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Selbsternannte Heimwerker findet man so gut wie überall

Der Wunsch danach, Handwerksarbeiten in der eigenen Wohnung selber durchzuführen, ist hierzulande relativ weit verbreitet. Selbsternannte Heimwerker findet man so gut wie überall und solange die Arbeiten gut gemacht werden und ungefährlich sind, spricht auch gar nichts dagegen, sich als Heimwerker zu betätigen.

Doch sobald elektrische Leitungen und Anschlüsse mit im Spiel sind, wird es leicht zu einer gefährlichen Situation, wenn sich ein Laie daran zu schaffen macht. Gerade in Räumen wie dem Badezimmer oder der Küche ist das Werkeln an Stromleitungen nicht ganz ohne, da es hier zahlreiche feuchte Stellen gibt, die Strom noch sehr viel schneller leiten können. Wer also das erste Mal versucht, in der eigenen Wohnung etwas zu richten, sollte damit nicht unbedingt beim Badezimmer und den sich darin befindenden Stromleitungen beginnen.

Glücklicherweise gibt es ja aber Hilfen, die dafür sorgen sollen, dass Stromunfälle noch glimpflich ablaufen können. Diese sind bestimmt Schalter – oder auch Schutzschalter genannt – wie zum Beispiel Notausschalter. Diese sind weitverbreitet und im Handel und im Internet für jeden Heimwerker erhältlich. Sie sorgen dafür, dass eine Maschine im Notfall nicht mehr mit Strom versorgt wird, also die Stromzufuhr unterbrochen wird, so als würde man den Stecker eines Geräts aus der Steckdose ziehen. Mehr über Notausschalter gibt es hier zu lesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Notausschalter. Diese Form des Schutzschalters kommt allerdings mehr in größeren Dimensionen zum Einsatz als beim Heimwerken. Doch auch unsere Wohnungen sind mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet, damit das Schlimmste verhindert werden kann. Sicherungen gehören beispielsweise dazu, wobei diese aber vornehmlich dazu dienen, die Leitungen zu schützen und nicht den Menschen.
Notwendig sind im Handwerksbereich Schalter, die Mensch sowie Maschine schützen können. Fehlerstromschutzschalter sind solche Exemplare. Sie können in manchen Situationen eine regelrecht lebensrettende Aufgabe übernehmen, denn mit diesen Schaltern werden gefährlich hohe Fehlerströme gegen Erde verhindert und so Menschen, Tiere und Maschinen geschützt, wenn es zu lebensgefährlichen Stromunfällen in Niederspannungsleitungen kommt. Der entstandene Fehlerstrom wird normalerweise vom Schutzschalter davon abgehalten, durch den Körper des Menschen zu fließen. In anderen Fällen wird der Fehlerstrom auf einen Wert begrenzt, der ungefährlich ist und das Leben des Menschen nicht gefährdet, oder der Schalter sorgt dafür, dass die Zeitdauer, in der der Fehlerstrom durch den menschlichen Körper fließen kann, enorm begrenzt wird. Im Idealfall wird ein solcher Vorfall aber von vornherein verhindert, indem der Strom abgeschaltet wird.
Zu unterschätzen ist das Heimwerken an Stromleitungen aber dennoch nicht. An solche Arbeiten sollten sich nur geübte Handwerker wagen, die zumindest vorher von einem Fachmann gezeigt bekommen haben, was man nicht machen darf, oder die sich auf anderen Wegen informiert haben. Gerade wenn man in einer neuen Wohnung an Stromleitungen arbeitet, sollte man sich vorher darüber schlau machen, ob entsprechende Schalter existieren, die einem im Notfall das Leben retten können. Wer Arbeiten dieser Art in Bad oder Küche zu verrichten hat, sollte als Heimwerker vielleicht lieber ganz davon absehen, diese selbst zu erledigen. Ein Fachmann kann in diesem Fall sehr viel sicherer arbeiten und weiß genau, was zu tun ist. Dies kostet dann zwar ein bisschen mehr, doch lieber bezahlt man schließlich mit Geld als möglicherweise mit dem eigenen Leben.


 bild von pittaya  Bild: presse.immowelt.de