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Schlaglicht

Lesen Sie hier Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen des Tages aus Handwerk, Wirtschaft, Politik, Sport und Gesellschaft.

vbw fordert Kurskorrektur bei Rentenreform  - Brossardt: „Auf dreisäuliges System der Alterssicherung setzen“. - Angesichts der Ersten Lesung des Rentenpakets im Bundestag kritisiert die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die geplante Reform der Alterssicherung der Bundesregierung und fordert eine Kurskorrektur. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt mahnt: „Es ist höchste Zeit für eine ehrliche Diskussion in der Rentenpolitik, die auf den Fakten des demografischen Wandels beruht. Wir wissen, dass unsere Bevölkerung altert und immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentenempfängern gegenüberstehen werden. Angesichts dieser Entwicklung neue Rentenversprechen auszugeben ist unseriös, nicht nachhaltig und belastet die künftigen Generationen. Leistungsausweitungen verhindern Beitragssatzsenkungen und führen langfristig zu unübersehbaren Mehrausgaben“, betont Brossardt.

„Noch mehr Verunsicherung statt Planungssicherheit“ - Das südbadische Handwerk positioniert sich zu drohenden Diesel-Fahrverboten. Am 11. Oktober hat sich das südbadische Handwerk im Rahmen einer Pressekonferenz zu den Auswirkungen der Diesel-Problematik und der Gefahr von Fahrverboten in Freiburg geäußert. Eine klare Forderung: keine Fahrverbote. Sollten Fahrverbote unumgänglich sein, fordert die Handwerkskammer für ihre Mitgliedsbetriebe umfassende und unbürokratische Ausnahmeregelungen. Das Handwerk ist überdurchschnittlich stark von der Diesel-Problematik betroffen: Ein Großteil der Flotten in Handwerksbetrieben besteht aus Dieselfahrzeugen. Die Ergebnisse des Dieselkompromisses der Bundesregierung, der auf den zwei Säulen Umtausch und Nachrüstung ruht, beschrieb Kammerpräsident Johannes Ullrich als „das Gegenteil von dem, was nötig wäre: noch mehr Verunsicherung statt Planungssicherheit.“

Wo ist der große Plan?  - Jeder Unternehmer plant mittel- und langfristig. Das ist ein fundamentales Element für unternehmerisches Handeln. Auch im Privaten denken doch die meisten von uns darüber nach, was sie in der Zukunft machen möchten und machen können. Im politischen Bereich vermisse ich das. Und zwar durch die Bank. Oft wird kurzfristig gedacht und agiert. Die nächsten Wahlen, persönliche und personelle Befindlichkeiten, Rücksichtnahmen, die sich bisweilen nicht an der Sache orientieren – das alles spielt häufig bei Entscheidungen eine Rolle und der Bürger reiben sich die Augen und stellen erstaunt fest, dass die Verantwortlichen in den Regierungen auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Politikverdrossenheit auf der einen und Protestwahl auf der anderen Seite sind die Folgen.

„Wer mehr günstigen Wohnraum schaffen will, muss für neue Baugebiete und bessere Rahmenbedingungen für private Investitionen sorgen!“  - In Reaktion auf eine Pressekonferenz des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Hessen-Thüringen, in dessen Rahmen das Ergebnis einer Pestel-Studie vorgestellt wurde, erklärte Thomas Reimann, Vorsitzender des Bau- und Immobilienausschusses der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) und Vorstandsvorsitzender der mittelständischen Bauunternehmung ALEA AG in Frankfurt: „Der zunehmende Wohnungsmangel wird von der hessischen Wirtschaft regelmäßig angemahnt. Auch die Unternehmen kriegen das zu spüren. Der Mangel an günstigem Wohnraum erschwert die Fachkräftegewinnung, besonders in den Städten und deren Umland. Es muss dringend mehr gebaut werden“, so Reimann.

„Will man ein deutliches Signal gegen die Schwarzarbeit im Handwerk setzen, so muss man sie von der Ordnungswidrigkeit zur Straftat hochstufen“, verlieh Oskar Vogel, Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT), heute auf einem Netzwerktreffen in Stuttgart einer Forderung des Handwerks Nachdruck. „Schwarzarbeit schadet nicht nur den gesetzestreuen Handwerksbetrieben, sondern ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das intensiv verfolgt und sanktioniert werden muss. Eine Ordnungswidrigkeit, deren Bußgeldrahmen von den Behörden meist noch nicht einmal voll ausgeschöpft wird, hat schlichtweg zu wenig Abschreckungscharakter“, so Vogel.

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