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Kirche im Handwerk

Besinnung und Gebet - Innere Ruhe und Einkehr - Spiritualität und Glaube im Leben und Beruf. Lesen Sie hier Berichte und Nachrichten rund um den Themenkreis Handwerk und Kirche.
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ZDF-Gottesdienst aus der Festspielstadt Bregenz

Himmlische Musik Stadtpfarrkirche St. Gallus

(Quelle: ORF) Am Sonntag nach der Eröffnung der Bregenzer Festspiele überträgt das ZDF den katholischen Gottesdienst am 27. Juli 2014, 9.30 Uhr, aus der Stadtpfarrkirche der österreichischen Festspielstadt. An der musikalischen Gestaltung wirken Künstler der Bregenzer Festspiele mit, die vom 23. Juli bis 25. August stattfinden. Die Messe wird zelebriert von Dekan Paul Solomon. "Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz", ruft das Evangelium des 17. Sonntags im Jahreskreis ein Gleichnis Jesu in Erinnerung. Um diesen Schatz zu finden, ist das "hörende Herz", das der junge König Salomon in einem Traum von Gott erbeten hat, um ein weiser König zu werden, von großer Hilfe. Das "hörende Herz" kann eine Vorahnung vom Himmelreich vielleicht auch in "himmlischer Musik" bekommen. Lieder:

 Halleluja                                       -  GL 175,6 Wenn wir unsre Gaben bringen  -  GL 766 Dir sei Preis und Dank und Ehre -  GL 670,8 Nun danket all und bringet Ehr     -  GL 403, 1-4 / GL alt 267 / EG 322 Baugeschichte der Pfarrkirche1079 wurde die Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Nach einem Brand 1477 wurde der Turm neu errichtet. 1737 bis 1740 wurde die Kirche dann umgebaut und erhielt in etwas ihr heutiges Aussehen.Stiftung der KaiserinDie Kirche ist die älteste Tauf- und Pfarrkirche im Vorarlberger Unterland. Sie besticht durch eine eindrucksvolle Architektur. Der barocke Hochaltar wurde 1746 mit Hilfe einer Stiftung der Kaiserin Maria Theresia errichtet. Der Kircheninnenraum bietet mit seinem Rokoko-Stil eine beeindruckende Kulisse. http://gottesdienste.zdf.de

Wer ist heute in mein Herz getreten?

Papst Franziskus empfiehlt: die Gewissenserforschung Die Gewissenserforschung ist eine alte, aber heute noch wirksame Technik, um alles Negative und Böse von uns fernzuhalten. Das sagte Papst Franziskus in seiner Predigt bei der Morgenmesse an diesem Freitag in der Casa Santa Marta. Das Evangelium des Tages (Lk 11,14-26 ) erinnert laut Franziskus daran, dass Satan niemals aufgebe, uns zu versuchen. Der Teufel sei ausdauernd und habe es auf die Seele des Menschen abgesehen, sagte Papst Franziskus:„Nach den Versuchungen in der Wüste, als Jesus vom Teufel in Versuchung geführt wurde, sagt er laut der Version von Lukas, der Dämon habe ihn eine Zeit lang in Ruhe gelassen, er kehre aber immer wieder in das Leben von Jesus zurück. Die Dämonen stellten ihn auf die Probe, sie stellten Fallen bei der Passion Christi, bis unter das Kreuz. ‚Aber du bist der Sohn von Gott, aber komm, komm zu uns, damit wir dir glauben können‘. Und wir alle wissen, dass dieses Wort das Herz berührt: ‚Bist du fähig? Zeig es mir! Nein, nein, du bist nicht fähig. So wie der Teufel bis zum Ende von Jesus war, so ist er auch mit uns.”Franziskus empfahl, das eigene Herz, in dem der Heilige Geist wohnt, zu „bewachen“, damit keine andere Geister eintreten. Bewachen „wie ein Haus, mit dem Schlüssel“. Wie oft träten schlechte Gedanken und schlechte Absichten ein, Eifersucht oder Neid. Unversehens werde das Herz wie ein öffentlicher Platz, „wo alle kommen und gehen, ein Herz ohne Intimität, ein Herz, in dem der Herr nicht sprechen und auch nicht gehört werden kann“. „Ein gesammeltes Herz haben, ein Herz, in dem wir wissen, was vorgeht. Und dort kann man diese gute alte Praxis der Kirche üben: die Gewissenerforschung. Wer von uns zieht sich am Ende eines Tages zurück und fragt: Was ist heute in meinem Herzen vorgegangen? Wer ist heute in mein Herz getreten? Wenn wir das nicht machen, dann schützen und bewachen wir unser Herz nicht gut genug.“Die Gewissenserforschung sei „eine Gnade, denn unser Herz zu schützen bedeutet, den Heiligen Geist zu schützen, der in uns ist“.„Wir wissen, denn Jesus sagt es klar: Die Teufel kehren immer zurück. Auch am Ende des Lebens von Jesus Christus, sagt er uns was wir tun müssen. Um uns vor den Dämonen und den Teufel zu schützen, müssen wir es verstehen, uns zu sammeln, also in Ruhe vor sich selbst und Gott zu verharren, und uns am Ende des Tages fragen: ‚Was ist heute in meinem Herzen passiert? Ist jemand Fremder eingetreten? Sind die Schlüssel am richtigen Ort? Das wird uns helfen, uns zu verteidigen vor den bösen Dingen, auch vor jenen, die wir selbst machen. Den wenn die schlauen Dämonen eintreten, dann täuschen sie uns alle.“Hier das Video der Messe (rv 10.10.2014 no) http://de.radiovaticana.va/news/2014/10/10/papst_franziskus_empfiehlt:_die_gewissenserforschung/ted-830253

