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Wirtschaft, Politik

Lesen Sie hier, was täglich in Wirtschaft und Politik passiert und Handwerk und Gewerbe interessiert. Nachrichten aus der Bundespolitik, aus Landesparlamenten oder Kommunen und Themen und Berichte aus der Wirschaft. Dazu Verbandsnachrichten, News der Gewerkschaften und aus den Sozialen Bereichen.

Brossardt: „Arbeitsrecht in den EU-Staaten zu unterschiedlich für einheitliche Regelungen“ - Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. lehnt die von der EU-Kommission vorgeschlagen Überarbeitung der Nachweisrichtlinie ab. Die bisherige Richtlinie gab Informationen vor, die Arbeitgeber ihren Mitarbeitern zu Beginn eines Arbeitsverhältnisses mitteilen müssen: zum Beispiel zum Arbeitsentgelt und zur Arbeitszeit. Der neue Vorschlag sieht nun vor, dass neben zusätzlichen Informationspflichten ein einheitliche europäischer Arbeitnehmerbegriff eingeführt wird.

Ausbildungsvergütung/Hartz IV-Änderung - Verbände tragen Verantwortung - Politik muss Lücke schließen. - Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert die Politik auf, die Ausbeutung von Auszubildenden zu stoppen. In vielen Bereichen werden Berufseinsteiger mit unangemessen niedrigem Einkommen abgespeist. Aus Sicht der IG BAU ist es deshalb nicht überraschend, wenn jeder Vierte seine Ausbildung abbricht. „Die duale Ausbildung in Deutschland ist weltweit ein Vorbild und stützt die hiesige Wirtschaft, die auf die Leistung von Fachkräften angewiesen ist. Das funktioniert aber nur, wenn die Betriebe ihren Nachwuchs fair behandeln.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks warnt gemeinsam mit weiteren Verbänden der mittelständischen Wirtschaft vor den Plänen der Regierungsfraktionen, noch in diesem Jahr die Musterfeststellungsklage für Verbraucher einzuführen. Es bestehe die Möglichkeit, dass mit Musterfeststellungsklagen von Verbrauchern auch in Deutschland eine Klageindustrie nach US-Vorbild mit Erpressungspotential gegenüber Unternehmen entsteht.

Rückgang der Baugenehmigungen für Wohnungen. - Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert von der neuen Bundesregierung, den Bau bezahlbarer Wohnungen zur Chefsache zu machen. Wie das Statistische Bundesamt  heute mitgeteilt hat, ist die Zahl der Baugenehmigungen für  Wohnungen 2017 um 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. „Trotz richtiger Schritte zur Wohnraumförderung in den vergangenen Jahren sehen wir einen Rückgang der Baugenehmigungen für Wohnungen. Das zeigt, die Anstrengungen reichen noch nicht aus. Wohnen ist ein elementares Recht. Dem muss sich die neue Bundesregierung mit ganzer Kraft widmen“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger. „Es fehlen rund eine Million Wohnungen in Deutschland. Vor allem in Metropolregionen.

 
 

 

 

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