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Meinung aktuell - aus Kammern und Innungen

Meisterfunk - Nachrichten zum Hören. Statements, Ansprachen und Interviews.


A40-Sperrung kostet Wirtschaft Millionen - Zeit ist Geld – das bekommen die Unternehmen im westlichen Ruhrgebiet momentan mehr als deutlich zu spüren. Nach einem Lkw-Brand bleibt die A40 bei Mülheim noch mindestens eine Woche gesperrt. Die Wirtschaft kostet das ähnlich viel wie die Vollsperrung der A40-Rheinbrücke im Jahr 2017. Damals schätzte die Niederrheinische IHK den Verlust auf rund 1 Million Euro pro Tag. Zwar gibt es mehr Ausweichmöglichkeiten auf der Straße, aber zusätzlich zur Autobahn ist aktuell auch der Schienenverkehr beeinträchtigt.Das bedeutet für die Unternehmen: schlechtere Erreichbarkeit, verzögerte Transportwege und noch mehr Staus einkalkulieren. Das ist das Ergebnis einer Kurzbefragung der Niederrheinischen IHK und der IHK zu Essen, an der sich mehr als 220 Unternehmen beteiligt haben.

 


Verbände zu Referentenentwurf Wirtschaftsverkehr im Mobilitätsgesetz: Wesentliche Forderungen zwar erfüllt, Umsetzung entscheidend. - Die im Mobilitätsbeirat vertretenen Kammern und Verbände sehen eine Reihe von langjährigen Forderungen der Wirtschaft im jetzt vorgelegten Referentenentwurf für die Integration des Wirtschaftsverkehrs in das Mobilitätsgesetz erfüllt, stehen der Einführung von Gebühren für das Fahren in der Innenstadt allerdings kritisch gegenüber. Positiv bewerten die Kammern und Verbände die Festschreibung und Ausweitung von Ladeflächen und Lieferzonen. Entscheidend sei hier allerdings, dass die Regeln auch vor Ort durchgesetzt werden, so die erste Einschätzung. Eine ausführliche Stellungnahme werden die Beteiligten bis Anfang Oktober an die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz schicken.


10.09.2020 - Vorsitzender im Amt bestätigt - Dr. Gerhard Kircher (re.) wird für weitere drei Jahre den Vorsitz der Bauschlichtungsstelle der Handwerkskammer Oldenburg übernehmen. HWK-Hauptgeschäftsführer Heiko Henke überreichte die Bestellungsurkunde. - Der ehemalige Präsident des Oberlandesgerichts Oldenburg, Dr. Gerhard Kircher, wurde für weitere drei Jahre als Vorsitzender der Bauschlichtungsstelle der Handwerkskammer (HWK) Oldenburg bestellt. Er übt das Amt des Vorsitzenden seit November 2009 aus. Die neue Bestellungsurkunde erhielt er aus den Händen des HWK-Hauptgeschäftsführers Heiko Henke. - Die Bauschlichtungsstelle der Handwerkskammer kann in Streitfällen von Auftraggebern oder Auftragnehmern von Bauleistungen angerufen werden. Sie hat die Aufgabe, Meinungsverschiedenheiten am Bau sachkundig, schnell und kostengünstig außergerichtlich zu lösen. Die Teilnahme an einem Schlichtungsverfahren ist für beide Parteien freiwillig. Mit ihrer Zustimmung signalisieren sie ihre grundsätzliche Einigungsbereitschaft. Zur Klärung von technischen und fachlichen Fragen können auch Sachverständige hinzugezogen werden.


10.09.2020 -  „Maßnahmen wie Maskenpflicht, Abstände und eine limitierte Anzahl von Kunden in den Läden sind zweifellos sinnvoll“, bekräftigte Wolfgang Keller. „Aber sie sorgen auch weiterhin dafür, dass Menschen noch nicht wie letztes Jahr um diese Zeit in die Geschäfte kommen.“ Zudem hätten angesichts der Corona-Krise Händler in diesem Jahr möglicherweise andere Sorgen, als sich in ihren Werbegemeinschaften um ein gemeinsames Motto oder konzertierte Aktionen zu bemühen, gab der Vorsitzende des IHK-Einzelhandelsausschusses zu bedenken. Daher habe die IHK Siegen allen Werbegemeinschaften und einzelnen Händlern für die diesjährigen „Heimat-shoppen“-Aktionstage eine Kammerbezirk-übergreifende Aktion vorgeschlagen: „Der lokale Handel ist exklusiv.“ „Was müssen Kunden nicht selten vor den Läden tun? Sie müssen warten, oftmals in Warteschlangen“, erläuterte IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener. Diesen Fakt ins Positive gewandelt, sichere der derzeitige Status quo den Kunden eine gewisse Exklusivität in ihren Geschäften zu. „Exklusivität für eine gezielte und durchaus auch mal zeitaufwändigere Beratung.“

 


Generalkonsul der Republik Kasachstan zu Besuch in der IHK: Beste Geschäftschancen für die Saarindustrie -  Bei seinem Antrittsbesuch im Saarland traf der Generalkonsul der Republik Kasachstan Yermukhambet Konuspayev heute mit Vertretern von Unternehmen und Institutionen in der IHK zusammen. Schwerpunktthemen der Gespräche waren die wirtschaftliche Lage und die Geschäftsaussichten in dem rohstoffreichen Land, die durch die zunehmende Industrialisierung an Dynamik gewinnen. „Wir laden alle Industriebranchen des Saarlands ein, sich den Entwicklungsstand in meiner Heimat anzusehen – unsere Unterstützung bieten wir gerne an", so der Generalkonsul. Er wies darauf hin, dass in der Weiterverarbeitung von Rohstoffen und der Kfz-Produktion in den letzten Jahren bedeutende Kapazitäten aufgebaut wurden, die interessante Geschäftschancen für die Saarindustrie versprechen.

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