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Seit 2008 unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg das Projekt „Go.for.europe“, das Auszubildenden im Handwerk die Möglichkeit gibt, im Ausland praktische Erfahrung zu sammeln. Nun wurde das Projekt bis Jahresende verlängert. Zudem hat „Go.for.europe“ jetzt erstmals die Erasmus-Akkreditierung der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) für die neue Programmlaufzeit bis Ende 2027 erhalten. Dabei wurde das Projekt umfassend auf Qualität geprüft.
„Auslandspraktika steigern nicht nur die Attraktivität der dualen Ausbildung – sie erweitern auch den fachlichen und persönlichen Horizont und helfen Auszubildenden, berufliches Selbstbewusstsein aufzubauen. Sie stellen eine gute Ergänzung zur heimischen Ausbildung dar und sind ein Schritt auf dem Weg zur Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung. Daher freuen wir uns, dass „Go.for.europe auch in dieser schwierigen Zeit verlängert wurde und die neue Erasmus-Akkreditierung erhalten hat, die in der neuen Programmlaufzeit ausgesprochen wichtig ist“, so Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold.


Auszubildende, deren Ausbildungsverhältnis laut Ausbildungsvertrag zwischen dem 01.10.2021 und 31.03.2022 endet, können bei überdurchschnittlichen Leistungen in Betrieb und Berufsschule eine vorzeitige Zulassung zur Gesellen- bzw. Abschlussprüfung beantragen.

 


Die AzubiMacher der Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) richten am 28. Januar 2021, in der Zeit von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr, eine Hotline für Eltern ein, die ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen möchten. Aktuell gibt es in der MEO-Region noch zahlreiche offene Ausbildungsstellen.

 


Zur heute von der Landesregierung vorgestellten Weiterbildungsoffensive „Weiter.mit.Bildung“ erklärt der Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT), Rainer Reichhold: „Es ist positiv, dass die Sichtbarkeit von Weiterbildungsangeboten durch die ressort- und branchenübergreifende Vernetzung verbessert wird. Denn lebenslanges Lernen bedeutet aktuelles Wissen und kontinuierliche Qualifizierung. Das Bestreben des Landes nach einer Verstetigung der Weiterbildung und einem flächendeckenden Einsatz ist wichtig, um die Qualifizierung von Fachkräften für die anstehenden Herausforderungen zu gewährleisten.


IHK Südthüringen veröffentlicht Arbeitsmarktdaten - Die Folgen der Corona-Pandemie auf den Südthüringer Arbeitsmarkt halten sich bisher in Grenzen. Der Einsatz von vielfältigen Wirtschaftshilfen, nicht zuletzt der Kurzarbeit und der ausgesetzten Insolvenzregeln, hat dafür gesorgt, dass die hiesige Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich 2019/2020 kaum angestiegen ist. Viele Stellen sind sogar unbesetzt. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen.Die jahresdurchschnittliche Südthüringer Arbeitslosenquote stieg für den Monat Dezember von 4,2 Prozent in 2019 auf 5,0 Prozent in 2020 an. Das ergaben Berechnungen der IHK Südthüringen auf Basis der am 5. Januar 2021 veröffentlichen Arbeitslosenzahlen. Die geringste Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt erzielt der Landkreis Hildburghausen mit 4,1 Prozent, die höchste Arbeitslosenquote mit 5,9 Prozent die Stadt Suhl – und liegt damit geringfügig besser als der Thüringer Landesdurchschnitt mit 6,0 Prozent.

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