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Handwerk, Handel, Verbände

Nachrichten, Tipps und Hinweise für Handwerk, Handel und Gewerbe

Nachrichten für den Handwerker aus Berufswelt, Wirtschaft und Politik. Tipps und Hinweise zu neuen Gesetzen und Arbeitsvorschriften. Täglich aktuell.


28.08.2020 - Mit dem Vorschlag eines sozial-ökologischen Lernjahres für Schülerinnen und Schüler bringt der Paritätische Wohlfahrtsverband neuen Schwung in die Debatte um einen gesellschaftlichen Pflichtdienst, der insbesondere in der Union einige Anhänger*innen hat. Während der Paritätische, unter dessen Dach über 10.000 Organisationen sozialer Arbeit organisiert sind, einen allgemeinen sozialen Pflichtdienst nach Abschluss der Schule nach wie vor als unzumutbaren und mit dem Grundgesetz unvereinbaren Eingriff in die Lebensplanung junger Menschen ablehnt, gibt es große Sympathien für ein obligatorisches sozial-ökologisches Lernjahr während der Schulzeit. Heute hat der Vorstand des Paritätischen Gesamtverbandes einen entsprechenden Initiativantrag verabschiedet, der nun in die verbandliche Debatte eingebracht und in einem konkreten Konzept münden soll.

 


27.08.2020  - IG BAU-Chef Robert Feiger: „Schwierige Verhandlungen“. Nach 20-Stunden-Verhandlungsmarathon, Schlichtung zum Tarifkonflikt im Bauhauptgewerbe vertagt: Nach einem mehr als 20 Stunden dauernden Verhandlungsmarathon ist die Schlichtung der Tarifrunde für die rund 850.000 Bauarbeiter am Donnerstag vertagt worden. Das teilte die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) am Nachmittag in Berlin mit. „Es waren schwierige Verhandlungen. Das Themenpaket ist zudem breit: vom Lohn-Plus über die Wegezeit-Entschädigung für Baustellen-Fahrten bis zur Anhebung der Ausbildungsvergütung für Azubis“, sagte IG BAU-Chef und Verhandlungsführer Robert Feiger. Er sei jedoch zuversichtlich, dass es bei einem Folgetreffen Fortschritte geben könne.


IHK Südthüringen zu den am 25. August 2020 gefassten Beschlüssen der Bundesregierung -  Der Koalitionsausschuss hat gestern eine Vielzahl von befristeten Corona-bedingten Vorhaben beschlossen. Auch wenn es im parlamentarischen Verfahren noch zu Änderungen kommen kann, ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass die meisten Ergebnisse im Kern umgesetzt werden. Jan Scheftlein, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen, bewertet die Beschlüsse wie folgt: Es ist absehbar, dass die heimische Wirtschaft noch sehr lange mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen hat. Wir rechnen mit der Rückkehr auf den alten Wachstumspfad erst Ende 2021. Daher ist es aus Sicht der Wirtschaft richtig, dass die Bundesregierung die Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld bis Ende 2021 verlängert. Nicht nachvollziehbar erscheint in diesem Zusammenhang jedoch, warum die Regelung der vollständigen Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bereits am 30. Juni 2021 zurückgeführt werden soll. Abhängig von der Wirtschaftslage Ende des 1. Quartals 2021 muss hier noch einmal nachjustiert werden.

 


26.08.2020 - Brossardt: „Unternehmen erhalten dadurch Planungssicherheit“ - Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. begrüßt die vom Koalitionsausschuss beschlossenen Verlängerungen der Kurzarbeitergeld-Sonderregelungen und der Aussetzung der Insolvenzanmeldepflicht. Zur Kurzarbeitergeld-Sonderregelung sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Gerade im industriellen Bereich wie zum Beispiel dem Automobilzulieferbereich, der Luftfahrt und dem Maschinenbau ist zu erwarten, dass die Krise frühestens Ende 2021 überwunden ist. Die Verlängerung der Kurzarbeitergeld-Sonderregelung hilft den Unternehmen, Mitarbeiter im Betrieb zu halten.“ Die vbw begrüßt auch, dass damit zumindest bis 30. Juni 2021 die volle Erstattung der Sozialabgaben verbunden ist. Brossardt: „Damit können die Unternehmen ihre Liquidität während Kurzarbeit erhalten und Insolvenzen vermeiden. Diese Maßnahmen verschaffen den Unternehmen Planungssicherheit.“

 


Arbeitsministerin Trautner: „Viele bayerische Betriebe suchen noch Auszubildende!“ - Auch wenn das neue Ausbildungsjahr bereits in den Startlöchern steht, gibt es immer noch viele Möglichkeiten für den Einstieg in eine Berufsausbildung. Arbeitsministerin Carolina Trautner: „Die Chancen auf dem Ausbildungsstellenmarkt sind nach wie vor gut, viele bayerische Betriebe suchen noch Auszubildende. Praktika und Bewerbungsgespräche, die wegen der Corona-Einschränkungen verschoben wurden, sind wieder möglich.“ Gleichzeitig sind die Betriebe gefordert. „Bitte suchen Sie nicht nur nach dem perfekten Auszubildenden und schauen Sie nicht nur auf die Schulnoten. Wir alle wissen, junge Menschen wachsen mit ihren Aufgaben“, appelliert die Ministerin mit Blick auf die Betriebe. Sie erinnert an das seit vielen Jahren bewährte bayerische Ausbildungsplatz-Förderprogramm „Fit for Work“. „Wir haben die Förderung jetzt auf bis zu 5.500 Euro je Ausbildungsverhältnis erhöht“, so die Ministerin. „Nach wie vor gilt: Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Kapital des Wirtschaftsstandortes Bayern, die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen.“

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