) zugrunde. Doch anders als beim Corona-Virus gebe es gegen den Hunger einen Impfstoff: „und der heißt Gerechtigkeit“, betonte Bedford-Strohm. Wenn die Menschen weltweit faire Chancen bekämen und von den Löhnen ihrer Arbeit auch ihre Familien ernähren könnten, „dann kann der Hunger besiegt werden“.

Der Berliner Erzbischof hat ein Kopftuch-Urteil des Bundesarbeitsgerichts begrüßt. Die Richter in Erfurt hatten am Donnerstag ein pauschales Verbot von Kopftüchern für muslimische Lehrerinnen als verfassungswidrig eingestuft. Die Frage nach religiösen Symbolen in der Öffentlichkeit einerseits und der staatlichen Neutralität andererseits gehöre zu den „für unser friedliches Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft entscheidenden Fragen“, so Heiner Koch an diesem Freitag. Dazu werde die katholische Kirche „auch künftig das Gespräch mit staatlichen Stellen suchen“. Der Erfurter Richterspruch sei aus seiner Sicht ein Anlass, um „diese Einladung zu erneuern“. „Denn das Thema geht uns alle an.“ Auch die evangelische Kirche begrüßte das Urteil.

 


Zur Solidaritätsaktion der katholischen Kirche in Deutschland für die Leidtragenden der Corona-Pandemie, in deren Mittelpunkt der „Sonntag des Gebets und der Solidarität“ am 6. September 2020 steht, haben die deutschen Bischöfe einen Aufruf verfasst, der am kommenden Wochenende in den Gottesdiensten verlesen wird. Darin schreiben die Bischöfe: „Die Corona-Pandemie hat die Welt nach wie vor fest im Griff. Überall fürchten Menschen, sich mit dem Virus anzustecken. Die Infektionen haben weitreichende Folgen. Die Krankheitsverläufe sind unterschiedlich, nicht wenige enden tödlich.“ Ältere Menschen fielen der Krankheit besonders häufig zum Opfer, aber auch Kinder würden in Mitleidenschaft gezogen. Zugleich bedrohe Corona das öffentliche Leben. „Als Kirche sind wir auch betroffen: Ein reges Gemeindeleben ist kaum möglich und die Gottesdienste können nur eingeschränkt gefeiert werden. Das alles besorgt uns sehr. Wir nehmen Teil an den Nöten und Ängsten, die die Corona-Pandemie auslöst, und tragen mit unseren Möglichkeiten dazu bei, die Krise zu bewältigen.“

 

27.08.2020  - Bischof Ackermann: Selbstkritische Auswertung und vertiefte Kooperation. - Die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK) hat am 26. August 2020 eine Befragung unter ihren Mitgliedern zum Thema „Sexueller Missbrauch Minderjähriger und erwachsener Schutzbefohlener durch Ordensangehörige sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und zur Prävention“ veröffentlicht. Dazu erklärt der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich und für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes, Bischof Dr. Stephan Ackermann: „Es ist gut, dass diese Mitgliederbefragung im Bereich der Deutschen Ordensobernkonferenz durchgeführt wurde, und dass nun das Ergebnis vorliegt. Denn wir wissen, dass ein nicht unerheblicher Teil der Missbrauchstaten im Bereich der Orden verübt wurde. Anliegen der Mitgliederbefragung war es, eine differenzierte Kenntnis zu gewinnen, wie sich die Situation in den Ordensgemeinschaften darstellt, zumal diese von der MHG-Studie 2018 nicht berücksichtigt wird.


Religionen schüren niemals Krieg und Gewalt, erzeugen niemals Hassgefühle, und der Name Gottes kann niemals dafür benutzt werden: Der für den interreligiösen Dialog zuständige Kurienkardinal Miguel Ángel Ayuso Guixot hebt im Interview mit Radio Vatikan diesen Kerngedanken des Dokuments über die menschliche Geschwisterlichkeit für den Weltfrieden und das gemeinsame Zusammenleben hervor. Während seines Pontifikats habe Franziskus wiederholt dazu aufgerufen, der Instrumentalisierung der Religionen Einhalt zu gebieten, und genau darauf ziele der am 28. Mai 2019 von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag zur Erinnerung an die Opfer von religiöser Gewalt, der an diesem Samstag begangen wird. Es sei ein wichtiger und grundlegender Weg, den die Gesellschaft einschlagen müsse, so der Präsident des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog gegenüber Radio Vatikan. 

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