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Beruf, Gesundheit, Umwelt

Aktuelle Berichte und Informationen zu Themen " Gesundheit im Beruf " - " Gesundheitsvorsorge in Betrieben " - " Berufskrankheiten und Tipps zur Prävention und Heilung. "

Brennpunkt Coronavirus - tagesaktuelle Meldungen vom Bundesministerium für Gesundheit und vom  Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

 

 

Spucktest: Möglicherweise größere Konsistenz der Virusdetektion aus Saliva-Proben - In Zeiten von Materialmangel und Bedarf für großangelegtes Testen, um dem neuen Coronavirus Einhalt zu gebieten, stellten sich Wissenschaftler der Frage, ob Speichel zur Coronavirus-Diagnose eine valide Alternative zum Nasen-Rachenraum-Abstrich sein könnte. Der Vergleich beider Probenarten bei Patienten und medizinischem Personal zeigte vielversprechende Ergebnisse: Saliva-Proben ließen sich durch medizinisches Personal verlässlich selbst entnehmen und zeigten größere Konsistenz über den Infektionsverlauf als der gängige Abstrich. Die Studie wurde als PrePrint veröffentlicht. - Schnelle und akkurate Tests zur Diagnose einer Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 sind ein essenzielles Element zur Kontrolle der aktuellen COVID-19-Pandemie. Der derzeitige Goldstandard zur COVID-19-Diagnose ist die RT-PCR-Detektion von SARS-CoV-2 von Abstrichen aus dem Nasen-Rachenraum. Niedrige Sensitivität, das Risiko für medizinisches Personal, dem Virus ausgesetzt zu sein und globaler Mangel an Material wie Abstrichstäbchen oder Schutzausrüstung machen allerdings die Untersuchung und Validierung alternativer Diagnoseansätze notwendig.

 

Mit zunehmender Fernsehzeit steigt Krankheitsrisiko - Ergebnisse dieser großen Meta-Analyse zeigten, dass sich ein hohes Maß an Inaktivität im Alltag und viel Zeit vor dem Fernseher negativ auf das Risiko für Typ-2-Diabetes, Hypertonie und Übergewicht/Adipositas auswirkt. - Studien zeigen, dass ein sesshafter Lebensstil und viel Fernsehzeit einen Einfluss auf das Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Hypertonie haben. Gibt es einen linearen Zusammenhang – also ist das Risiko größer, je mehr Zeit eine Person sitzend verbringt oder Fernsehen schaut? Wissenschaftler untersuchten dies in einer großen Meta-Analyse von 58 Studien mit mehr als 1 Millionen Teilnehmern (n = 1 071 967). Von den 58 Studien beschäftigen sich 21 Studien mit dem Risiko für Übergewicht/Adipositas, 23 Studien mit dem Typ-2-Diabetes-Risiko und 14 Studien mit dem Hypertonierisiko.

Im Werbemittelportal finden sich zur Corona-Krise unterschiedliche Motive und Vorlagen für Plakate und Social-Media-Postings rund um Corona für Ihren Geschäftsbetrieb. Alle Informationen zum Angebot und den individuellen Gestaltungsmöglichkeiten von Corona- und weiteren Kampagnen-Motiven erhalten Sie hier. 

Unser Lungengewebe wird mit dem Alter steifer. Sars-​CoV-2 nützt dies möglicherweise aus. Eine Hypothese von Caroline Uhler und G. V. Shivashankar. - Das neue Coronavirus trifft Jung und Alt. Schwere und lebensbedrohliche Krankheitsverläufe sind bei älteren Menschen jedoch häufiger. Warum dem so ist, ist unklar. Einige Wissenschaftler vermuten, dass dies mit dem im Alter schwächeren Immunsystem zusammenhängen könnte. Es ist bekannt, dass Senioren für viele Infektionskrankheiten anfälliger sind als jüngere Personen.

 

Allerdings könnte es noch eine weitere Erklärung geben: Wenn wir Menschen älter werden, verändern sich die Struktur, die mechanischen Eigenschaften und die Funktionen unserer Körperzellen. Es ist denkbar, dass sich das neue Coronavirus genau dies zunutze macht, sich in Zellen älterer Menschen besser vermehren kann, und dass dies schwerere Krankheitsverläufe begünstigt.

So viele verschleppte Infarkte wie selten - Das Universitätsklinikum Würzburg verzeichnet mit Sorge weniger Notfälle aber mehr verschleppte Infarkte. Doch wer aus Angst vor einer Corona-Infektion zögert, den Notarzt zu rufen, riskiert sein Leben. Die internistische Notaufnahme am Universitätsklinikum Würzburg ist seit Beginn der Corona-Krise nur halb so voll wie sonst. Eigentlich ein gutes Zeichen. Das Problem ist aber, dass die Notfälle nicht abgenommen haben. Prof. Dr. Stefan Frantz, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I sieht mit großer Sorge, dass viele Menschen zuhause Krankheitsbeschwerden aussitzen, weil sie Angst haben, beim Arzt oder in der Klinik mit Corona-Patienten in Kontakt zu kommen und sich zu infizieren. Der Kardiologe warnt eindringlich davor, vor allem Notfälle ernst zu nehmen, keine Zeit zu verlieren und umgehend den Notarzt zu rufen. Denn während sich die Notaufnahmen leeren, füllen sich die Stationen mit Patienten, die zum Beispiel aufgrund eines verschleppten Infarktes eine Herzinsuffizienz entwickeln oder unter Herzrhythmusstörungen leiden – Komplikationen, die man verhindern kann, wenn man rechtzeitig in die Klinik kommt. 

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