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Tarifabschluss im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (GaLaBau) - Gute Arbeit verdient höhere Einkommmen.– Über ein deutliches Lohnplus dürfen sich die Beschäftigten im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (GaLaBau) freuen. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt einigte sich mit den Arbeitgebern nach schwierigen und intensiv geführten Verhandlungen am Montag auf folgendes Ergebnis:

Der neue Tarifvertrag läuft über 23 Monate und sieht ab dem 1. August 2019 eine Erhöhung von 3 Prozent vor. Eine weitere Erhöhung von 2,75 Prozent wird ab dem 1. Juli 2020 wirksam. Mitglieder in den neuen Bundesländern erhalten zusätzlich jeweils 0,5 Prozent mehr, womit die Angleichung Ost an West 99 Prozent beträgt.

Der Lohn der Lohngruppe 7.6 (einfachste, schematische Arbeiten) wird zum 1. August 2019 überproportional auf 10,70 Euro pro Stunde und ab 1. Juli 2020 auf 10,90 Euro pro Stunde erhöht.

Auszubildende erhalten ab 1. August 2019 im ersten Ausbildungsjahr 860 Euro, im zweiten 960 Euro und im dritten Ausbildungsjahr 1.060 Euro. Zum 1. August 2020 steigen diese auf 890 Euro, 1.000 Euro beziehungsweise 1.100 Euro.


„Mit diesem Ergebnis haben wir die Attraktivität der Branche gesteigert“, betont Dietmar Schäfers, Stellvertretender IG BAU-Bundesvorsitzender. „Die Frauen und Männer im GaLaBau leisten gute Arbeit und haben deswegen auch faire Einkommen verdient. Besonders freut es mich, dass die Ost-West-Angleichung fast vollzogen werden konnte. Nach  30 Jahren Wiedervereinigung wurde das auch endlich Zeit.“

 

 

Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

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