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Kirche im Handwerk

Besinnung und Gebet - Innere Ruhe und Einkehr - Spiritualität und Glaube im Leben und Beruf. Lesen Sie hier Berichte und Nachrichten rund um den Themenkreis Handwerk und Kirche.
Für jeden Tag erhalten Sie hier das Tagesevangelium und Tageslesung sowie den Tagessegen -  und Morgen-und Abendgebete in einer kurzen Audio- - bzw. Videobotschaft.
 


19. Juli 2020 - Vielseitiges Engagement für die Sanierung der Schulze-Orgel. Die Schulze-Orgel in der Liebfrauenkirche Rastenberg (Thüringen) ist die „Orgel des Monats Juli 2020“ der Stiftung Orgelklang. Die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gegründete Stiftung fördert die Sanierung des einzigen noch original erhaltenen Instruments des bedeutenden Orgelbauers Johann Friedrich Schulze mit 4.000 Euro. Ein eigens hergestellter Orgelbrand, Orgelpfeifenpatenschaften, Anteile an einem in der Sakristei lagernden Whisky-Fass, der Verkauf von Kirchenbänken – das kreative und nachhaltige Engagement der Gemeinde und des örtlichen Fördervereins haben viele Spenden für die Orgel und eine Nominierung für den Deutschen Engagementpreis 2019 eingebracht. „Der Name Rastenberg wird in der Region schon fast automatisch mit der Orgelsanierung verbunden“, sagt Pfarrer Andreas Simon.


19. Juli 2020 - Die Evangelische Mittelost-Kommission (EMOK) hat eine Stellungnahme zur Umwidmung der Hagia Sophia in eine Moschee veröffentlicht. Darin kritisiert sie die vom türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan angeordnete Maßnahme als einen rückwärtsgewandten Schritt, der den christlich-islamischen Beziehungen weltweit großen Schaden zufüge. Ursprünglich im 4. Jahrhundert erbaut, erscheint die Hagia Sophia heute in der Gestalt des 6. Jahrhunderts und galt als die bedeutendste Kirche in der gesamten orthodoxen Welt. Mit ihrer Umwidmung in eine Moschee im Jahr 1453 im Zuge der islamischen Eroberung Istanbuls wurde sie auch für die islamische Welt von Bedeutung. Im Jahr 1934 wurde die Hagia Sophia zum Museum.


Erleichterung über neues EU-Mandat für internationale Religionsfreiheit - Dass die EU nun doch das Amt des Beauftragten für internationale Religionsfreiheit beibehält, ist ein Erfolg auch der parlamentarischen Arbeit in EU-Mitgliedsländern wie Österreich und Deutschland. Das sagt die österreichische Nationalratsabgeordnete Gudrun Kugler (ÖVP) im Gespräch mit uns.
„Es ist für mich eine große Freude, dass die europäische Kommission gesagt hat, wir brauchen dieses Amt“, so Kugler. „Es ist auch ein Zeichen, dass es wichtig ist, einen starken öffentlichen Dialog zu führen.“ Das Parlament in Wien hatte am Mittwochabend einstimmig einen Antrag von Grünen und Konservativen, darunter Kugler, angenommen, der die österreichische Regierung dazu auffordert, in Brüssel für die Fortführung des Amtes des Religionsbeauftragten zu wirken. Zwar war der Antrag da bereits von der Realität überholt: Am Mittwoch hatte die EU-Kommission nach deutlicher Kritik aus Mitgliedsländern und Religionsgemeinschaften bekannt gegeben, sie werde das Amt fortführen.


