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Schlaglicht

Lesen Sie hier Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen des Tages aus Handwerk, Wirtschaft, Politik, Sport und Gesellschaft.

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert gleiches Geld für gleiche Arbeit – unabhängig vom Geschlecht und Herkunft. „Gerechtigkeit heißt, gleiches Geld für gleiche Arbeit. Davon sind wir immer noch weit entfernt und Verbesserung ist nicht in Sicht. Mit der politisch gewollten Ausweitung des Niedriglohnsektors werden vor allem Frauen mit Mini-Löhnen abgespeist. Denn es sind gerade sogenannte Frauen-Jobs wie die Gebäudereinigung oder die Floristik, die immer noch im Niedriglohnbereich liegen. Das muss sich ändern. Frauen sind sonst am Ende doppelt benachteiligt: beim Entgelt und bei der Rente“, sagte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Ulrike Laux anlässlich des heutigen (Montag, 18.3.2019) Equal-Pay-Days. „Wir fordern gleiche Löhne ab der ersten Stunde für Männer und Frauen, wir fordern Löhne, die ein würdiges Leben auch in der Rente ermöglichen und wir fordern die gleiche Verteilung unbezahlter Sorgearbeit in Partnerschaften. Das ist nicht schwer – man muss es nur wollen. Die Leistung von Frauen für unsere Gesellschaft muss endlich angemessen honoriert werden.“

Der Equal-Pay-Day markiert die Lohnlücke von immer noch 21 Prozent zwischen Männern und Frauen. Das heißt, seit Jahresbeginn haben Frauen bis zum heutigen Tag im Vergleich zu Männern ohne Lohn gearbeitet.

 


Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)
Vorstandsbereich Bundesvorsitzender (VB I)

Pressestelle
Olof-Palme-Str. 19
60439 Frankfurt am Main

Verhältnis mit China: Kommission stellt Bericht zum Verhältnis zwischen EU-China vor.Markus Ferber fordert mehr Selbstbewusstsein im Umgang mit China. - Der CSU-Wirtschaftsexperte fordert gegenüber China ein neues Selbstbewusstsein der Europäer: „Der Gemeinsame Binnenmarkt ist der größte Wirtschaftsraum der Welt. Dieses Gewicht müssen wir stärker in die Waagschale werfen“, fordert Ferber. „Wenn europäischen Unternehmen in China kein fairer Marktzugang gewährt wird, sollten wir umgekehrt auch chinesischen Firmen nicht ohne weiteres auf den Binnenmarkt lassen. Es geht nicht um Abschottung, sondern um fairen Wettbewerb!“ Der CSU-Europaabgeordnete sieht ein erhebliches Ungleichgewicht im internationalen Wettbewerb: „Wenn europäische Unternehmen mit chinesischem Konglomeraten konkurrieren, die am Tropf des Zentralkomitees der kommunistischen Partei hängen, ist das für mich kein fairer Wettbewerb. Die EU muss auf solche Wettbewerbsverzerrungen eine selbstbewusste und robuste Antwort finden.“ Ferber sieht dafür insbesondere Handelsschutzinstrumente und das Wettbewerbsrecht als geeignete Mittel: „Am Ende muss gelten, dass im Binnenmarkt nach europäischen Regeln gespielt wird - das ist die Bedingung für den Marktzugang.“

Ich weiß ja nicht, wo Herr Brinkhaus die Karnevalstage verbracht hat. Vielleicht in einem ostwestfälischem Schweinestall mit einigen Flaschen Korn. Vielleicht ist ihm da ja auch die Idee, zu seinem abstrusen Vorschlag gekommen, mit dem er sich bei Deutschtürken und anderen muslimischen Bürgern mit deutschem Pass anbiedern will. - So etwas brauchen wir in der deutschen Politik nicht und schon garnicht, die CDU - die Christliche Union Deutschlands. Oder war Herr Brinkhaus nur besoffen vor Glück, als Unionsfraktionschef der CDU - vorher völlig unbekannt - jetzt einmal eine richtig große Lippe riskieren zu können, und um sich für die Nach-Merkelsche Zeit in Stellung zu bringen. - Wie gesagt, die Hintergründe für seine völlig blödsinnge Aussage bleiben im Dunklen. Ein Ort, zu dem man Herrn Brinkhaus innerhalb der CDU auch expedieren sollte. - Würde man die Aussagen Brinkhaus, als CDU-Standpunkt vertreten vom
Unionsfraktionschef der CDU ernst nehmen, so müsste man der CDU nahelegen, sich vom C als christlichen Wert im Parteinamen zu verabschieden.

Angelus: „Mit dem Teufel nicht in Dialog treten“ - Es eröffnet traditionell die Fastenzeit: Das Evangelium von den Versuchungen Jesu. Papst Franziskus identifizierte die drei Versuchungen in der Wüste während der Ansprache zum Angelusgebet als Gier, Herrlichkeit des Menschen und Instrumentalisierung Gottes. Dabei erläuterte er am Beispiel Jesu, dass man mit dem Teufel niemals in einen Dialog treten dürfe. - Drei Wege weg von Gott seien es, die Jesus in der Wüste vom Versucher vorgelegt bekommen habe. „Die drei Versuchungen zeigen drei Wege auf, die die Welt uns immer wieder mit dem Versprechen großer Erfolge vorlegt, drei Wege, um uns zu täuschen“, so der Papst in seiner Katechese zum Sonntagsevangelium. Dies seien: „Besitzgier - haben, haben, haben - menschliche Herrlichkeit, Instrumentalisierung Gottes. Das sind drei Straßen, auf denen wir verloren gehen.“

Minus 16,9 Prozent beziehungsweise 2,6 Milliarden Euro weniger – um diese Größenordnung sind die bayerischen Exporte in das Vereinigte Königreich 2018 gegenüber 2015, dem Jahr vor dem Brexit-Referendum, insgesamt zurückgegangen. Das teilt die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. mit. 2015 kletterte das Vereinigte Königreich auf Rang zwei der wichtigsten Exportmärkte Bayerns, 2018 lag es auf Rang fünf. „Diese Zahlen zeigen: Der drohende Brexit ist bereits eine sichtbare Belastung für die bayerischen Exporte“, kommentiert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. 2018 exportierte Bayern Waren im Wert von 12,8 Milliarden Euro in das Vereinigte Königreich, das waren 6,7 Prozent aller bayerischen Exporte. Gegenüber 2017 sanken die bayerischen Exporte nach UK um 7,5 Prozent. Besonders groß ist die Bedeutung des UK-Marktes für die bayerischen Pkw-Hersteller: 14,2 Prozent ihrer Exporte gingen 2018 über den Ärmelkanal.

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