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Meinung aktuell - aus Kammern und Innungen

Meisterfunk - Nachrichten zum Hören. Statements, Ansprachen und Interviews.

Soforthilfe Corona - IHK übernimmt Service-Hotline der Regierung von Mittelfranken -  Telefonnummer: 0911 1335-1555. Die IHK Nürnberg für Mittelfranken übernimmt zusammen mit der Handwerkskammer für Mittelfranken (HWK) ab 2. April 2020 die Service-Hotline der Regierung von Mittelfranken zum Corona-Soforthilfeprogramm der Bayerischen Staatsregierung und des Bundes. Damit entlasten IHK und HWK die Behörden bei den aktuellen Herausforderungen infolge der Corona-Pandemie. Ein spezielles IHK-Service-Team beantwortet unter der Telefonummer 0911 1335-1555 die Fragen der Unternehmen zur Soforthilfe. IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch sagte: „In dieser Zeit der extremen Herausforderungen für unsere Wirtschaft bündeln wir die Kräfte und packen gemeinsam an.“

Saar-Arbeitsmarkt: Corona-Krise noch nicht eingepreist -  „Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im März entspricht dem saisonüblichen Verlauf. Da die Arbeitsmarktdaten allerdings nur die Entwicklung bis zur Mitte des Monats berücksichtigen, spiegelt sich die Corona-Krise noch nicht in den aktuellen Zahlen wider. Doch mit Blick auf den weitgehenden Shutdown in vielen Wirtschaftsbereichen und die daraus resultierenden Belastungen für die Unternehmen erwarten wir deutliche Personalanpassungen der Betriebe im Laufe der nächsten Monate.

Cyber-Kriminelle versuchen, Daten von durch die Corona-Krise in Not geratenen Personen und Unternehmen zu stehlen. Betrüger versprechen beschleunigte Auszahlverfahren. Die Handwerkskammer ruft zu erhöhter Wachsamkeit auf. Im Internet werden derzeit durch die Corona-Krise in finanzielle Not geratene Privatpersonen und Unternehmen aufgefordert, ihre Daten in ein Soforthilfe-Antragsformular einzutragen und dieses anschließend hochzuladen. -In einigen Fällen seien Privatpersonen und Unternehmer*innen sogar von angeblichen Behördenmitarbeiter*innen angerufen und dazu aufgefordert worden, Anträge auf finanzielle Soforthilfe über die gefälschten Seiten zu stellen. Auch würde Kleinstunternehmern von vermeintlichen Vermögensberatern angeboten, gegen Honorar dafür zu sorgen, dass die Auszahlung innerhalb weniger Stunden erfolge.

In einer gemeinsamen Erklärung fordern Baukammer Berlin, Bauindustrieverband Ost, Fachgemeinschaft Bau, Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Berlin und Brandenburg e. V., IHK Berlin, Kompetenzteam Mittelstand, SIBB e.V. – Verband der Digitalwirtschaft Berlin, Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg und der Verband der freien Berufe in Berlin e.V. die Mitglieder des Abgeordnetenhauses auf, von der für morgen geplanten Verabschiedung des Vergabegesetzes abzusehen. Mitten in der größten wirtschaftlichen Krise seit Jahrzehnten sei dies das völlig falsche Signal. - Die Berliner Wirtschaft ist schwer getroffen von der Corona-Krise. Ein Drittel der Unternehmen befürchtet die Insolvenz, in jedem zweiten Unternehmen drohen Arbeitsplätze wegzufallen. In dieser Krise brauchen die Unternehmen jede denkbare Unterstützung. Dazu gehört auch die unbürokratische und schnelle Vergabe von öffentlichen Aufträgen. So wie zu Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise kann die öffentliche Hand durch eine Vereinfachung der Vergaberegeln einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Wirtschaft wieder auf die Beine kommt. Mit dem aktuellen Entwurf des novellierten Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes wird das Gegenteil erreicht.

2. IHK-Blitzumfrage -  Nachbesserungsbedarf beim Soforthilfe-Programm des Landes. - „Die negativen Auswirkungen des Coronavirus auf die Saarwirtschaft sind inzwischen sehr deutlich spürbar. Fast jedes Unternehmen ist hiervon betroffen. Die Betriebe leiden insbesondere unter erheblichen Umsatzrückgängen infolge behördlicher Anordnungen und Produktionsschließungen. Zudem machen ihnen Störungen der Lieferketten und Liquiditätsengpässe zu schaffen. Ganz dringend brauchen die Unternehmen nach wie vor unbürokratische und schnell wirkende Liquiditätshilfen. Die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen werden von den Unternehmen weitgehend positiv beurteilt, doch insbesondere beim Soforthilfeprogramm des Landes wünscht sich eine große Mehrheit deutliche Nachbesserungen von der Politik." So fasste IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen die Ergebnisse der zweiten IHK-Blitzumfrage zu den Auswirkungen des Coronavirus auf die Saarwirtschaft zusammen, an der sich im Zeitraum vom 24. bis 27. März 120 Unternehmen mit 42.000 Beschäftigten beteiligt haben.

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