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Schlaglicht

Lesen Sie hier Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen des Tages aus Handwerk, Wirtschaft, Politik, Sport und Gesellschaft.

Reimann: "Die Kommunen müssen rasch mehr Bauflächen ausweisen!" -  Am Wohnungsgipfel mit Bundeskanzlerin Merkel am Freitag wird Dr. Hans-Hartwig Loewenstein, Mitglied im Präsidium der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, als Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe teilnehmen. Der Bauunternehmer aus Dreieich erwartet von dem Wohnungsgipfel eine "Aufbruchsstimmung für mehr Wohnungsbau in Ballungsräumen, nachdem genügend Vorschläge zur Verbesserung vorliegen". Jetzt müsse es an die Umsetzung gehen. Dr. Loewenstein: "Die Wirtschaft als Ganzes hat ein hohes Interesse, dass der Wohnungsmangel beseitigt wird. Denn er belastet auch die Unternehmen: Für unsere Beschäftigten wird es immer teurer, eine günstige Wohnung in der Nähe ihrer Arbeitsstätten zu finden. Das erschwert vielerorts die Suche nach qualifizierten Nachwuchskräften. Deshalb ist es ein Anliegen der gesamten Wirtschaft, dass das Angebot an günstigem Wohnraum rasch wächst."

vbw kritisiert weitere massive Eskalation des Handelsstreits - Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. kritisiert die Verhängung neuer Strafzölle der USA gegen China im Volumen von 200 Milliarden Dollar. „Die neuen Strafzölle bedeuten eine weitere Eskalation des Handelsstreits und eine Bedrohung des freien Welthandels. Sie werden angesichts eng verflochtener globaler Wertschöpfungsketten nicht ohne Folgen für andere Weltregionen bleiben, auch für Deutschland und Bayern“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.   Die vbw betont, dass Strafzölle und Sanktionen den globalen Wirtschaftsverkehr verunsichern und zu Milliardenschäden führen.

Die neuesten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung zeigen eine klare Entwicklung: Die durchschnittliche Altersrente von Frauen, die neu in Rente gehen, hat sich in den letzten vier Jahren um über 31 Prozent erhöht. Während sie im Jahr 2013 noch bei monatlich 546 Euro lag, ist sie 2017 bereits auf 716 Euro gestiegen. Grund hierfür ist vor allem die Einführung der Mütterrente I im Jahr 2014. Mit dieser wird Müttern mit vor 1992 geborenen Kindern ein zweites Kindererziehungsjahr bei der Rente anerkannt. Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer zeigte sich zufrieden mit dieser Entwicklung: „Die Zahlen der Rentenversicherung sprechen eine klare Sprache: Unser Einsatz für die Mütterrente zeigt große Wirkung. Dank unserer intensiven Bemühungen, die Kindererziehungsleistung stärker zu honorieren, bekommen Mütter nun mehr Rente. Die Mütterrente ist ein wichtiger Baustein bei der Bekämpfung der Altersarmut bei Frauen.“

15. September - Bundesweiter Tag des Handwerks: Mit einem überdimensionalen blauen Bullen vor der Frankfurter Börse setzt das Handwerk ein Zeichen dafür, dass es in einer DAX-fixierten Wirtschaft vor allem Investments in Menschen braucht, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Die Botschaft lautet: „Wir investieren. In Menschen.“, denn das sind die Investitionen, die mit Sicherheit Rendite bringen. Mit der Aktion unterstreicht der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) die Leistungen des gesamten Handwerks und fordert zugleich die Bundesregierung auf, Zusagen des Koalitionsvertrags einzuhalten und rasch umzusetzen. Für einen Tag überragt am Donnerstag ein vom ZDH installierter überdimensionaler blauer Bulle den Börsenbullen, der auf dem Frankfurter Börsenplatz als Symbol für die steigenden Kurse im Geld- und Wertpapierhandel steht. Der blaue Koloss wiegt 120 Kilogramm, ist 2,65 Meter hoch, 4,40 Meter lang und 1,40 Meter breit.

Der von der SPD gestern vorgeschlagene sogenannte "Mietenstopp" wird von der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) als "Bauverhinderungspolitik"“ abgelehnt. Hessens SPD-Vorsitzender Thorsten Schäfer-Gümbel und die SPD-Bundesvorsitzende Andrea Nahles hatten in einem 12-Punkte-Plan unter anderem vorgeschlagen, dass Bestandsmieten und Mieten bei Neuvermietung in Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten für fünf Jahre nur in Höhe der Inflation steigen dürfen. Aus Sicht der VhU stellt dieser Vorschlag eine "nochmalige gefährliche Verschärfung der gerade erst verschärften Mietpreisbremse" dar. "Wer mehr Wohnungen und gute Standards in Bestandsbauten will, muss für mehr Investitionen in Wohnraum sorgen. Wir brauchen schnell mehr Baugebiete und bessere Rahmenbedingungen für Bauherren. Dann werden die dringend benötigten neuen Wohnungen auch gebaut.

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