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23. Juli 2020  - Althusmann gibt Förderung von vier Tourismus-Projekten bekannt - Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hat heute im Rahmen seiner Sommerreise in Ostfriesland angekündigt, dass das Wirtschaftsministerium insgesamt vier Projekte in der Region fördern wird. Minister Althusmann: „Der Tourismus spielt in Ostfriesland eine besondere Rolle. Die geförderten Projekte sorgen für unvergessliche Erlebnisse bei den Besuchern – sowohl für Kultur- und Wissenschaftsinteressierte als auch für Sportbegeisterte. So steigern sie die touristische Qualität der Region insgesamt. Gerade mit Blick auf die pandemiebedingten Herausforderungen der Tourismusbranche ist das ein starkes Signal für Osfriesland.“ Folgende Projekte werden mit Mitteln der Investitionsförderungen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert:


Theater Emden
Damit das Theater Emden in Zukunft das ganze Jahr über und unabhängig von der Witterung kulturelle Veranstaltungsformate für Ostfrieslandtouristen anbieten kann, fördert das Wirtschaftsministerium den Umbau beziehungsweise Teilneubau des Altstandortes „Neues Theater Emden“ mit rund 2,3 Millionen Euro. Damit soll das Theater als überregionales Kulturzentrum mit überwiegender touristischer Orientierung als Festspielhaus eine ganz neue Struktur bekommen und in „Festspielhaus am Wall“ umbenannt werden. Neben Schauspiel, Musiktheater, Show, Operetten, Symphoniekonzerte, Ballett, Comedy, Poetry Slam und Film wird das Neue Theater auch von den örtlichen Kulturvereinen genutzt und ist zudem Ausrichtungsort des Internationalen Filmfests Emden/Norderney.


Küstenmuseum Wilhelmshaven
Die Stadt Wilhelmshaven plant die Erweiterung des Küstenmuseums um einen Museumshafen. Diesen, mit einem Liegeplatz für das Feuerschiff WESER und einem direkten Zugang zum Wasser durch eine Treppe, fördert das Wirtschaftsministerium mit rund 1,26 Millionen Euro. Der Museumshafen mit einem qualitativ hochwertigen Museumskonzept auf zivilen Schiffen stellt auf der ostfriesischen Halbinsel, mit Millionen von touristischen Übernachtungen im Jahr, ein besonderes, bisher nicht gebotenes Erlebnis dar. Die Gesamtausgaben des Projekts betragen mehr als zwei Millionen Euro. Insgesamt werden fünf Teilzeitarbeitsplätze in Gästeservice und Technik geschaffen.


Wasserturm, Wassermuseum und Erlebnis- und Bildungszentrum „Watertoorn Börkum“ (B:WEB) auf Borkum
Der ‚Watertoorn Börkum‘ plant ein möglichst barrierefreies Wassermuseum. Dies fördert das Wirtschaftsministerium mit rund 1,8 Millionen Euro.
 Das Museum wird in zwei Gebäuden untergebracht: dem historischen Wasserturm Borkum, dem „Watertoorn“, und in einem multifunktionalen Ergänzungsgebäude, dem Waterhuus. Zusätzlich soll es einen neu gestalteten Außenbereich mit Aktionsfläche geben. Inhaltlich widmet sich das Museum dem Thema Süßwasser und dabei hauptsächlich dem Trinkwasser. Da der Watertoorn aufgrund des Denkmalschutzes nicht vollständig barrierefrei gestaltet werden kann, wird Besuchern mit einer Gehbehinderung im Waterhuus eine Verbindung über Headsets und einer Videoanlage zu den begleiteten Besuchern ermöglicht.


Wasserwandern mit Muskelkraft
Mit dem interkommunalen Kooperationsprojekt „Wasserwandern mit Muskelkraft“ plant der Landkreis Aurich durch neue wassertouristische Infrastrukturen das Wassersportrevier Ostfriesland für Ruderer, Kanu- und Kajakfahrer noch attraktiver zu machen. Das Wirtschaftsministerium fördert das Projekt mit rund 642.000 Euro. Kooperationspartner sind hierbei außerdem die Stadt Emden, Stadt Aurich, Gemeinde Großefehn, Gemeinde Hinte, Gemeinde Ihlow, Gemeinde Krummhörn, Gemeinde Südbrookmerland, Samtgemeinde Brookmerland und der Emder Ruderverein.
Für das Projekt werden bestehende Paddel- und Pedalstationen weiter ausgebaut. Außerdem sollen neue Anlegestellen gebaut werden, damit zum einen das touristische Wassernetz erlebbarer wird und zum anderen touristische Einrichtungen auch vom Wasser aus erreicht werden können. Außerdem ist ein Besucherlenkungssystem auf dem Wasser geplant.


Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Friedrichswall 1
30159 Hannover