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Handwerk und IHK Gewerbe News. Über 100 Tsd. Betriebe präsentieren sich hier.

 

Meinung aktuell - aus Kammern und Innungen

Meisterfunk - Nachrichten zum Hören. Statements, Ansprachen und Interviews.

Die Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) begrüßt die neue Diskussion über den Flughafen Essen-Mülheim. „Es ist gut, dass Bewegung in die Frage kommt, wie die Zukunft am Flughafen aussehen soll. Es besteht die Chance, den ansässigen Unternehmen eine Perspektive zu bieten und gleichzeitig mit neuen Gewerbeflächen die Region zu stärken“, zeigt sich IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerald Püchel zuversichtlich. Der Flughafen Essen-Mülheim ist einer der größten Standorte, an dem Verkehrspiloten ausgebildet werden. Während dieser Zeit sind die angehenden Piloten in der Region. Das bringe laut IHK weitere positive wirtschaftliche Effekte mit sich.

Konjunktur im oberfränkischen Handwerk - III. Quartal 2019 - Erwartungen dämpfen das Geschäftsklima leicht – Umfrage der Handwerkskammer für Oberfranken unter 504 Betrieben mit 6.861 Beschäftigten. Die Geschäftslage hat sich im Vergleich zum Vorquartal bzw. zum Vorjahr kaum verändert und ist damit nach wie vor sehr gut. 57 % der befragten Unternehmen beurteilen ihre Lage als gut, 34 % als befriedigend. „Die Konjunktur im oberfränkischen Handwerk läuft weiterhin rund“, freut sich Thomas Zimmer, Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken. Zimmer weiter: „Dennoch werden unsere Mitgliedsbetriebe etwas vorsichtiger, was den Blick in die Zukunft anbelangt. Viele Handwerkerinnen und Handwerker sind ‚vorsichtig optimistisch‘ in Bezug darauf, wie sich die Geschäftslage zum Jahresende gestalten wird.“ Das führe dazu, dass sich das Geschäftsklima, trotz voller Auftragsbücher, von 118 auf 115 Punkte leicht verschlechtere.

Personal finden und binden - Fachkräfte zu gewinnen und dauerhaft im Betrieb zu halten, ist ein großes Anliegen vieler heimischer Unternehmen. - Sabine Bechheim (3.v.r.) und Klaus Fenster (r.) mit den Referentinnen Katrin Arens, Bianca Heinbach, Jessica Daub, Kristina Wertebach und Leslie C. Schardt (foto v.l.). - Betriebliche Personalentwickler stehen vor der Herausforderung, geeignete Maßnahmen zu identifizieren. Sicher ist, dass die Verantwortlichen ausgeschrittene Pfade verlassen und individuell auf den Betrieb zugeschnittene Strategien entwickeln müssen. „Je kreativer die innerbetriebliche Personalentwicklung, desto leichter können die heimischen Unternehmen Alleinstellungsmerkmale im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte ausprägen.“ Mit dieser Aussage eröffnete IHK-Geschäftsführer Klaus Fenster die Veranstaltung „Personal finden – Personal binden“ der Industrie- und Handelskammer Siegen. Fünf Referentinnen machten den rund 50 Gästen in ihren Impulsvorträgen unterschiedliche Vorschläge, die einen Mehrwert für die Personalentwicklung bieten.

Die Situation auf dem heimischen Lehrstellenmarkt stellt sich erneut sehr positiv dar. - 2.246 Lehrverträge schlossen die IHK-zugehörigen Unternehmen in Siegen-Wittgenstein und Olpe in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres mit jungen Menschen ab. Das hohe Ausbildungsvolumen des Vorjahres wurde damit nur knapp verfehlt. Der Rückgang beläuft sich auf 2,3 %. „Dass wir dieses sehr zufriedenstellende Ergebnis erreichen würden, zeichnete sich in den vergangenen Monaten bereits ab und ist abermals ein wichtiges Signal sowohl für die Betriebe als auch für die jungen Menschen. Allerdings klagen etliche Unternehmen über zunehmende Probleme, ihre Lehrstellen überhaupt noch besetzen zu können. Wahrscheinlich wäre daher sogar noch mehr ,drin‘ gewesen“, kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener die aktuellen Daten zur Lehrstellenstatistik.

„Das Ruhrgebiet schafft es nicht zur Metropole!“ - Ein Verharren im ‚klein, klein‘, fehlende Visionen und zu lange Planungs- und Umsetzungszeiträume verhindern den dringend notwendigen wirtschaftlichen Aufbruch für das Ruhrgebiet. Das mit großen Erwartungen gestartete Projekt der Ruhrkonferenz zur Zukunft des Ruhrraums verliert sich in 75 Projektideen ohne Schwerpunktbildung. Die großen Fragen des Ruhrgebiets – Weiterentwicklung der multimodalen (Verkehrs-) Infrastruktur, Modernisierung und Sicherung von Gewerbeflächen für die gesamte Wirtschaft, Digitalisierung der Verwaltung und Erneuerung der Bildungslandschaft – werden nicht fokussiert und strategisch als Zukunftsthemen definiert.

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