News Termine Ausschreibungen Marktplatz Kaffeepause Recht

Handwerk und IHK Gewerbe News. Über 100 Tsd. Betriebe präsentieren sich hier.

 

Meinung aktuell - aus Kammern und Innungen

Meisterfunk - Nachrichten zum Hören. Statements, Ansprachen und Interviews.

IHK Siegen befragte heimische Industrie zur aktuellen Energiepolitik  - Die große Mehrheit der heimischen Industriebetriebe (76 %) hält die Pläne der Kohlekommission für unrealistisch, nach der Atomkraft jetzt auch noch aus der Kohleverstromung auszusteigen. Deutlich mehr als die Hälfte des verarbeitenden Gewerbes (58 %) sieht in den Plänen zudem ein großes oder sehr großes Risiko. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Befragung der heimischen Industrieunternehmen zur Energiepolitik der Bundesregierung durch die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK). „Die Industrie ist in Siegen-Wittgenstein und Olpe seit jeher Garant für Beschäftigung und Wohlstand. Gerade die bei uns stark vertretenen Branchen im verarbeitenden Gewerbe, hier insbesondere die Gießereien sowie energieintensive Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, werden die Folgen des Doppelausstiegs absehbar deutlich zu spüren bekommen“, kommentiert IHK-Präsident Felix G. Hensel die Ergebnisse der Umfrage, an der sich 267 Unternehmen beteiligten.

Setzen sich gemeinsam für den Ländlichen Raum ein (von links): Gert Stuke (Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer), Dr. Thomas Hildebrandt (Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer), Gerhard Schwetje (Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen), Hans-Joachim Harms (Direktor der Landwirtschaftskammer Niedersachsen), Manfred Kurmann (Präsident der Handwerkskammer Oldenburg) und Heiko Henke (Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Oldenburg). -  Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer: „Wichtig ist jetzt vor allem der flächendeckende Breitbandausbau! Weitere wichtige Faktoren sind die regionale Infrastruktur, niedrige Standortkosten und qualifizierte Arbeitskräfte.“

Obermeister der Innung des Kfz-Handwerks für Ostfriesland berichtet über die aktuelle Situation. Im niedersächsischen Pkw-Markt haben im Februar starke Sondereinflüsse die Bilanz geprägt. Minus 16,7 Prozent beim Benziner und plus 38,3 Prozent beim Diesel seien "Ergebnisse mit Nachhilfe", sagte Lothar Freese, Obermeister der Kraftfahrzeug-Innung für Ostfriesland. Bundesweit habe es leichte Verluste für den Benziner und leichte Steigerungen für den Diesel gegeben. Der Diesel der Klasse Euro6-Temp habe im Februar einen Anteil von 69,5 Prozent.

Ostfrieslands Handwerker informierten sich über digitale Buchführung. - Referent Christian Goede-Diedering (rechts) hat den Handwerkern die Vorteile der eRechnung erklärt; links Helge Valentien, Leiter der Betriebsberatung der Handwerkskammer.- In Nachbarländern wie Dänemark, Österreich und der Schweiz sind sie bereits Pflicht: elektronische Rechnungen. Während seines Vortrages in der Handwerkskammer für Ostfriesland ging Referent Christian Goede-Diedering von der DATEV eG auf das Thema „Sammeln Sie noch oder scannen Sie schon?“ ein. Der Diplom-Jurist führte rund 55 Zuhörer in die Abläufe der digitalen Buchführung ein.

Wirtschaft zieht Halbzeitbilanz: Wenig Licht, viel Schatten. - Zur Halbzeit der Legislaturperiode haben Mitglieder der Vollversammlungen von IHK Berlin und Handwerkskammer Berlin im Rahmen einer Umfrage die bisherige Senatsarbeit bewertet und die wichtigsten Baustellen für die verbleibende Zeit bis zu den nächsten Abgeordnetenhauswahlen definiert. Das Ergebnis fällt aus Sicht der Wirtschaft ernüchternd aus. Defizite gibt es aus ihrer Sicht vor allem auf den für die Stadt wichtigen Zukunftsfeldern Wohnungsbau, Infrastruktur und öffentliche Verwaltung. Lediglich sechs Prozent der Befragten halten die Politik des Senats für geeignet, Investoren zu Engagement in Berlin zu bewegen. 59 Prozent bewerten dagegen die Investorenfreundlichkeit mit „schlecht“. Auch bei der Frage, ob der Senat die Leistung der Unternehmen für die Stadt wertschätzt, fallen die Antworten eindeutig aus: Hier halten mehr als 50 Prozent der Befragten die Wertschätzung für unzureichend.

feed-image RSS