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Wirtschaft, Politik

Lesen Sie hier, was täglich in Wirtschaft und Politik passiert und Handwerk und Gewerbe interessiert. Nachrichten aus der Bundespolitik, aus Landesparlamenten oder Kommunen und Themen und Berichte aus der Wirschaft. Dazu Verbandsnachrichten, News der Gewerkschaften und aus den Sozialen Bereichen.

Politische Einigung zum neuen Europäischen Barrierefreiheitsgesetz bleibt hinter Erwartungen des DBSV zurück. - Durchbruch in Brüssel! Die Institutionen der Europäischen Union haben sich auf ein Europäisches Barrierefreiheitsgesetz, den European Accessibility Act (EAA), geeinigt. Nach dreijährigen Verhandlungen soll der EAA noch vor den Europawahlen im kommenden Jahr verabschiedet werden. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) hat seit zehn Jahren für das Gesetz gekämpft. Der Verband begrüßt die Einigung, bedauert aber, dass der EAA die in ihn gesteckten Erwartungen nur teilweise erfüllt.

Petition des Betriebsrats der Zeitarbeitsfirma Randstad -- Eigentlich sollte die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) bessere Bedingungen für Zeitarbeitnehmer schaffen. Offenbar ist das Gegenteil der Fall, denn der Betriebsrat des Zeitarbeitsunternehmens Randstad ruft nun dazu auf, eine Petition zur Abschaffung der Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten zu unterschreiben. „Was war das Ansinnen der Bundesregierung dahinter?“, fragt sich der Betriebsrat. Die Politik habe eine Regelung schaffen wollen, damit mehr Zeitarbeitnehmer von Kundenunternehmen übernommen werden. „Wie sich heute zeigt, eine Fehleinschätzung. Mitarbeiter in guten Einsätzen, beispielsweise mit Branchenzuschlägen, müssen nach 18 Monaten den Einsatzort wechseln, weil sie nicht länger an das Kundenunternehmen überlassen werden dürfen“, hat der Betriebsrat festgestellt. Daher fordere er die Abschaffung der Überlassungshöchstdauer.

Das Wachstum der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung setzt sich fort und die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen pendelt sich auf einem sehr hohen Niveau ein.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg. - Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit Im Zuge der sich fortsetzenden Herbstbelebung ist die Arbeitslosigkeit von September auf Oktober um 53.000 auf 2.204.000 gesunken. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse wird für den Oktober ein Rückgang um 11.000 im Vergleich zum Vormonat errechnet. Gegenüber dem Vorjahr waren 185.000 weniger Menschen arbeitslos gemeldet.

IAB-Betriebspanel in Bayern 2017 - Arbeitsministerin Schreyer: „Ergebnisse der Betriebsbefragung 2017 bestätigen positive Entwicklungen bei Beschäftigung, hohe Übernamequoten nach Ausbildung, aber noch Bedarf an mehr Weiterbildung. -  Bayerns Arbeitsministerin Kerstin Schreyer zur Veröffentlichung des IAB-Betriebspanels 2017 des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB): „Die Ergebnisse unserer jährlichen Betriebsbefragung bestätigen den überdurchschnittlichen Anstieg der Beschäftigtenzahlen in Bayern. So ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Bayern seit dem Jahr 2000 um 16,9 Prozent gestiegen – in Westdeutschland dagegen nur um 12,5 Prozent. Auch Ausbildungsabsolventen haben glänzende Perspektiven. So haben 72 Prozent der bayerischen Ausbildungsbetriebe 2017 ihre Auszubildenden in ein Arbeitsverhältnis übernommen. Im Jahr 2016 waren dies noch 64 Prozent.“

Familienministerin Schreyer: „Langzeitarbeitslose Familien in der Stadt Hof erhalten professionelle sozialpädagogische Unterstützung“ - Ist ein Familienteil lange Zeit arbeitslos, sind davon alle Angehörigen betroffen: der Partner ebenso wie die Kinder. Bayern nimmt deshalb nicht nur die Arbeitsmarktchancen von Langzeitarbeitslosen in den Blick, sondern stellt in ausgewählten Regionen auch den Partnern und den Kindern zusätzliche sozialpädagogische Begleitung an die Seite. Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer: „Bei Langzeitarbeitslosigkeit reicht es oft nicht aus, nur die Betroffenen selbst zu unterstützen. Die ganze Familie muss in den Fokus rücken, vor allem die Kinder. Ihnen bieten wir Perspektiven.

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