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Hamburg - Venedig des Nordens, Hanse, Handel und Hafenmetropole - Hamburgs älteste urkundliche Erwähnung datiert aus dem 7. Jahrhundert. Die ältesten festen Behausungen datieren auf das 4. Jahrhundert v. Chr. für die Ortschaft, die von dem antiken Wissenschaftler Claudio Ptolomäus noch als “Treva” bezeichnet wurde. Vom 4. bis ins 6. Jahrhundert erfolgte ein Zustrom von Sachsen in den nordelbischen Raum. Im Jahre 810 ließ Karl der Große eine Taufkirche errichten, um den heidnischen Norden zu missionieren.

Zur Sicherung der Missionare wurde das Kastell Hammaburg gebaut. 831 begründete Ludwig der Fromme hier ein Bistum, das kurze Zeit später zum Erzbistum wurde.

Geschichtliche Sehenswürdigkeiten in Hamburg sind das Chilehaus, in der Zeit des Expressionismus zwischen 1922–1924 erbaut, die Kirche St. Michaelis (1648–1673), die Alsterarkaden bei der Binnenalster (1843–1846), die Colonnaden in der Hamburger Innenstadt (um 1880), die Krameramtswohnungen von 1676, die Laeiszhalle (Musikhalle Hamburg) zwischen 1904–1908 gebaut, das Curiohaus (1908–1911), die Palmaille, eine der ältesten Straßen der Stadt im Stadtteil Hamburg-Altona.

Die Stadtansicht wird geprägt durch die sechs Türme: Die Türme der fünf Hauptkirchen St. Petri, St. Jacobi, St. Katharinen und St. Michaelis („Michel“), dem Wahrzeichen der Stadt, sowie die als Mahnmal für den Zweiten Weltkrieg erhalten gebliebene Turmruine von St. Nikolai. Dieser Turm ist das höchste konventionelle Gebäude der Stadt und war sogar von 1874 bis 1876 das höchste weltweit. Sechster Turm  ist der Rathausturm. Das 1897 fertig gestellte Rathaus hat mit seinen 647 teils prunkvoll ausgestalteten Sälen und Zimmern schlossartige Dimensionen. An seiner Rückseite befinden sich die Hamburger Börse sowie die Handelskammer Hamburg.

Mit 2.500 Brücken hat Hamburg mehr Brücken als jede andere europäische Großstadt, mehr als Venedig und Amsterdam zusammen. Zu den wichtigsten und schönsten Brücken des „Venedig des Nordens“ gehören die Elbbrücken, die Lombardsbrücke oder die Köhlbrandbrücke. Nach dem "Großen Hamburger Brand" im Jahr 1842 ersetzten Steinbauten die alten Holzbrücken. Bis 1945 kamen mehr als 1.000 weitere Straßen-, Hafen- und Eisenbahnbrücken dazu, vor allem  beim Ausbau des Hafens und zur Anbindung neuer Wohnviertel.

( quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg / http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Pincerno_-_Hamburg_1600.jpg&filetimestamp=20071026164347 )



Hamburger Pannfisch in Senfsosse

Pfannfisch, welcher Fisch auch immer dazu genommen wird, muss mit den Bratkartoffeln in der Pfanne gemischt werden und wird nie separat mit den Kartoffeln serviert. Erst dadurch ergibt sich das  unvergessliche Geschmackserlebniss, des hamburger Pannfisch. Die deftige Senfsoße gehört natürlich unbedingt auch dazu

Zutaten - 4 Personen:

    750 g kleine fest kochende Kartoffeln
    100 g Gewürzgurken
    1/2 Bund Schnittlauch
    500 g Fischfilet (z. B. Seelachs, Kabeljau, Schellfisch)
    1 EL Zitronensaft
    Salz
    100 g Frühstücksspeck
    2 EL Öl
    2 EL Mehl
    400 ml Fischfond
    3 EL mittelscharfer Senf
    weißer Pfeffer
    1 Bund Dill

Zubereitung:

Zunächst Kartoffeln waschen und ungeschält für 15-20 Minuten ins kochende Wasser. Kartoffeln danach abgießen, kalt abspülen,schälen und abkühlen lassen. Gurken klein schneiden. Schnittlauch waschen, trocken tupfen und in feine Röllchen schneiden. Fisch waschen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und in Stücke schneiden. Jetzt den Fisch mit Zitronensaft beträufeln und leicht salzen. Den Speck in feine Stücke schneiden, das Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Speck und Kartoffen darin ca. 5 Minuten unter Wenden leicht goldbraun braten. Den Fisch in Mehl wenden, zu den Kartoffeln geben und anbraten. Dabei alles ab und zu wenden. Für die Senfsosse en fertigen Fischfond mit Senf verquirlen, in die Pfanne gießen und kurz erhitzen, bis die Flüssigkeit fast aufgesogen ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gurke untermischen, mit Schnittlauch bestreuen. Mit kleingehacktem Dill garnieren.

 
 

 

 

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