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Kirche im Handwerk

Besinnung und Gebet - Innere Ruhe und Einkehr - Spiritualität und Glaube im Leben und Beruf. Lesen Sie hier Berichte und Nachrichten rund um den Themenkreis Handwerk und Kirche.
Für jeden Tag erhalten Sie hier das Tagesevangelium und Tageslesung sowie den Tagessegen -  und Morgen-und Abendgebete in einer kurzen Audio- - bzw. Videobotschaft.
 

„Man kann arbeiten, wenn die Bedingungen stimmen und die Würde der Person respektiert wird.“ - Am Fest des heiligen Josefs des Arbeiters und am Tag der Arbeit hat Papst Franziskus mit Nachdruck betont, dass jeder Mensch ein Anrecht auf Arbeit und faire Behandlung habe. Jedes Unrecht, das einem arbeitenden Menschen angetan werde, bedeute, die Menschenwürde mit Füßen zu treten, auch die Würde derer, die Unrecht tun. In seiner Gebetsintention zu Beginn der Messfeier an diesem Freitag in der Casa Santa Marta sagte der Papst, wenn man das Niveau beim Umgang mit Arbeitern senke, dann lande man in einer Spannung wie „zwischen Herrscher und Sklave“. Und dies sei nicht gut für das Zusammenleben der Menschen. Papst Franziskus widmete die Heilige Messe allen Arbeitern, „damit es niemandem an Arbeit mangelt, damit alle gerecht entlohnt werden, damit sie die Würde der Arbeit und die Schönheit der Ruhe genießen können“.

Ständiger Rat befasst sich mit Fragen der Corona-Pandemie im kirchlichen Leben - Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz hat sich auf seiner gestrigen (27. April 2020) als Videokonferenz durchgeführten Sitzung insbesondere mit Fragen der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf das kirchliche Leben befasst. Dazu erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing: „Die Corona-Pandemie hat tief in den menschlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und auch kirchlichen Alltag eingeschnitten. Im Ständigen Rat haben wir uns ausführlich mit den Auswirkungen befasst. Zuallererst möchten wir Bischöfe jenen danken, die an vorderster Stelle für die Kranken und Sterbenden da sind: Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger, die Krankenhausseelsorger und -seelsorgerinnen, die Menschen in der Trauerpastoral und die selbstlosen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Telefonseelsorge. Ihnen allen gilt unser aufrichtiger Respekt und Dank für das, was sie in diesen Wochen leisten. In diesen Dank schließen wir all jene ein, die durch Fernsehen, Hörfunk und Internet ermöglicht haben, dass Gottesdienste – gerade an den Kar- und Ostertagen – übertragen werden konnten. Unser Dank gilt hier besonders der engagierten Unterstützung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

„Auf die existentiellen Fragen neu Antwort geben“ - Bischof Dr. Bätzing und Prof. Dr. Sternberg schreiben an die Mitglieder der Synodalversammlung. - Angesichts der Corona-Pandemie haben die Präsidenten des Synodalen Weges, Bischof Dr. Georg Bätzing, und Prof. Dr. Thomas Sternberg, einen Brief an die 230 Mitglieder der Synodalversammlung, die Beraterinnen und Berater sowie die eingeladenen Beobachterinnen und Beobachter des Synodalen Weges geschrieben. Die aktuelle Zeit, „die vielen viel abverlangt, lässt uns die wichtigen Dinge in den Blick nehmen und Wesentliches vom Unwesentlichen unterscheiden: die gelebte und erfahrene Solidarität mit anderen, die ich vielleicht kaum kenne, der Zusammenhalt und die Liebe in der Familie, das Eingebundensein in die Weltgemeinschaft, der Glaube an einen mit uns gehenden Gott“, heißt es in dem heute (21. April 2020) veröffentlichten Brief.

„Angesichts der Corona-Pandemie und der damit verbundenen veränderten Rahmenbedingungen sind wir als Gläubige und Kirche nicht nur herausgefordert, im Licht des Evangeliums auf die existentiellen Fragen neu Antwort zu geben, sondern auch andere Prioritäten zu setzen.“ In dem Brief bestätigen Bischof Bätzing und Prof. Dr. Sternberg, dass die zweite Synodalversammlung nach jetzigem Stand wie geplant vom 3. bis 5. September 2020 in Frankfurt am Main stattfinden soll. „Uns ist bewusst, dass die Foren und verschiedenen Gremien des Synodalen Weges angesichts dieser Krise ungeahnten Ausmaßes nicht ungerührt zur Tagesordnung übergehen können. Wir möchten daher vorschlagen, die vielfältigen Entwicklungen kirchlichen Lebens aus den zurückliegenden Wochen wahrzunehmen, im Licht der Anliegen des Synodalen Weges zu reflektieren und Impulse für die weitere thematische Arbeit aufzunehmen“, so Bischof Dr. Bätzing und Prof. Dr. Sternberg.

