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Kirche im Handwerk

Besinnung und Gebet - Innere Ruhe und Einkehr - Spiritualität und Glaube im Leben und Beruf. Lesen Sie hier Berichte und Nachrichten rund um den Themenkreis Handwerk und Kirche.
Für jeden Tag erhalten Sie hier das Tagesevangelium und Tageslesung sowie den Tagessegen -  und Morgen-und Abendgebete in einer kurzen Audio- - bzw. Videobotschaft.
 


30.12.2020 - Die vatikanische Anti-Covid-19-Kommission hat einen Plan erarbeitet, der Anregungen zu einer weltweiten Impf-Strategie geben will. Die Kommission wurde von Papst Franziskus gebildet, um qualifizierte und schnelle Antworten auf die Pandemie zu finden. Es sei wichtig, sofort „die Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, um auf die Pandemie zu reagieren“, schreibt die Kommission an diesem Dienstag in ihrem 20-Punkte-Plan zusammen mit der Päpstlichen Akademie für das Leben. Es gehe darum, die langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie im Auge zu behalten, damit eine globale, regenerative „Heilung“ stattfinden könne, heißt es in dem Text. Er fordert wie schon Papst Franziskus bei seiner Weihnachtsbotschaft am 25. Dezember eine „gerechte Verteilung der Impfstoffe für alle“, wie es schon im Titel heißt. Die 20 Punkte sollen helfen, „eine gerechtere und gesündere Welt“ zu schaffen.

 


„Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“ - Das 63. Dreikönigssingen, das jetzt beginnt, wird aufgrund der Corona-Pandemie kontaktlos stattfinden. Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) empfehlen den Sternsingergruppen, auf einen Besuch in Häusern und Wohnungen oder an der Haustür zu verzichten. Stattdessen sind alternative Möglichkeiten für ein kontaktloses Sternsingen geplant: So liegt der Segen in den Kirchen bereit, Segensbriefe und -pakete werden zugeschickt oder verteilt. In Vorbereitung ist auch das Angebot eines digitalen Sternsingerbesuchs. Alle Materialien und Informationen sind auf der Internetseite www.sternsinger.de zugänglich. Auf dieser Seite besteht auch die Möglichkeit, eine Spendenaktion für die eigene Pfarrei anzulegen. Das Kindermissionswerk und die Deutsche Bischofskonferenz haben sich darauf verständigt, das Sternsingen 2021 bis zum 2. Februar zu verlängern. Der ausgeweitete Zeitraum soll den Kirchengemeinden und Gruppen helfen, auch unter schwierigen Bedingungen eine erfolgreiche Aktion durchzuführen.


Eine zentrale Anlaufstelle für Frauen, die als Erwachsene Gewalt im kirchlichen Raum erfahren haben, bietet ab heute (22. Dezember 2020) die Deutsche Bischofskonferenz an. Diese Erst-Anlaufstelle ist über die Internetseite www.gegenGewalt-anFrauen-inKirche.de erreichbar und ermöglicht betroffenen Frauen kostenlose und anonyme Beratung nach geistlichem und/oder sexuellem Missbrauch in kirchlichen Kontexten einschließlich der Orden. Getragen wird die Anlaufstelle von der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz. Die Einrichtung einer Anlaufstelle für von Gewalt betroffene Frauen ist das Ergebnis der Tagung „Gewalt gegen Frauen in Kirche und Orden“, die Ende September 2019 in Siegburg stattfand. Unter den 125 Teilnehmerinnen waren zahlreiche Frauen, die als Erwachsene in kirchlichen Kontexten Missbrauch erfahren haben. „Viele der Frauen berichteten auf der Tagung, dass sie mit ihrem Anliegen, von den Taten zu berichten und Gerechtigkeit einzufordern, immer wieder an neue Personen weiterverwiesen wurden und dies als sehr belastend erlebten“, erläutert Dr. Aurica Jax, Leiterin der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge.


Liebe Brüder und Schwestern, frohe Weihnachten! Ich möchte, dass alle die Botschaft erreicht, die die Kirche an diesem Festtag mit den Worten des Propheten Jesaja verkündet: »Ein Kind wurde uns geboren, ein Sohn wurde uns geschenkt« (Jes 9,5). Ein Kind wurde geboren: Eine Geburt ist immer Quelle der Hoffnung, sie ist aufkeimendes Leben, sie ist Zukunftsverheißung. Und dieses Kind, Jesus, „ist uns geboren“: einem „Uns“ ohne Grenzen, ohne jegliche Bevorzugung, ohne irgendeine Ausschließung. Das Kind, das die Jungfrau Maria in Betlehem zur Welt gebracht hat, ist für alle geboren: Es ist der „Sohn“, den Gott der gesamten Menschheitsfamilie geschenkt hat.


Deutsche Bischofskonferenz ruft zur Solidarität mit Christen weltweit auf - Am 26. Dezember begehen die Katholiken in Deutschland den „Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen“. In den Gottesdiensten am zweiten Weihnachtstag soll insbesondere der Glaubensgeschwister gedacht werden, die vielerorts in der Welt Opfer von Ausgrenzung und Unterdrückung werden. Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), ruft die Gläubigen und alle Menschen guten Willens auf, den Verfolgten und Bedrängten verbunden zu sein: „In vielen Regionen dieser Welt können Christen ihren Glauben nicht frei ausüben. Sie werden diskriminiert, bedroht, verfolgt und sogar ermordet. Insbesondere denken wir in diesem Jahr an die Christen in Syrien und im Irak. Auch nach dem militärischen Niedergang des sogenannten Islamischen Staats bleibt ihre Lage besorgniserregend. Das Denken an sie und das Gebet für sie sind Zeichen und Zeugnis, dass wir ihnen nahe sind. Wir bitten, dass sie die Hoffnung nicht verlieren, dass Bedrängnis und Verfolgung beendet werden.“

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