Sternsinger helfen Kindern in Gaza

30.000 Euro Nothilfe für medizinisches Material Aachen. Mit einem Nothilfepaket in Höhe von 30.000 Euro helfen die Sternsinger den Familien und Kindern im Gaza-Streifen. Von der Nothilfe werden vor allem drei medizinische Einrichtungen unterstützt: Das Al-Ahli Arab Hospital in Gaza-City und zwei Mutter-Kind-Kliniken in der Umgebung. Mittlerweile wurden in Gaza fünf Krankenhäuser und sechs Gesundheitsstationen bei Luftangriffen stark beschädigt, 13 Gesundheitseinrichtungen mussten ganz geschlossen werden. Die verbleibenden offenen medizinischen Einrichtungen versuchen den Ausfall zu kompensieren. Medikamente gehen jedoch zur Neige und die Zahl der Verletzten steigt weiter an. Pontifical Mission of Palestine (PMP) ist seit Jahren ein verlässlicher Partner des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“. PMP steht in ständigem Kontakt mit verschiedenen Partnern vor Ort, darunter nicht nur Einrichtungen der katholischen Kirche, sondern auch anderer Glaubensgemeinschaften und Nichtregierungsorganisationen. Erschütternder Augenzeugenbericht Es sind erschütternde Berichte, die uns Sami El-Yousef, Direktor von PMP, aus dem Gaza-Streifen übermittelt. Danach seinen seit Beginn des Konflikts mehr als 650 Menschen getötet worden. Der Großteil der Opfer sind Zivilisten, unter ihnen viele Frauen und Kinder. Über 4.000 Menschen seien durch die Angriffe verletzt worden, mehr als 1.000 Häuser zerstört, schätzungsweise 18.000 Gebäude beschädigt. Über eine Million Menschen haben keinen, oder nur beschränkten Zugang zu sauberen Wasser und zur Stromversorgung. Besonders Kinder leiden unter diesen Verhältnissen, Tausende bräuchten jetzt medizinische und psychologische Betreuung, so der aktuelle Bericht aus Palästina. Einziger Trost vor Ort seien die weltweiten Unterstützungen, die die Partner erreichen und die Hilfe der Menschen vor Ort untereinander, sagt Sami El-Yousef. So versucht das Ahli Arab Hospital jeden Verletzten aufzunehmen, auch wenn die Kapazitäten bereits ausgelastet sind. Die Schule des lateinischen Patriarchats in Gaza  beherbergt aktuell 600 Menschen, die ihre Häuser und Wohnungen verlassen mussten. Auf dem Gelände der Griechisch-Orthodoxen-Kirche haben 900 Flüchtlinge Zuflucht gefunden. „In all diesem Elend und der Traurigkeit gibt es dennoch Lichtblicke der nachbarschaftlichen Hilfe. Menschen kümmern sich umeinander ohne Unterschied von Herkunft oder Religionszugehörigkeit“, schreibt Sami El-Yousef. „Wir hoffen, dass viele uns jetzt in dieser Zeit weiter unterstützen, damit wir den Vertriebenen und Verletzen helfen können!“Das Kindermissionswerk bittet um Spenden für die Opfer des Gaza-Konflikts: Spendenkonto 1 031 BLZ 370 601 93 IBAN  DE95370601930000001031 Stichwort: „Naher Osten“ Kindermissionswerk "Die Sternsinger" Stephanstr. 35 52064 Aachenwww.kindermissionswerk.de

