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Handwerk, Handel, Verbände

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vbw sieht : Zahlen spiegeln Realität nicht wider. Brossardt: „Keine weiteren Belastungen für die Unternehmen“. - Die Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent und ein Rückgang der Zahl der Arbeitslosen in Bayern um rund 7.300 Personen sind angesichts der Corona-Pandemie noch erfreulich. Die Zahlen spiegeln die reale Lage aber nicht wider. Der Teil-Lockdown ist nur partiell eingepreist. Die Zahl der offenen Stellen liegt rund 19 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit werden wieder steigen.“ So fasst Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die Zahlen vom bayerischen Arbeitsmarkt im November zusammen.


Die Zahl der Arbeitslosen ist erneut leicht zurückgegangen um rund 5.900 auf rund 188.000. Dies sind 44.700 mehr als im November 2019. "Die seit März dieses Jahres anhaltende Corona-Pandemie und die hiergegen gerade wieder verschärften staatlichen Beschränkungen führen dazu, dass bedeutende Teile der Wirtschaft nur eingeschränkt oder gar nicht arbeiten können. Es ist richtig, dass jetzt Staatshilfen und Sozialleistungen Wirtschaft und Gesellschaft stabilisieren. Allerdings gefährden Ausweitungen bei Sozialleistungen das Ziel, den Gesamtsozialversicherungsbeitrag dauerhaft unter 40 Prozent zu stabilisieren. Die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes ab dem vierten und dem siebten Monat sollte deshalb umgehend beendet werden. Ein falsches Signal war auch die Verlängerung des Arbeitslosengeldes um drei Monate gewesen. Längere Arbeitslosengeldansprüche verfestigten die Arbeitslosigkeit und sind deshalb nur vordergründig sozial, verzögern aber in Wahrheit die Rückkehr in Arbeit", erklärte Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V. (VhU).


Die 9. Regionale Energiekonferenz Südwestthüringen fand am 25. November statt. Die drei Veranstalter, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen, die Regionale Planungsgemeinschaft Südwestthüringen und das Nachhaltigkeitszentrum Thüringen, hatten sich kurzfristig entschieden, die als Präsenzveranstaltung geplante Konferenz in einer Onlineversion anzubieten. Positiver Nebeneffekt: die Treibhausgas-Emissionen der Veranstaltung betrugen nur noch ein Fünftel gegenüber dem letzten Jahr. Die öffentliche Diskussion um den Brennstoff der Zukunft nimmt Fahrt auf. Zu den großen Hoffnungsträgern gehört der Energieträger Wasserstoff. Lokale Akteure in Südthüringen sind Vorreiter bei der Erprobung und Anwendung von Wasserstofftechnologien.


01.12.2020 - Unternehmen können Verluste des laufenden Jahres und aus 2021 bisher nur mit Gewinnen aus dem Jahr 2019 verrechnen. Das lindert Liquiditäts- und Eigenkapitalprobleme in der Corona-Krise. Durch die Begrenzung des Verlustrücktrags auf das Jahr 2019 und auf eine Höchstgrenze von 5 Mio. Euro werden jedoch längst nicht alle Corona-Verluste steuerlich berücksichtigt. Wirtschaftsorganisationen wie die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) fordern deswegen seit langem eine Ausweitung. Mang: „Gut, dass Wirtschaftsministerkonferenz Antrag aus Hessen beschlossen hat. Bund sollte das rasch umsetzen und so die Liquiditäts- und Eigenkapitalprobleme an sich gesunder Unternehmen lindern.“

 


27.11.2020 - Unterschiedliche Verkehrsträger untereinander noch besser vernetzen - Brossardt: „Brauchen zuverlässige, leistungsfähige und nachhaltige Mobilitätslösungen in allen Landesteilen“. Im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema Neue Mobilitätslösungen – Garant für zukünftige Wertschöpfung betont die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Bedeutung aller unterschiedlichen Verkehrsträger und die Notwendigkeit, diese untereinander noch besser zu vernetzen. „Gerade die Auswirkungen der Corona-Krise zeigen uns, wie bedeutsam ein funktionierendes Verkehrssystem ist, aber auch, wie schnell sich Präferenzen von einem Verkehrsträger zum anderen verschieben können. Unsere Verkehrssysteme müssen flexibel ineinandergreifen, um für Bürger und Wirtschaft gleichermaßen effektiv zu sein. Wir brauchen bei der Mobilität also kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch. Das betrifft nicht nur die Verkehrsträger an sich, sondern es geht ganz wesentlich darum, die Entwicklung neuer mobilitätsfördernder Technologien zu unterstützen und damit die stark gewachsenen Wirtschaftsstrukturen zu fördern“, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

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