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Kirche im Handwerk

Besinnung und Gebet - Innere Ruhe und Einkehr - Spiritualität und Glaube im Leben und Beruf. Lesen Sie hier Berichte und Nachrichten rund um den Themenkreis Handwerk und Kirche.
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„Orgel des Monats November 2018“ in Schlotheim -  Die aus dem 17. Jahrhundert stammende Orgel in der St. Servator-Kirche in Schlotheim (Thüringen) hat viele Jahre lang ein Rätsel aufgegeben. Weder waren das genaue Datum ihres Entstehens, noch ihr Erbauer bekannt. Im Zuge der bevorstehenden Sanierung des Instruments, das die Stiftung Orgelklang als „Orgel des Monats November 2018“ würdigt, sind diese Fragen nun geklärt. Die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gegründete Stiftung fördert die Wiederherstellung der Orgel mit 6.000 Euro.

Kardinal Woelki (i.Bild) richtet Betroffenenbeirat ein - Umgang mit sexualisierter Gewalt – Präventionsarbeit – MHG Studie - Als eines der ersten Bistümer in Deutschland richtet das Erzbistum Köln einen Beirat für Betroffene von sexualisierter Gewalt ein. Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hatte diese Maßnahme schon im September bei Bekanntwerden der deutschlandweiten Studie zu sexuellem Missbrauch angekündigt: „Es geht um einen echten Wechsel in unserer Haltung und um eine Begegnung mit den Betroffenen auf Augenhöhe. Mit dem Betroffenenbeirat verändern wir deshalb unsere Perspektive und geben den Betroffenen eine feste Stimme. Wir wollen mit ihnen über ihre schlimmen Erlebnisse sprechen und ihr Leid anhören, auch wenn wir es nicht ungeschehen machen können.

 

Nach dem Freispruch von Asia Bibi durch den Obersten Gerichtshof in Islamabad vor drei Tagen halten die Straßenproteste radikaler Islamisten in Pakistan weiter an. Die 51-jährige Asia Bibi war vor acht Jahren inhaftiert und wegen Gotteslästerung  zum Tode verurteilt worden. Ihr wurde vorgeworfen, sich bei einem Streit mit muslimischen Frauen in ihrem Dorf abfällig über den Propheten Mohammed geäußert zu haben. Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofes haben radikalislamische Gruppen zu Protesten aufgerufen. Aus Angst vor Ausschreitungen bleiben Schulen und Büros in größeren Städten geschlossen. Zum Schutz von Amtsgebäuden hat Pakistans Regierung Soldaten in mehrere Städte des Landes entsandt.

Kirchenpräsident Christian Schad hat bei der verbundenen Synodentagung in Würzburg über den Stand der Ökumene berichtet. - Es gibt „Meilensteine, die auf Anhieb als solche gar nicht auffallen“, hat der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad in seinem Catholica-Bericht vor den Gremien der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD) und der Union Evangelischer Kirchen (UEK) am Samstag in Würzburg festgestellt. Die römisch-katholische Kirche und die Kirchen der Reformation seien sich in Fragen des Kirchenverständnisses „näher, als sie bisher gedacht haben“, sagte Schad mit Blick auf den anstehenden ersten offiziellen Dialog zwischen dem Vatikan und dem Gesamtprotestantismus. Schad ist der evangelische Vorsitzende des Kontaktgesprächskreises der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Erstmals hat sich eine Fachtagung von drei bischöflichen Kommissionen der Deutschen Bischofskonferenz mit dem Thema „Zum Umgang mit geistlichem Missbrauch“ auseinandergesetzt. Bei der internen Zusammenkunft in Mainz berieten sich heute (31. Oktober 2018) die Pastoralkommission, die Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste und die Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz. Weitere Teilnehmer kamen aus dem Bereich der Orden und der „Konferenz der bischöflich Beauftragten für die Kirchlichen Bewegungen und neuen Geistlichen Gemeinschaften“. Bischof Dr. Felix Genn (Münster), Vorsitzender der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste, hob in seinem Beitrag hervor, dass im Zusammenhang mit den Diskussionen um den sexuellen Missbrauch in der Kirche Bischöfe und die Arbeitsgruppe „Kirchliche Bewegungen und neue geistliche Gemeinschaften“ auf das Phänomen des geistlichen Missbrauchs aufmerksam geworden seien. „Allzu oft, so die Befürchtung, geht psychischer und geistlicher Missbrauch dem sexuellen Missbrauch voraus. Opfer sexuellen Missbrauchs werden durch eine falsche geistliche Begleitung in Abhängigkeiten vom Begleiter gebracht und gefügig gemacht“, so Bischof Genn.

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