Wiederverheiratete Geschiedene und ihr Zugang zu den Sakramenten -  keine schnelle Lösung für diese Fragen

Pater Bernd Hagenkord bietet einen Blick hinter die Kulissen der Bischofssynode und der diskutierten Themen von Mittwochabend und Donnerstagvormittag. Aus der Synodenaula für Radio Vatikan:„Pastoral-schwierige Situationen“ - Unter dieser Überschrift finden sich all die Fragen aus der Praxis, die bereits im Vorfeld der Versammlung der Bischofssynode, wie auch in den Medien besondere Aufmerksamkeit gefunden haben und weiterhin finden. Das Vorbereitungsdokument Instrumentum Laboris nennt in diesem Kapitel die wiederverheirateten Geschiedenen und ihr Zugang zu den Sakramenten, nichteheliche Lebensgemeinschaften, ledige Mütter, dann aber auch die gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften. Die Liste der Wortmeldungen war so lang, dass sowohl der Mittwochnachmittag als auch der Donnerstagvormittag diesem Feld gewidmet waren.Wiederverheiratete GeschiedeneBereits bei der Kardinalsversammlung im Februar dieses Jahres hatte auf Bitten des Papstes Kardinal Walter Kasper einen Vortrag gehalten, in dem er die Frage nach der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten aufgeworfen hatte. Hierbei geht es um Vergebung und die Botschaft des Evangeliums, aber auch um die Glaubwürdigkeit dessen, wofür die Kirche einsteht.Viele Beiträge bezogen sich auf diese Problematik, der wiederverheirateten Geschiedenen. Es gab kaum einen Beitrag an diesem Donnerstagmorgen, der nicht auf irgendeine Weise Bezug darauf nahm. Einige Wortmeldungen bezogen sich direkt auf die von Kardinal Kasper gestellte Frage. Spirituelle Kommunion, also das Mitfeiern der Messe ohne den Empfang der Eucharistie, wurde debattiert, und verschiedene pastorale Konzepte der Begleitung angesprochen und empfohlen, vor allem dort, wo sich Betroffene untereinander helfen und begegnen können. Immer wieder wurden auf andere kulturelle und religiöse Kontexte hingewiesen, auf Ökumene vor allem mit der Orthodoxie, auf interreligiöses Zeugnis und traditionelle vorchristliche Kulturen und ihr Eheverständnis. Andere Religionen erwarten von Christen Klarheit.Es gab aber auch bemerkbare Ablehnung im Zuge des heutigen Treffens: Die Medizin sei schlimmer als die Krankheit, sagte ein Synodenteilnehmer. Ein Thema, das offen ist und offen bleibt; allein das ist schon ein Erfolg der Synode, wie es ein Teilnehmer formulierte.EhenichtigkeitsverfahrenEine sehr technische Frage, denn sie betrifft nicht immer einfach zu verstehende kirchenrechtliche Fragen, ist das Ehenichtigkeitsverfahren. Von vielen wurde das Verfahren als zu kompliziert wahrgenommen, zu umständlich und lang. Die Vorschläge zur Änderung reichten von der Einführung schnellerer mündlicher Verfahren bis hin zum Wegfall der zweiten Instanz. Bislang braucht eine Ehenichtigkeit zwei übereinstimmende Urteile. Man könnte auch mehr Richter beschäftigen, etwa qualifizierte Laien und vieler mehr. Dagegen standen aber Argumente, dass gerade die Komplexität sicher stelle, dass es nicht zu einer verkappten „katholischen Scheidung“ komme und dass nach der Wahrheit, nicht nach schnellen Lösungen gesucht werde, immerhin ginge es um ein Sakrament. Papst Franziskus hatte direkt vor der Synode eine Kommission einberufen, die genau diese Fragen studieren soll. Dafür