Mit der BasisBibel neue Zugänge eröffnen - Rat der EKD empfiehlt neue Bibel-Übersetzung für „Erstbegegnung“. Am 21. Januar 2021 erscheint die BasisBibel als vollständige Ausgabe mit Altem und Neuem Testament. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat die neue Bibelübersetzung nun für die kirchliche Arbeit empfohlen. In dem Beschluss heißt es, die neue Übersetzung sei in Ergänzung zur Lutherbibel vor allem für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie für die „Erstbegegnung mit der Bibel“ geeignet. „Wir wollen in unseren Kirchen eine verständliche Sprache sprechen. Das gilt bei aller nötigen Fremdheit auch für die Texte der Bibel“, so Annette Kurschus, stellvertretende Ratsvorsitzende der EKD und Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen. „Die BasisBibel leistet einen entscheidenden Beitrag, um Menschen neugierig zu machen auf das Buch der Bücher.“

Vielen sei die Bibel in der Übersetzung Martin Luthers lieb und vertraut. Insbesondere jungen Menschen fehle dazu jedoch häufig ein Zugang. „Die BasisBibel liest sich leichter, ohne dabei an sprachlicher Aussagekraft zu verlieren. Das macht ihren Reiz für die junge Generation aus“, so Kurschus, die auch Vorsitzende des Aufsichtsrats der Deutschen Bibelgesellschaft ist. Wörtlich heißt es im Beschluss des Rats der EKD: „Die Lutherbibel 2017 ist die vom Rat der EKD für den kirchlichen Gebrauch empfohlene Übersetzung. In Ergänzung dazu empfiehlt der Rat der EKD die BasisBibel als gut lesbare Bibelübersetzung insbesondere zur Erstbegegnung mit der Bibel und für die Arbeit mit Kindern, Konfirmanden und Jugendlichen.“
 
„Kurze Sätze, eine klare Sprache und Erklärungen zentraler Begriffe am Rand sind die Markenzeichen der BasisBibel“, sagt der Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft, Christoph Rösel. Als neue Form der kommunikativen Bibelübersetzung sei sie zugleich den Prinzipien des Bibelübersetzers Martin Luther verbunden: urtextnah und prägnant in der Sprache. Unterstützt haben das Übersetzungsprojekt die EKD, Landeskirchen, Gemeinden, Bibelgesellschaften, Verbände, Werke und Einzelpersonen.
 
Die BasisBibel erscheint am 21. Januar 2021, sowohl gedruckt als auch digital. Sie ist die erste deutsche Bibelübersetzung, die das durch Computer und Internet veränderte Medienverhalten berücksichtigt. Sie orientiert sich nah am griechischen und hebräischen Urtext, und die Sätze umfassen in der Regel nicht mehr als 16 Wörter. Die BasisBibel zeichnet sich außerdem durch ihre innovative Gestaltung aus. Das mit der Agentur „gobasil“ (Hamburg/Hannover) entwickelte Buchdesign wurde mehrfach prämiert.
 
Das Neue Testament der BasisBibel ist seit 2010 im Handel. Seit 2012 liegen auch die Psalmen in der neuen Übersetzung vor. Die BasisBibel mit dem Neuen Testament und den Psalmen gibt es bisher als gedrucktes Buch, in der Reihe „bibeldigital“, als Hörbuch sowie kostenlos im Internet und als App für Smartphones und Tablets.

Mehr Informationen
www.die-bibel.de


Deutsche Bibelgesellschaft
Balinger Straße 31 A
70567 Stuttgart

Pressestelle der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Herrenhäuser Str. 12
30419 Hannover

13. Juli 2020


Neues Material und zusätzliches Schulungsangebot online - Seit Beginn der CoronaKrise haben sich die Downloadzahlen der KonApp, der App für die Konfirmanden-Arbeit,mehr als verdoppelt. Mit einem nächsten Update für neue Funktionen, mit zusätzlichen Inhalten und einem digitalen Schulungsangebot für Leitende in der KonfiArbeit setzt die Deutsche Bibelgesellschaft das erfolgreiche Projekt fort.Über 22000 Konfirmandinnen und Konfirmanden haben die KonApp mittlerweile auf ihr Smartphone heruntergeladen. Mehr als 2000 Gemeinden haben sich auf dem Portal www.konapp.de für die Nutzung registriert. Damit haben sich seit Mitte März dieses Jahres die Registrierungen und Downloads mehr als verdoppelt.„Wir freuen uns, dass wir als Deutsche Bibelgesellschaft ein Angebot haben, das Menschen in dieser herausfordernden Situation weiterhilft“, sagt Generalsekretär Dr. Christoph Rösel.

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