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Schlaglicht

Lesen Sie hier Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen des Tages aus Handwerk, Wirtschaft, Politik, Sport und Gesellschaft.

IG BAU, DGB und DMB stellen fest: Keine Vereinbarung auf dem Wohngipfel getroffen.- „Die Ziele des Wohngipfels im Bundeskanzleramt, die Stärkung des Wohnungsneubaus und die Sicherung bezahlbaren Wohnens begrüßen und teilen wir. Anders als in der Pressemeldung des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat dargestellt, gibt es aber keine Vereinbarung über die hierzu notwendigen Maßnahmen, zumindest keine Vereinbarung mit den Gewerkschaften und dem Deutschen Mieterbund“, stellten die Teilnehmer am Wohngipfel 2018 Robert Feiger (IG BAU), Stefan Körzell (DBG) und Franz-Georg Rips (DMB) klar. „Das vorgelegte Maßnahmenbündel basiert vielmehr auf einem Eckpunktepapier der Bundesregierung, das wir keine 24 Stunden vor dem Wohngipfel erhalten haben. Die hier angesprochenen Maßnahmen, die teilweise längst beschlossen sind, wurden weder ernsthaft diskutiert, noch mit uns vereinbart, sie geben auch nicht in allen Punkten die Position von Gewerkschaften und Mieterbund zur Wohnungs- und Mietenpolitik wieder.“

Reimann: "Die Kommunen müssen rasch mehr Bauflächen ausweisen!" -  Am Wohnungsgipfel mit Bundeskanzlerin Merkel am Freitag wird Dr. Hans-Hartwig Loewenstein, Mitglied im Präsidium der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, als Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe teilnehmen. Der Bauunternehmer aus Dreieich erwartet von dem Wohnungsgipfel eine "Aufbruchsstimmung für mehr Wohnungsbau in Ballungsräumen, nachdem genügend Vorschläge zur Verbesserung vorliegen". Jetzt müsse es an die Umsetzung gehen. Dr. Loewenstein: "Die Wirtschaft als Ganzes hat ein hohes Interesse, dass der Wohnungsmangel beseitigt wird. Denn er belastet auch die Unternehmen: Für unsere Beschäftigten wird es immer teurer, eine günstige Wohnung in der Nähe ihrer Arbeitsstätten zu finden. Das erschwert vielerorts die Suche nach qualifizierten Nachwuchskräften. Deshalb ist es ein Anliegen der gesamten Wirtschaft, dass das Angebot an günstigem Wohnraum rasch wächst."

15. September - Bundesweiter Tag des Handwerks: Mit einem überdimensionalen blauen Bullen vor der Frankfurter Börse setzt das Handwerk ein Zeichen dafür, dass es in einer DAX-fixierten Wirtschaft vor allem Investments in Menschen braucht, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Die Botschaft lautet: „Wir investieren. In Menschen.“, denn das sind die Investitionen, die mit Sicherheit Rendite bringen. Mit der Aktion unterstreicht der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) die Leistungen des gesamten Handwerks und fordert zugleich die Bundesregierung auf, Zusagen des Koalitionsvertrags einzuhalten und rasch umzusetzen. Für einen Tag überragt am Donnerstag ein vom ZDH installierter überdimensionaler blauer Bulle den Börsenbullen, der auf dem Frankfurter Börsenplatz als Symbol für die steigenden Kurse im Geld- und Wertpapierhandel steht. Der blaue Koloss wiegt 120 Kilogramm, ist 2,65 Meter hoch, 4,40 Meter lang und 1,40 Meter breit.

vbw kritisiert weitere massive Eskalation des Handelsstreits - Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. kritisiert die Verhängung neuer Strafzölle der USA gegen China im Volumen von 200 Milliarden Dollar. „Die neuen Strafzölle bedeuten eine weitere Eskalation des Handelsstreits und eine Bedrohung des freien Welthandels. Sie werden angesichts eng verflochtener globaler Wertschöpfungsketten nicht ohne Folgen für andere Weltregionen bleiben, auch für Deutschland und Bayern“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.   Die vbw betont, dass Strafzölle und Sanktionen den globalen Wirtschaftsverkehr verunsichern und zu Milliardenschäden führen.

Die neuesten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung zeigen eine klare Entwicklung: Die durchschnittliche Altersrente von Frauen, die neu in Rente gehen, hat sich in den letzten vier Jahren um über 31 Prozent erhöht. Während sie im Jahr 2013 noch bei monatlich 546 Euro lag, ist sie 2017 bereits auf 716 Euro gestiegen. Grund hierfür ist vor allem die Einführung der Mütterrente I im Jahr 2014. Mit dieser wird Müttern mit vor 1992 geborenen Kindern ein zweites Kindererziehungsjahr bei der Rente anerkannt. Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer zeigte sich zufrieden mit dieser Entwicklung: „Die Zahlen der Rentenversicherung sprechen eine klare Sprache: Unser Einsatz für die Mütterrente zeigt große Wirkung. Dank unserer intensiven Bemühungen, die Kindererziehungsleistung stärker zu honorieren, bekommen Mütter nun mehr Rente. Die Mütterrente ist ein wichtiger Baustein bei der Bekämpfung der Altersarmut bei Frauen.“

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