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Arbeit, Ausbildung, Tarife

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Zeit bis Schuljahresende für Praktika nutzen. Im Handwerk ist Köpfchen gefragt. - Die Zeit bis zum offiziellen Start des Ausbildungsjahres wird kürzer und immer noch sind offene Lehrstellen im Kammerbezirk der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald gemeldet. Die knapp 250 freien Stellen warten auf motivierte junge Menschen, die am Ende vom Tag sehen wollen, was sie geleistet haben. Vor allem in den Elektroberufen, im Bau und im Bereich Sanitär-, Klima- und Heizungstechnik werden Leute gesucht, die nicht nur anpacken können, sondern auch Köpfchen zeigen.

Unter Federführung des Deutschen Kompetenzzentrums für Ausbau und Fassade (KomZet) haben berufliche Schulen, die Knauf Akademie und weitere Bildungsexperten mit dem Ausbildungsmodell zum Ausbau-Manager eine völlig neue Karrierechance im Stuckateur-Handwerk entwickelt. Der Ausbau-Manager vereint die handwerkliche Praxis mit qualifiziertem Unternehmensmanagement. Gerade für Berufsstarter, denen ein Studium zu theoretisch aufgebaut ist, die von Anfang an Geld verdienen und am Ende des Tages sehen möchten, was sie erreicht haben, ist die kombinierte Ausbildung besonders geeignet.

Zukunft der Bildung im Handwerk. (treu) Im schwäbischen Handwerk arbeiten rund 137.000 Beschäftigte. Weit über 80% dieser Personen verfügen über eine qualifizierte Ausbildung. „Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für den Bestand unserer Firmen lebens-, ja überlebenswichtig,“ sagt Hans-Peter Rauch, der Präsident der Handwerkskammer für Schwaben (HWK).

Mediennutzung in der Ausbildung lernen. BIBB-Analyse und Checkliste zu Medienkompetenz. - Über welche Medienkompetenz verfügen heute Schulabsolventinnen und -absolventen? Welche Kompetenz benötigen sie, um nach Abschluss einer Ausbildung selbstständig und zielorientiert mit Medien arbeiten zu können - in einer zunehmend durch Digitalisierung und Vernetzung geprägten Berufswelt?

(treu) Im Handwerk gibt es im Rahmen der bewährten dualen Ausbildung eine dritte Säule, die „überbetriebliche Lehrlingsunterweisung“ (ÜLU). Azubis sind während ihrer Lehre im Wechsel in den Unternehmen und den passenden Berufsschulen, erwerben sich aber zusätzlich noch berufsspezifische, praktische Kenntnisse bei den ÜLU-Schulungen. Der Gesetzgeber hat dies eindeutig geregelt. Dahinter steht, dass Ausbildungsordnungen im Handwerk sehr breit angelegt sind und Ausbildungsunternehmen oft nicht alle Facetten eines Berufsbildes anbieten können.

Gerade Betriebe, die sich auf Nischen spezialisiert haben, bieten nur ganz ausgewählte Produkte und Leistungen ihres Fachbereichs. Ohne die Möglichkeit der ÜLU könnten somit viele Betriebe nicht ausbilden. Denn prüfungsrelevant ist die ganze Bandbreite des jeweiligen Ausbildungsberufs. Die ÜLU wird meist in den Berufsbildungs- und Technologiezentren (BTZ) der Handwerkskammern bzw. großer Innungen durchgeführt. Die Teilnahme ist Pflicht. Das bedeutet für die Ausbildungsfirmen, dass sie ihre Azubis freistellen müssen und die Kosten für die ÜLU zu tragen haben. So unterstützt die ÜLU in vielen Berufen die betriebliche Ausbildung. Den Azubis werden somit alle Inhalte ihres Berufes in Theorie und Praxis vermittelt.

Das nachfolgende Beispiel aus dem Maler- und Lackiererhandwerk illustriert dies:

Ein Jugendlicher macht seine Ausbildung in einem Betrieb, der sich auf Fassaden und Außengestaltungen spezialisiert hat. Bei der Gesellenprüfung muss er aber u. a. Kenntnisse (praktisch und theoretisch) in den Bereichen Lackieren, Vergolden und in unterschiedlichen Maltechniken vorweisen. Die dazu notwendigen Fertigkeiten werden im Rahmen der ÜLU gelehrt, geübt und vertieft.

Für jungen Menschen ist die weit-gespannte Ausbildung im Handwerk auf jeden Fall ein Riesenplus. Nach der Gesellenprüfung haben sie durch ihre breitgefächerten Kenntnisse erheblich mehr Möglichkeiten eine Anstellung zu finden. Auch dies ist ein Grund dafür, dass solch gut ausgebildete Fachkräfte aus dem Handwerk auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind.

 

Handwerkskammer für Schwaben

Siebentischstraße 52-58

86161 Augsburg

 

 
 

 

 

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