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Handwerk und IHK Gewerbe News. Über 100 Tsd. Betriebe präsentieren sich hier.

 

 
 

Handwerk, Handel, Verbände

Nachrichten, Tipps und Hinweise für Handwerk, Handel und Gewerbe

Nachrichten für den Handwerker aus Berufswelt, Wirtschaft und Politik. Tipps und Hinweise zu neuen Gesetzen und Arbeitsvorschriften. Täglich aktuell.

 


Deutschlands beschäftigungsstärkstes Handwerk ist weiterhin von der Corona-Pandemie empfindlich betroffen. Das belegen die Ergebnisse der aktuellen Juni-Konjunkturumfrage des Bundesinnungsverbandes des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV). Die Geschäftsprognosen in dem industrienahen Dienstleistungshandwerk sind bis Ende des Jahres mehrheitlich zurückhaltend: 32 % der UnternehmerInnen erwarten lediglich befriedigende Geschäfte, 31 % gehen sogar nur von ausreichend, eher schlechten bzw. schlechten Geschäften aus.

 


Innovation, Umweltbewusstsein und Stärke in der Krise –der KfW Award Gründen 2020 sucht wieder! - Unternehmerinnen und Unternehmer aufgepasst: die Bewerbungsphase für den diesjährigen, mit insgesamt 30.000 Euro dotierten, KfW Award Gründen ist gestartet. Die KfW Bankengruppe Unternehmen zeichnet außergewöhnliche Start-ups und Unternehmen seit 1998 mit dem KfW Award Gründen aus. In diesem Jahr fiel die Entscheidung für die Ausrichtung nicht leicht, da auch die Gründer- und Start-up-Szene von den Auswirkungen der Corona-Pandemie stark betroffen ist. Der Wettbewerb 2020 soll daher als „Mutmacher“ fungieren und die enormen Leistungen junger Unternehmen besonders anerkennen: Was waren die spezifischen Herausforderungen und was haben die Unternehmen unternommen, um die Krise bestmöglich zu meistern? Wer oder was hat ihnen besonders geholfen? Auswirkungen der Pandemie auf Umsätze und Unternehmensergebnis werden von der Jury entsprechend berücksichtigt. 

 


Re-Start weckt Hoffnung – Lage bleibt ernst - Die mittelfränkische Wirtschaft leidet weiter unter der Covid-19 Pandemie:vier von fünf Unternehmen rechnen für das Gesamtjahr 2020 mit einem Rückgang ihrer Umsätze. Im Vergleich zur Konjunkturumfrage und der Blitzumfrage vom April fallen die Rückgänge aber nicht mehr ganz so dramatisch aus. Trotz der bisherigen Lockerungen rechnen nur 30 Prozent der Befragten noch in 2020 mit einer Rückkehr zur Normalität ihrer Geschäfte. An der deutschlandweiten Umfrage vom 23. bis 26. Juni nahmen 105 mittelfränkische Unternehmer teil, die sich im IHK-Ehrenamt engagieren. Die Auswirkungen der Pandemie auf die mittelfränkischen Betriebe sind enorm. Noch immer stehen bei 14 Prozent die Geschäfte komplett oder in weiten Teilen still. Eine gesunkene Nachfrage verzeichnen zwei von drei Unternehmen. In Folge dessen und aufgrund schwieriger Finanzierungsbedingungen und hoher Unsicherheit streichen knapp die Hälfte der befragten Unternehmen ihre Investitionspläne in diesem Jahr zusammen. Damit drohen weitere Umsatzrückgänge bei Herstellern von Investitionsgütern oder im Baugewerbe. Ein Drittel der Unternehmen gab an, in den kommenden zwölf Monaten Personal abbauen zu müssen.


In der Europäischen Kommission wird bereits seit einiger Zeit die Einführung einer CO2-Steuer diskutiert. Mit diesem CO2-Grenzausgleich will die Kommission verhindern, dass die strengen EU-Klimaschutzvorgaben zum Wettbewerbsnachteil für europäische Unternehmen werden und z. B. energieintensive Unternehmen die EU verlassen (carbon leakage). Bislang hatte sich die Bundesregierung nicht dafür ausgesprochen. Nach dem jüngsten Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel hinter eine CO2-Steuer gestellt. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen lehnt deren Einführung entschieden ab.  Europa hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Industrieunternehmen CO2-Minderungsmaßnahmen ergreifen. Das kostet Geld. Unternehmen können beispielsweise in neue, energieeffiziente Maschinen investieren oder in eine Strom-Eigenversorgung.


VhU zu den Arbeitsmarktzahlen im Juni 2020 in Hessen - Pollert: „Wirtschaft, Wettbewerb und Wachstum durch Entbürokratisierung ankurbeln“ - Landesregierung sollte im Bundesrat gegen Entsendegesetz stimmen.Die Zahl der Arbeitslosen ist auch im dritten Monat in Folge coronabedingt gestiegen, und zwar von 192.100 auf rund 197.100. - „Aus der tiefsten Rezession mit der größten Neuverschuldung in Deutschland und in Hessen kommen wir nur mit Mut zur Flexibilisierung. Wirtschaft, Wettbewerb und Wachstum müssen jetzt durch Entbürokratisierung und Lockerungen von zu starren Regeln angekurbelt werden. Am Arbeitsmarkt heißt das: Das Arbeitszeitgesetz endlich zeitgemäß neu gestalten, Zeitarbeit erleichtern, rechtssichere Befristungen beibehalten und beim EU-Entsenderecht die Pausentaste drücken. Nur ein hoher Beschäftigungsstand kann das dringend benötigte Konsum- und Investitionsklima anheizen“, sagte Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V.

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