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Schlaglicht

Lesen Sie hier Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen des Tages aus Handwerk, Wirtschaft, Politik, Sport und Gesellschaft.

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer spricht im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) über Sozialabgaben, Soli und Diesel-Nachrüstungen. - Herr Wollseifer, wie wichtig ist für die deutsche Wirtschaft, dass jetzt schnell eine Regierung gebildet werden kann? Wir brauchen schnell eine tragfähige Regierung. Die Hängepartie der vergangenen Monate darf nicht weitergehen. Unsere Betriebe brauchen Planbarkeit. Nur zwei Beispiele: Personalentscheidungen hängen auch davon ab, wie sich die Lohnzusatzkosten voraussichtlich entwickeln werden. Ob und wann der Glasfaser-Ausbau im ländlichen Raum kommt, beeinflusst die Standortwahl: Kann der Betrieb am alten Standort weitermachen, oder muss er dorthin verlagert werden, wo es den Anschluss an die Datenautobahnen gibt.

Grundsteuer: Einfach und transparent geht! Bund der Steuerzahler zur Verhandlung beim Bundesverfassungsgericht - Die heutige mündliche Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht zur Grundsteuer hat berechtigte Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit deutlich gemacht. Das aktuelle Verfahren zur Wertermittlung ist intransparent, veraltet und bewirkt keine gleichmäßige Besteuerung. „Deshalb sollte jetzt schleunigst an einem Einfachmodell gearbeitet werden”, fordert der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel.

Klares Bekenntnis gegen Steuererhöhungen fehlt! Das sagt der Bund der Steuerzahler zum Sondierungsergebnis von Union und SPD. - Der Fahrplan für mögliche Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD steht. „Der Zug geht in die richtige Richtung“, sagt der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel. „Vor allem begrüßen wir den Einstieg in den Soli-Ausstieg. Der schrittweise Abbau des Solidaritätszuschlags ist für viele Bürger ein wichtiges Signal. Dennoch fordern wir eine schnellere Abschaffung noch in dieser Legislaturperiode – komplett und für alle!“ Entscheidend ist, dass Bürger und Betriebe insgesamt entlastet werden.

Wie diverse Zeitungen, Nachrichtenmagazine und Presseagenturen heute berichten, haben die EU-Politiker sich ein neues Asylanten-Verteilungsverfahren ausgedacht, welches Deutschland in Konsequenz die absolute "Arschkarte" zuschieben wird. Zur Sprache kommen Änderungen, die das Europaparlament an Gesetzesinitiativen der Kommission zur Reform der Dublin-Regeln vornehmen wolle, schreibt u.a.  «Der Spiegel». Demnach solle nicht mehr automatisch das Land, in dem ein Flüchtling die EU erreiche, für dessen Asylverfahren zuständig sein, sondern unter Umständen das Land, in dem bereits Angehörige des Bewerbers - sogenannte 'Ankerpersonen' - leben.

Brossardt: „Frauen brauchen keine Quoten, sondern bessere Chancen zur Verwirklichung ihrer beruflichen Pläne“. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat die Forderung der geschäftsführenden Bundesfamilienministerin Katarina Barley nach einer gesetzlichen Frauenquote für Unternehmensvorstände scharf kritisiert: „Eine gesetzliche Verpflichtung ist abzulehnen. Staatliche Regulierungen schränken die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ein, vor allem im Rennen um die besten Köpfe“, betonte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

 
 

 

 

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