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26. Januar 2023 - Arbeitsministerin Scharf begrüßt 147 Mitglieder und Netzwerkpartner bei der Jahresauftaktveranstaltung des Familienpakts Bayern.Auf der diesjährigen Jahresauftaktveranstaltung des „Familienpakt Bayern“ hob Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf die wachsende Bedeutung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf hervor: „Im Wettbewerb um geeignete Arbeitskräfte ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein entscheidender Wirtschaftsfaktor! Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben heute die Wahl und entscheiden sich für das Unternehmen, bei dem sie ihre familiären und beruflichen Aufgaben optimal vereinbaren können. Familienfreundliche Betriebe sind die Arbeitswelt der Zukunft!“ Im Vordergrund der Jahresauftaktveranstaltung des Familienpakts Bayern stand der Austausch der Unternehmen. In Praxisgesprächen präsentierten Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ihre Vereinbarkeitslösungen. Diese „Best Practices“ zeigten, dass Familienfreundlichkeit unabhängig von Größe, Branche und Art des Betriebes auch schon mit kleinen Mitteln möglich ist. Von solchen individuellen Lösungen profitieren auch andere Unternehmen.

Zur Ankündigung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zum vorgezogenen Ende der Corona-Arbeitsschutzverordnung erklärt ZDH-Präsident Jörg Dittrich:"Es ist richtig und trägt der aktuellen Corona-Lage Rechnung, dass Bundesarbeitsminister Hubertus Heil bereits zum 2. Februar die Corona-Arbeitsschutzverordnung aufheben will. Das stärkt die Eigenverantwortung der Betriebe und erkennt zugleich ihre hohen Arbeitsschutzstandards an. Während des gesamten Pandemieverlaufs haben die Betriebe und ihre Beschäftigten gute Lösungen gefunden und gerade im Handwerk gemäß dem Motto gehandelt: Gesundheitsschutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist zugleich auch Betriebe-Schutz.

Laut dem Konjunkturbericht des Hessischen Handwerkstages (HHT) startete das hessische Handwerk trotz hoher Infektionszahlen zum Jahreswechsel und des Ende Februar begonnen Ukraine-Kriegs gut ins Jahr 2022. Parallel zum Abflauen des Infektionsgeschehens kam es in den ersten beiden Quartalen des Vorjahres zu einer Belebung der Geschäftslage. Im Jahresverlauf wuchs allerdings trotz robuster Geschäftslage und Erholung in fast allen Handwerksbranchen vor dem Hintergrund der massiven Preissteigerungen bei Vorprodukten, Materialien und vor allem der explodierenden Energiekosten die Skepsis über die weitere Entwicklung. Im dritten und vierten Quartal wurde die bis dahin gute Entwicklung in fast allen Branchen gerade wegen der massiven Inflationsentwicklung und der hierdurch ausgelösten Kauf- und Konsumzurückhaltung deutlich abgebremst.  HHT-Präsident Stefan Füll machte in Wiesbaden deutlich, dass sich das hessische Handwerk der allgemeinen schwierigen wirtschaftlichen Lage nicht mehr entziehen könne: „Viele Branchen im Handwerk schätzen die Geschäfts- und Auftragslage auch für dieses Jahr pessimistisch ein“, so Füll.

12. Januar 2023 - BdSt-Schuldenuhr tickt jetzt mit 3.744 Euro pro Sekunde. - Die Staatsverschuldung in Deutschland wird sich dieses Jahr um schätzungsweise 118 Milliarden Euro erhöhen – 107 Milliarden Euro auf Bundesebene, 9 Milliarden bei den Ländern und 2 Milliarden auf Kommunalebene. Das entspricht einem sekündlichen Schuldenzuwachs von 3.744 Euro auf der Schuldenuhr Deutschlands, die der Bund der Steuerzahler (BdSt) heute umgestellt hat. - Problem Sondervermögen: Rund 90 Prozent des Schuldenzuwachses verantwortet allein der Bund:  Er wird mit 107 Milliarden Euro Netto-Neuverschuldung beim Schuldenuhr-Tempo 2023 berücksichtigt. Konkret: Neben der – im Bundeshaushalt ausgewiesenen – Netto-Kreditaufnahme in Höhe von 45,6 Milliarden Euro im Rahmen der Regel-Schuldenbremse berücksichtigt der BdSt weitere Kreditaufnahmen des Bundes, die nicht unmittelbar aus dem Haushaltsplan ersichtlich sind. Dazu gehören Kreditmittel zur Finanzierung der Rücklagen-Entnahme oder zur Finanzierung verschiedener Sondervermögen – zum Beispiel des Klima- und Transformationsfonds und des Bundeswehr-Sondervermögens.

30.12.2022 - Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Annette Kurschus, macht in ihrer Botschaft zum Jahreswechsel Mut, sich auch angesichts von Krisen und Katastrophen auf Gott zu verlassen. Dabei bezieht sie sich auf die Jahreslosung für 2023 „Du bist ein Gott, der mich sieht“ (Genesis 16,13):   „Du bist ein Gott, der mich sieht!“ - Dieser Satz wird uns durch das Jahr 2023 begleiten. Die Gewissheit, dass Gott mich sieht, gibt mir einen anderen Blick in die Welt, auf die Menschen und auf die Nöte der Zeit. Einen anderen Blick, als ich ihn mit meinen eigenen Augen habe. Wenn ich Gottes Augen auf mich gerichtet weiß, dann traue ich mich, meine eigenen Augen weit aufzumachen und wach hinzusehen: ungeschönt, ohne Weichzeichner, und doch zuversichtlich. Ich bin nicht mehr nur Auge in Auge mit der Katastrophe. Mein Horizont weitet sich.

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