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Schlaglicht

Lesen Sie hier Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen des Tages aus Handwerk, Wirtschaft, Politik, Sport und Gesellschaft.

Italien verweigert Nachbesserungen bei Haushaltsentwurf. Markus Ferber fordert harte Linie von Kommission. „Die italienische Regierung provoziert die Eskalation“, kommentiert der wirtschafts- und finanzpolitische Sprecher der EVP-Fraktion im Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments, Markus Ferber, die Entscheidung der italienischen Regierung die von der Europäischen Kommission für Nachbesserung gesetzte Frist verstreichen zu lassen. „Wenn der Europäischen Kommission die Integrität des Stabilitäts- und Wachstumspaktes am Herzen liegt, darf sie keinesfalls kleinbeigeben. Sollte Rom mit diesem Affront durchkommen, bedeutet das das Ende des Stabilitäts- und Wachstumspakts.“ „Der italienische Haushaltsentwurf basiert nach wie vor auf viel zu rosigen Annahmen und beinhaltet gravierende Rechenfehler“, erklärt der CSU-Finanzfachmann. „Deswegen sind Nachbesserungen absolut notwendig. Mit ihrer Haltung, sich jeglichen Dialogs über diese Unzulänglichkeiten zu verweigern, droht Italien die nächste Staatsschuldenkrise vom Zaun zu brechen.“

Handwerkskammer-Präsident Dittrich: "Gründer von morgen fördern - Meisterbonus muss zum großen Wurf werden." - Anlässlich der aktuell laufenden Haushaltsvorbereitungen für den Doppelhaushalt 2019/2020 des Freistaates Sachsen fordert Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, die Landesregierung dazu auf, sich zu einer Erhöhung des Meisterbonus und damit zur Förderung künftiger Gründer und Unternehmer zu bekennen: "Unsere Meister von heute sind die Gründergeneration von morgen. Es gilt jetzt, Prioritäten zu setzen, um die künftigen Unternehmer zu fördern. Der Meisterbonus muss endlich zum großen Wurf werden und dafür verdoppelt werden - auf dann 2.000 Euro. Andere Bundesländer haben es bereits vor-gemacht, dass uns die Leistungen und Anstrengungen der Meisterabsolventen mehr wert sein müssen."

Das ist die öffentliche Verschwendung 2018/19! Bund der Steuerzahler stellt sein 46. Schwarzbuch vor. 109 neue Fälle mit vielen Erfolgen / Sonderkapitel „Explosion von Baukosten stoppen!“ -  Ein Krankenwagen für verletzte Wölfe kostet 11.000 Euro – einsatzbereit, doch bislang ungenutzt. Eine Rasenheizung im Erfurter Stadion kostet 887.000 Euro – ebenfalls einsatzbereit, doch wegen hoher Betriebskosten ungenutzt. Und schließlich 900 Millionen Euro für einen riskanten Drohnen-Deal: Das 46. Schwarzbuch fasst Steuergeldverschwendung quer durch die Bundesrepublik zusammen. Im niedersächsischen Celle wurde für 12.800 Euro ein Zebrastreifen eingerichtet. Was die Fußgänger freute, ärgerte die Autofahrer – der Verkehr staute sich. Daraufhin fräste die Kreisstadt den neuen Zebrastreifen einfach ab und machte den Übergang mit Metallzäunen dicht. Kosten für diese Aktion: weitere 5.700 Euro. 

vbw fordert Kurskorrektur - Angesichts der heutigen Beratungen des Rentenpakets im Bundestag kritisiert die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die geplante Rentenreform und fordert eine Kurskorrektur. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt mahnt: „Es ist höchste Zeit für eine ehrliche Diskussion in der Rentenpolitik, die auf den Fakten des demografischen Wandels beruht. Wir wissen, dass unsere Bevölkerung altert und immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentenempfängern gegenüberstehen werden. Angesichts dieser Entwicklung neue Rentenversprechen auszugeben ist unseriös, nicht nachhaltig und belastet die künftigen Generationen.“ Nach Schätzungen der Arbeitgeber werden die geplanten Leistungsausweitungen bis 2030 zu Mehrkosten in Höhe von 75 Milliarden Euro führen und damit höhere Beitragssätze und steigende Bundeszuschüsse zur Rentenversicherung nötig machen.

Das Gesamthandwerk hat im dritten Quartal 2018 einen positiven Beschäftigtensaldo erreicht. Über alle Handwerksgruppen hinweg ist bei 16 Prozent der befragten Betriebe die Beschäftigtenzahl gestiegen, während 11,8 Prozent der Betriebe mit einer kleiner gewordenen Belegschaft auskommen mussten. Mundschenk: „Auf dem leergefegten Arbeitsmarkt wird es für die Handwerksbetriebe immer schwieriger geeignete Bewerber zu finden. Der Fachkräftemangel wird immer mehr zur Wachstumsbremse im Handwerk und ist für die zum Teil langen Wartezeiten verantwortlich.“

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