Die Präsidenten des Synodalen Weges würdigen in ihrem Brief die vielfältigen Initiativen und Entwicklungen, mit denen angesichts der Krise auf den Ausfall der gemeinsamen Feier der Liturgie und andere gravierende Einschränkungen im kirchlichen Leben reagiert wurde. „Das Engagement vieler Katholikinnen und Katholiken ist bewundernswert. Um die derzeitigen Aufbrüche für die Zukunft fruchtbar zu machen, ist es wichtig, sie zu reflektieren und ihre ‚Alltagstauglichkeit‘ zu prüfen.“ Weiter heißt es: „Da der Synodale Weg zuallererst die Ermöglichung der Verkündigung des Evangeliums zum Ziel und deshalb seinen Ort auch in den Herausforderungen dieser Wochen hat, wollen wir im Rahmen der Zweiten Synodalversammlung Zeit dafür reservieren, die gegenwärtige Situation und das vielfältig aufgebrochene kirchliche Leben zu bedenken und zu diskutieren. Die Corona-Krise fügt unseren definierten Themen, die ihre volle Bedeutung behalten, eine neue Dimension hinzu. Hier verdichten sich Fragestellungen, die Relevanz für den Synodalen Weg haben und für unsere Bemühungen um eine tragfähige Zukunftsgestalt unserer Kirche.“

Den Wortlaut des Briefes von Bischof Dr. Georg Bätzing und Prof. Dr. Thomas Sternberg finden Sie als pdf-Datei zum Herunterladen  und unter www.synodalerweg.de.

www.synodalerweg.de · Kaiserstraße 161 · 53113 Bonn

 

 

Weihbischof Dr. Reinhard Hauke zur Corona-Pandemie - Die „Woche für das Leben“ der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland, die am kommenden Samstag in Augsburg eröffnet worden wäre, wird in diesem Jahr zum ersten Mal in ihrer über 25-jährigen Geschichte nicht stattfinden. Als Thema war die Hospiz- und Palliativversorgung gewählt worden. Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Diakonische Pastoral“ der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Weihbischof Dr. Reinhard Hauke (Erfurt), betont in einer Erklärung, dass gerade angesichts der Corona-Pandemie die Hospiz- und Palliativversorgung unverzichtbar ist. Die Erklärung im Wortlaut: „Die Infektionen mit dem Coronavirus, seine schweren Verläufe und seine dramatischen Folgen führen uns einmal mehr vor Augen, wie verwundbar der Mensch ist. Jeder erlebt sich selbst als schutzbedürftig und begegnet der Fragilität seines Daseins. Alte und vorerkrankte Menschen trifft es besonders hart. Dieser Ausnahmezustand fordert unsere Solidarität und Rücksichtnahme in bisher ungekannter Weise heraus. Ärzte, Pflegende und Seelsorgende begeben sich oft selbst in Gefahr, um anderen zu helfen und verdienen ein hohes Maß an Anerkennung und Dank. Als Gesellschaft können wir aus dieser Situation nur gestärkt hervorgehen, wenn wir das Leben neu zu sehen lernen als das, was es ist: eine kostbare Gabe Gottes, die es gerade in ihrer Zerbrechlichkeit zu schützen gilt.

Weltgebetstag um geistliche Berufungen - Im vergangenen Jahr fand erstmals die 24-Stunden-Gebetsaktion „Werft die Netze aus“ statt. Aufgrund der großen Beteiligung in den Gemeinden und vieler positiver Rückmeldungen wird die Aktion 2020 am Weltgebetstag für geistliche Berufungen am 2. und 3. Mai erneut durchgeführt. Die Initiative wird vom Zentrum für Berufungspastoral der Deutschen Bischofskonferenz verantwortet.- Das Gebet steht in diesem Jahr unter einem besonderen Vorzeichen. Der Leiter des Zentrums für Berufungspastoral, Pfarrer Michael Maas, erklärt: „Uns ist zu allen Zeiten aufgetragen, um Arbeiter im Weinberg des Herrn zu beten (vgl. Mt 9,38). Und doch ist jetzt, nach dem Ausbruch des Corona-Virus, alles ein wenig anders. Wir können das Gebet nicht gemeinsam in der Kirche abhalten. Es wird – anders als 2019 – kaum möglich sein, an einem Ort 24 Stunden hindurch zu beten mit Ausnahme von Klöstern. Aber das Gebet wird stattfinden“, das in diesem Jahr einen anderen Akzent erhalten werde, so Pfarrer Maas. „An vielen Orten, in vielen Wohnungen, werden Einzelne das Gebet für eine bestimmte Zeit tragen. Und auf viele Gläubige verteilt wird es uns gelingen, das Gebet über 24 Stunden hindurch fortzusetzen.“

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