bietet die Synodenversammlung viel Material.Neben den Themen des Ehenichtigkeitsverfahren und der wiederverheirateten Geschiedenen wurden Themen aufgegriffen, wie die immer wieder debattierten Polygamie, die Frage nach dem langen Zusammenleben vor der Ehe oder nach einer Pastoral für die Väter, nach gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und deren gesetzlicher Anerkennung .Im Zuge der heutigen Versammlung wurden auch die dahinter liegenden Haltungen deutlicher: Man dürfe nicht in einen Legalismus verfallen, hieß es immer wieder. Teilweise wurden pastorale Erfahrungen als Argumente genützt, oft waren die Beiträge aber auch sehr technisch, vor allem wenn es um einzelne Canones des Kirchenrechtes ging. Aber genau hier entscheidet sich ja meistens die Praxis. ArmutImmer wieder sehr deutlich und mit viel Engagement wurde die Frage der Armut genannt. Pastoral schwierige Situationen entstünden manchmal erst durch Armut, Ausbeutung, Migration und Ausbeutung. Eines der wichtigsten Themen der vergangenen Tage kehrte somit auch in diesen Generalversammlungen wieder.Ein weites Feld, das engagiert debattiert wurde. Verstärkt lösen sich nun vor allem in der offenen Debatte die Beiträge vom Text und reagieren auf Vorredner. Die Diskussion wird offener, vor allem in der letzten Stunde am Abend, in der ohne vorbereitete Rednerliste auf Wortmeldung hin gesprochen wird. Es wurde kontrovers debattiert, ohne Polemik und respektvoll, aber durchaus klar und deutlich. Ein Zeichen dafür, dass die Aufforderung des Papstes, offen zu sprechen, als auch die Vertraulichkeit der Text-Beiträge Früchte trägt. Gleichzeitig wird aber schon jetzt klar, dass es keine schnelle Lösung für all diese Fragen geben wird, sondern dass die Kirche sicherlich das kommende Jahr brauchen wird, um all das in Breite und Tiefe aufzugreifen. Wie gesagt, dass die Frage gestellt und offen ist, ist schon ein gutes Ergebnis.(rv 09.10.2014 ord)Hier: „Kirche muss Wiederverheiratete begleiten“ http://de.radiovaticana.va/news/2014/10/09/aus_der_synodenaula:_wiederverheiratete_geschiedene_und_die_kommunion/ted-830017Kardinal Koch: „Es herrscht Redefreiheit“ Es herrscht Offenheit und Redefreiheit in der Synodenaula. Das sagen sowohl die Beobachter als auch die Synodenväter, die an den Gesprächen der Bischofsversammlungen in diesen Tagen teilnehmen. Unter ihnen ist auch der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch, der den Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen leitet: „Ich bin auch beeindruckt zu sehen, wie viele Probleme der ganzen Welt dieselben sind. Die Behauptung, wir würden nur typisch für Europa wiederkehrende Probleme besprechen, bestätigt sich also nicht!“ (rv)Hier mehr in Text und Ton   Nigerianischer Erzbischof: „Wir wenden uns gegen eine aufgezwungene Sexkultur“ Afrikas Familien sind „manchmal perplex“, wie sich die westliche Sexualkultur auf ihrem Kontinent verbreitet. Das sagte der nigerianische Erzbischof von Jos, Ignatius Ayau Kaigama, der als Synodenvater an der Generalversammlung der Bischofssynode teilnimmt. Die Tatsache, dass die afrikanischen Länder seit Jahrzehnten das koloniale Joch abgeschüttelt hätten, müsse auch akzeptabel machen, dass „Afrikaner selber denken können, was für sie gut ist“, so Kaigama vor der Presse im Vatikan. (rv)Hier mehr in Text und Ton

