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Kirche im Handwerk

Besinnung und Gebet - Innere Ruhe und Einkehr - Spiritualität und Glaube im Leben und Beruf. Lesen Sie hier Berichte und Nachrichten rund um den Themenkreis Handwerk und Kirche.
Für jeden Tag erhalten Sie hier das Tagesevangelium und Tageslesung sowie den Tagessegen -  und Morgen-und Abendgebete in einer kurzen Audio- - bzw. Videobotschaft.
 


Mo 01.11.2021 - Bischof Bätzing zum Fest Allerheiligen - Entscheidungsfreiheit, Wert- und Gewissensbildung. - Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, warnt davor, sich beim Blick auf die Realität von Fotos und Bildern blenden zu lassen. Es sei deshalb wichtig, die Wirklichkeit eigenhändig und eigenständig wahrzunehmen und möglichst nah ans Original heranzukommen. „Der Maßstab unseres Urteilens sollte eine gesunde Mischung aus solider Information, aus Entscheidungsfreiheit und Wert- und Gewissensbildung sein“, sagte Bischof Bätzing in seiner Predigt am heutigen (1. November 2021) Allerheiligen-Fest in Limburg.

Bilder und Fotos kaschierten, relativierten Makel und Fehler und zeigten die Details, die der Fotograf damit hervorheben möchte. Dies gelte nicht nur für Aufnahmen, die man heute in verschiedenen Medien sehe, sondern auch bei Bildern von Heiligen der Kirche. Wenn man Namen wie Maria, Petrus, Franziskus, Hildegard, Edith Stein, Katharina Kasper oder Johannes Paul II. höre, habe man direkt Bilder, Szenen, Geschichten oder besondere Worte dieser Heiligen vor Augen. „Auch hier gilt: Die Nachwelt hat Bilder gezeichnet, deren Konturen vermutlich klarer, deren Farben bunter, deren Formen weicher, deren Ausdruck kraftvoller sind als die Wirklichkeit“, so Bischof Bätzing.

 


„An Fronleichnam tragen wir den, der uns hält“: Diese Botschaft geht für Bischof Dr. Georg Bätzing vom Fest Fronleichnam aus. Das Allerheiligste, das Christen in der Monstranz durch die Straßen tragen, sei das, „was uns im Leben hält und trägt. Das Allerheiligste unseres Glaubens ist Jesus selbst. Er entfaltet seine Lebenskraft in uns und verbindet uns zu heiliger Gemeinschaft“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Limburger Bischof heute (3. Juni 2021) im Limburger Dom. Durch die Predigt von Bischof Bätzing zog sich die Frage „Und was trägst du?“ Sie ziert eine Postkarte in seinem Arbeitszimmer, die er vor neun Jahren in familiär schwierigen Zeiten geschenkt bekommen hat. „Ich erinnere mich, dass diese Karte mir Kraft gegeben hat, zu tun, was in meinen Kräften steht, zu helfen und dabei nicht selbst unterzugehen“, so Bischof Bätzing. Sie habe ihn vor einem Tunnelblick bewahrt. Mit dieser Erfahrung sei er nicht allein. Jede und jeder habe Lasten im Leben zu tragen und die Pandemie setze allen zusätzlich zu. Kaum jemand ginge unbeschwert durchs Leben: „Wir werden die Lasten ja nicht einfach los, weil heute Fronleichnam ist und weil wir Gottesdienst feiern. So, wie wir sind, sind wir gekommen. Und so gefällt es Gott.“

 


Ökumenischer Gottesdienst in Berlin geht staatlichem Gedenkakt voraus. - Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin wollen die beiden großen Kirchen am 18. April 2021 der Opfer der Corona-Pandemie gedenken. Im Anschluss an den Gottesdienst, zu dem auch die Vertreter der Verfassungsorgane eingeladen sind, findet in Berlin ein staatlicher Gedenkakt statt.  Der Gedenkgottesdienst wird vom Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, gemeinsam mit Vertretern anderer Religionen gestaltet.

 

 


Zahlreiche Gottesdienste und Gebete in deutschen Bistümern - Der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) hat dazu aufgerufen, an jedem Tag der Fastenzeit in einem europäischen Land an die Opfer der Corona-Pandemie zu erinnern. Nachdem am 17. Februar 2021 in Albanien begonnen wurde, folgt Deutschland der Initiative am 27. Februar 2021. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, wird die Eucharistie an diesem Tag um 18.00 Uhr in der Kapelle des Bischofshauses in Limburg feiern. Der Gottesdienst wird live gestreamt. Bischof Bätzing würdigt die Initiative des CCEE, an der sich fast alle Bischofskonferenzen Europas beteiligen: „Es ist ein gutes Zeichen, dass wir europaweit, über mehrere Wochen verteilt, der Opfer der Corona-Pandemie und deren Angehörigen in Gottesdiensten gedenken. Jedes Land in Europa hat die volle Wucht der Pandemie erfahren. Vielen von uns sind die Bilder aus Bergamo unvergessen in Erinnerung. Ich empfinde dieses grenzüberschreitende Gedenken und Beten als beeindruckendes Zeichen der Solidarität und geschwisterlichen Verbundenheit.“


30.12.2020 - Die vatikanische Anti-Covid-19-Kommission hat einen Plan erarbeitet, der Anregungen zu einer weltweiten Impf-Strategie geben will. Die Kommission wurde von Papst Franziskus gebildet, um qualifizierte und schnelle Antworten auf die Pandemie zu finden. Es sei wichtig, sofort „die Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, um auf die Pandemie zu reagieren“, schreibt die Kommission an diesem Dienstag in ihrem 20-Punkte-Plan zusammen mit der Päpstlichen Akademie für das Leben. Es gehe darum, die langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie im Auge zu behalten, damit eine globale, regenerative „Heilung“ stattfinden könne, heißt es in dem Text. Er fordert wie schon Papst Franziskus bei seiner Weihnachtsbotschaft am 25. Dezember eine „gerechte Verteilung der Impfstoffe für alle“, wie es schon im Titel heißt. Die 20 Punkte sollen helfen, „eine gerechtere und gesündere Welt“ zu schaffen.

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