News Termine Ausschreibungen Marktplatz Kaffeepause Recht

Handwerk und IHK Gewerbe News. Über 100 Tsd. Betriebe präsentieren sich hier.

 

 
 

Arbeit, Ausbildung, Tarife

Alles zum Thema Ausbildung, Fort-und Weiterbildung. Hinweise und Termine zu Meisterkursen. Neue Jobs, Arbeitsangebote und Stellenausschreibungen.

Verschiebung, aber kein Nichtsemester - „Für die Studierenden darf es trotz oder gerade wegen der ernsthaften Lage keine Nachteile geben – dennoch steht die Gesundheit aller an erster Stelle. Studierendenkanzleien, Prüfungsämter und Studentenwerke arbeiten transparent und informieren zeitnah, müssen aber gleichzeitig im Rahmen ihrer rechtlichen Möglichkeiten Flexibilität beweisen“, mahnt der Vorsitzende des CSU-Arbeitskreises Hochschule und Kultur, Dr. Stephan Oetzinger, MdL. In diesem Kontext warnt er gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Felix Brandstätter vor einem Ausfall des Sommersemesters:

 

Durch die Corona-Pandemie ist die deutsche Wirtschaftsleistung eingebrochen, und das öffentliche Leben kam zunehmend zum Stillstand. Dies hinterlässt deutliche Spuren in allen Bereichen der Wirtschaft. In den Arbeitsmarktzahlen konnte sich die aktuelle Verschärfung der Corona-Krise noch nicht widerspiegeln, weil die Angaben bis zum 12. März reichen und damit die jüngste Entwicklung nicht umfassen. Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit Die Arbeitslosenzahl ist von Februar auf März jahreszeitlich bedingt um 60.000 auf 2.335.000 gesunken. Die aktuelle Entwicklung auf den Arbeitsmarkt spiegelt sich in diesen Zahlen noch nicht wider, da der Zähltag für die Statistik vor der Verschärfung der Corona-Krise lag. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse wird für den März ein leichtes Plus von 1.000 im Vergleich zum Vormonat errechnet. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Arbeitslosenzahl um 34.000 erhöht. Die Arbeitslosenquote ist um 0,2 Prozentpunkte auf bei 5,1 Prozent gesunken und hat sich im Vergleich zum März des vorigen Jahres nicht verändert. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosenquote belief sich im Februar auf 3,4 Prozent.

Neue Modellversuche bringen erfolgreiche Konzepte in die Praxis. - In einer neuen Transfer-Phase fördert das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mit 2,5 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) neue Modellversuche zur Verbreitung und Verstetigung erfolgreicher, nachhaltigkeitsbezogener Weiterbildung des betrieblichen Ausbildungspersonals. Erste Projektskizzen können bis zum 30. Juni 2020 beim BIBB eingereicht werden. Denn um Nachhaltigkeit in der beruflichen Ausbildung zu vermitteln, brauchen Ausbilderinnen und Ausbilder neue Kompetenzen und Qualifikationen. Dies gilt insbesondere für Berufe, die sich durch digitalisierte Prozesse verändern. Wie können Auszubildende, zum Beispiel im Einzelhandel oder der Chemieindustrie, mit neuen Methoden zu nachhaltigem Denken und Handeln befähigt werden? Dazu wurden in den Modellversuchen im Förderschwerpunkt "Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung" (BBNE) bereits innovative Lösungen entwickelt und erprobt. Diese erhalten jetzt die Chance, weiterverbreitet und verstetigt zu werden.

Gender Pay Gap - Tatsächlicher Lohnunterschied deutlich unter fünf Prozent. Anlässlich der Bekanntgabe der unbereinigten Lohnlücke zwischen Frauen und Männern für den Freistaat in Höhe von 23 Prozent fordert die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. einen sachlichen Umgang mit dem Thema Entgeltgleichheit. „Bei der unbereinigten Lohnlücke werden Männer und Frauen miteinander verglichen, die ganz unterschiedliche Berufe, Qualifikationen und Erwerbsbiografien aufweisen. Rund drei Viertel des Verdienstunterschiedes zwischen Männern und Frauen sind strukturbedingt. Berücksichtigt man Faktoren wie berufliche Auszeiten, Teilzeitbeschäftigung und die Berufsorientierung, sinkt der Gender Pay Gap deutlich und liegt laut Statistischem Bundesamt bei deutlich unter fünf Prozent. Der ausgewiesene Gender Pay Gap ist daher irreführend“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Ausgangssperren, Homeoffice, Kurzarbeit und Kreditanträge: Das Coronavirus sorgt bei den Wirtschafts-Unternehmen weltweit für schwere Symptome. Welche Fragen und rechtlichen Bedenken auf die Unternehmen einprasseln, das beschreibt Wirtschaftsrecht-Professor Dr. Bernd Geier von der SRH Hochschule Heidelberg. - Liquiditätsplanung und Risikomanagement stehen an erster Stelle der Wirtschaftsunternehmen weltweit. Sie bereiten sich mit Hochdruck auf die kommenden, schwierigen Wochen vor. Die im Infektionsschutzgesetz veranlassten Maßnahmen erreichen Grenzen, die gestern noch undenkbar waren. Unternehmen müssen dringend ihre Notfallpläne auch für die drohenden Ausgangssperren prüfen. Daneben drängen auch Vertragsfragen. Können Verträge gekündigt werden? Wie ist mit Leistungsstörungen, insbesondere in den Lieferketten, umzugehen? Besteht Versicherungsschutz? Solche Fragen halten das Management häufig bis tief in die Nacht beschäftigt. Täglich muss die Lage neu bewertet werden. 

feed-image RSS