Versöhnungsarbeit der katholischen Kirche in Auschwitz

Erzbischof Schick würdigt Maximilian Kolbe bei Europäischem Workshop in Auschwitz Anlässlich des 5. Europäischen Workshops zum Umgang mit der gewaltbelasteten Geschichte von Auschwitz hat der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz und Stiftungsratsvorsitzende der Maximilian-Kolbe-Stiftung, Erzbischof Dr. Ludwig Schick, Maximilian Kolbe als „Märtyrer der Versöhnung“ zwischen Deutschen und Polen gewürdigt. Der Workshop, der morgen in Oswiecim/Auschwitz endet, wird von der Maximilian-Kolbe-Stiftung durchgeführt. An ihm nehmen 35 Vertreter aus zehn west- und osteuropäischen Ländern teil, um den andauernden Wirkungen von Auschwitz sowie des Zweiten Weltkriegs nachzugehen. Die Teilnehmer kommen unter anderem aus Russland, der Ukraine, Bosnien-Herzegowina, Polen und Irland. Bereits 1963 hatten die polnischen und deutschen Bischöfe eine gemeinsame Petition an Papst Paul VI. für die Seligsprechung Kolbes gerichtet. In der Folge kam es zum Briefwechsel zwischen der Polnischen und der Deutschen Bischofskonferenz, in dem es hieß: „Wir bitten um Vergebung und gewähren Vergebung.“ Nach der Seligsprechung 1971 brachten die Bischöfe beider Länder 1982 bei einem Besuch von Papst Johannes Paul II. in Auschwitz ihre Bitte vor, Kolbe heiligzusprechen. „Damit wirkte Maximilian Kolbe in der Zeit des Kalten Krieges – geistig und spirituell – als Versöhner zwischen Deutschland und Polen“, so Erzbischof Schick. „Weil Menschen und Nationen immer wieder schuldig aneinander werden, europäisch und international, muss eine Kultur der Versöhnung aufgebaut werden.“ Maximilian Kolbe sei „Märtyrer, Zeuge, Vorbild, Inspirator und Moderator von Versöhnung in gewaltbelasteter Gegenwart“ in Auschwitz gewesen, und er sei heute Wegbegleiter für eine humane, von Versöhnung, Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität gekennzeichneten Welt. Neben der Person von Maximilian Kolbe befassten sich die Teilnehmer des Workshops vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen in Europa, insbesondere in der Ukraine, intensiv mit den Möglichkeiten und Herausforderungen kirchlicher Versöhnungsarbeit. Erzbischof Schick hob dabei die Bedeutung der Versöhnung für das Selbstverständnis der Kirche hervor: „Es geht darum, ein glaubwürdiges und zugleich praktisch wirksames Zeugnis von der realen Perspektive der Gewaltüberwindung abzulegen. Die Kirche, die in ihrem Innersten Sakrament  - also Zeichen und Werkzeug - des Friedens ist, schöpft dabei aus dem Zeugnis der Märtyrer, wie Maximilian Kolbe, Hoffnung und Kraft. Zugleich mahnen sie, sich nicht in den Gewaltverhältnissen einzurichten und sich mit ihnen abzufinden.“ Erzbischof Schick bekräftigte gemeinsam mit Erzbischof Wiktor Skworc (Kattowitz) die Entscheidung beider Bischofskonferenzen, mittels der Maximilian-Kolbe-Stiftung die kirchliche Versöhnungsarbeit in Europa weiterzuentwickeln. Erzbischof Schick betonte in Auschwitz mit Blick auf Maximilian Kolbe: „Nie hatte jemand Zweifel, dass sein Angebot, in den Hungerbunker zu gehen, ein heroischer Akt der Nächstenliebe war und er Zeugnis für den christlichen Glauben und die Auferstehung der Toten und das ewige Leben abgelegt hat.“ Über die Maximilian-Kolbe-Stiftung: Die Maximilian-Kolbe-Stiftung wurde 2007 mit Unterstützung der Polnischen und der Deutschen Bischofskonferenz gegründet. Ziel der katholischen Stiftung ist es, Beiträge zur Stärkung der kirchlichen Versöhnungsarbeit in Europa zu leisten und sich für Opfer von Unrecht und Gewalt zu engagieren. Der heilige Maximilian Kolbe gab sein Leben stellvertretend für einen Mithäftling im Konzentrationslager Auschwitz hin und setzte damit ein Zeichen, dass Hass und Gewalt nicht das letzte Wort haben. Den Vortrag von Erzbischof Schick über Maximilian Kolbe in Auschwitz finden Sie zum Download unter www.dbk.deDeutsche Bischofskonferenz - PressestelleKaiserstraße 161 - 53113 Bonn

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