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Schlaglicht

Lesen Sie hier Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen des Tages aus Handwerk, Wirtschaft, Politik, Sport und Gesellschaft.

 

Unter dem Motto „Vermögensteuer trifft alle“ kritisieren die Initiatoren die Kurzsichtigkeit der Pläne. So stellt BdSt-Präsident Reiner Holznagel klar: „Angeblich würde eine Vermögensteuer nur die sogenannten Reichen treffen – das ist falsch und polemisch! Die Steuer würde auf Sparer und auf die private Altersvorsorge von Freiberuflern und Selbstständigen abzielen. Sie wäre absolut wachstumsfeindlich – für den Mittelstand als Garant unserer wirtschaftlichen Stabilität wäre das hochriskant!“

Eine Vermögensteuer würde nicht nur große Unternehmen treffen, sondern auch weitreichende Folgen für kleine und mittelständische Betriebe bedeuten. Dies betrifft auch Arbeitnehmer, weil ihre Firmen an Krisenresistenz verlieren könnten und das Insolvenzrisiko erhöht werden würde. So warnt der Vorsitzende der Familienbetriebe Land und Forst, Max Freiherr von Elverfeldt, dass eine Vermögensteuer an die Substanz gehen würde: „Vielen Betrieben wird es nicht möglich sein, diese Steuer aus den Erträgen zu erwirtschaften – auch in Jahren schlechter Ernten wirkt sie wie Fixkosten.“ Auch der Präsident der Familienunternehmer, Reinhold von Eben-Worlée, betont: „Die Wiederbelebung der Vermögensteuer würde Familienunternehmen erheblich schwächen, weil sie genau solche Betriebe treffen würde, die für gut bezahlte Arbeitsplätze sorgen und am Standort Deutschland investieren.“


15.09.202 - Gleich nach der Wahl muss die erste Aufgabe der neuen Abgeordneten sein: Wahlrecht reformieren und damit XXL-Bundestag beenden / BdSt-Onlinepetition zum Thema - Nach der Bundestagswahl am 26. September droht ein neuer Rekord-Bundestag mit bis zu 1.000 Abgeordneten – darauf deuten aktuelle Sonntagsumfragen hin. Schuld daran hat die Politik, die eine tiefgreifende Reform des Bundestagswahlrechts seit zwei Legislaturperioden ignoriert. Leidtragende sind erstens alle Wähler, die bei ihrer Stimmabgabe nicht wissen, wie groß der Bundestag wird und zweitens alle Steuerzahler, auf die bei 1.000 Sitzen Mehrkosten von über einer Milliarde Euro in den nächsten vier Jahren zukommen – verglichen mit der gesetzlichen Soll-Größe von 598 Abgeordneten, die das geltende Wahlrecht eigentlich vorsieht.

Deshalb appelliert der Bund der Steuerzahler (BdSt) an alle Fraktionen, den XXL-Bundestag aus eigener Kraft zu stoppen. BdSt-Präsident Reiner Holznagel bringt unsere Forderung auf den Punkt: „Schluss mit dem XXL-Bundestag als Dauerzustand! Dazu braucht es eine umfassende Reform des Wahlrechts, das die Zahl der Abgeordneten deutlich verkleinert und schließlich deckelt. Dieses Top-Thema muss mit als erstes auf die Agenda des neuen Parlaments! Der Wähler als Souverän muss im Mittelpunkt des Wahlrechts stehen, nicht die Egoismen der Parteien.“


Die Ergebnisse der aktuellen Betriebsumfrage zeigen, dass die Forderungen von Kunden zunehmen, nur vollständig geimpfte Handwerkerinnen und Handwerker in ihren Räumlichkeiten tätig werden zu lassen. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer appelliert im Gespräch mit Andreas Hoenig von der Deutschen Presseagentur (dpa): „Impfschutz ist Gesundheitsschutz und in diesen Zeiten besonders auch Arbeitsplatzschutz.“ „Die pandemische Atempause haben unsere Betriebe nutzen können, um wieder an Kraft zu gewinnen und sich eine gute Grundlage für eine weitere Erholung zu verschaffen. Diese zwischenzeitliche leichte Stabilisierung darf jetzt auf keinen Fall zunichte gemacht werden. Deshalb müssen wir mit allem Nachdruck beim Impfen weiter vorankommen, um die Arbeitsfähigkeit unserer Betriebe weiter aufrecht zu erhalten und den Forderungen unserer Kunden nachzukommen, die zunehmend nur vollständig geimpfte Handwerkerinnen und Handwerker in ihren Räumlichkeiten tätig werden lassen. Weil der Corona-Impfstatus der Beschäftigten nicht bekannt ist und Kunden dadurch keine gesicherte Auskunft dazu gegeben werden kann, muss bereits jetzt fast jeder zehnte derart betroffene Betrieb Aufträge stornieren oder verschieben. Es kann nicht sein, dass die Unkenntnis über den Corona-Impfstatus zu einer spürbaren Gefährdung der Auftragslage unserer Betriebe führt.“


„Für eine klimafreundliche Welt ist die Industrie die Lösung, nicht das Problem. Viele Unternehmen reduzieren ihre Material- und Energievebräuche sowie Emmissionen längst im Rahmen ihrer funktionierenden Nachhaltigkeitsmanagement-Systeme. Die Verbindung mit den Digitaltechnologien und Algorithmen Künstlicher Intelligenz verstärkt die Optionen einer klimafreundlichen deutschen Industrie“, waren sich die 150 Teilnehmer beim 31. HESSENFORUM des Arbeitgeberverbands HESSEN­METALL in der Frankfurter Klassikstadt einig. Wie sie KI, Digitaltechnologien und Nachhaltigkeitsmanagement nutzen und nach der Pandemie wieder Fahrt aufnehmen, erläuterten beim Spitzentreffen der Metall-, Elektro- und IT-Industrie in Hessen die Unternehmer Dr. Stefan Wolf, Elring Klinger, Dr. Andreas Widl, Samson, Wolf Matthias Mang, Arno Arnold, Alix Chambris, Viessman Group, und Wolfram Kuhn, Herborner Pumpentechnik. Umweltschonende Produkte, Prozesse und Technologien aus Deutschland exportieren, statt durch Verbote und Vorschriften regulieren, ist der erfolgsversprechende Weg in die klimafreundliche Zukunft – so der Appell der Unternehmer aus Hessens größter Industrie an die Poltik vor der Richtungswahl zum Bundestag.


Gut orientiert! – jetzt in eine #AusbildungSTARTEN - Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer stellen im Rahmen des „Sommers der Berufsbildung“ innovative Formate der Berufsorientierung vor / Junge Menschen können auch jetzt noch passenden Ausbildungsplatz finden. „Gut orientiert! – jetzt in eine #AusbildungSTARTEN“ ist der Appell von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer beim zweiten gemeinsamen Aktionstag im Rahmen des Sommers der Berufsbildung. Am Mittwoch, den 1. September richten sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) an alle ausbildungsinteressierten jungen Menschen, die noch unsicher sind, ob eine Berufsausbildung zu ihnen passt. Die Bundesbildungsministerin und der Handwerkspräsident treffen Schülerinnen und Schüler eines Berliner Oberstufenzentrums und stellen gemeinsam innovative Berufsorientierungsformate vor. Da in den kommenden Wochen noch viel Bewegung auf dem Ausbildungsmarkt ist, kann eine gute Berufsorientierung den entscheidenden Unterschied machen und den Impuls geben, den beruflichen Ausbildungsweg zu wählen. Schließlich sollen noch viele weitere Jugendliche für das Ausbildungsjahr 2021/22 gewonnen werden.

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