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Handwerk, Handel, Verbände

Nachrichten, Tipps und Hinweise für Handwerk, Handel und Gewerbe

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Premieren-Interview im BIV-Podcast "Glanzstück": Neues Jahr - neue Spitzenposition: Wolfgang Molitor hat zum Jahresbeginn die BIV-Hauptgeschäftsführung übernommen. Die Mitgliederversammlung hatte den 50-Jährigen im Sommer 2021 einstimmig gewählt. Der gebürtige Trierer kennt die Branche und den Verband ausgezeichnet: Mehr als ein Jahrzehnt war er Geschäftsführer der Landesinnung Nordost, die knapp 200 Unternehmen in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern vertritt. Molitor teilt sich die Amtsgeschäfte in einer Übergangsphase mit Johannes Bungart (66), der den BIV seit mehr als dreißig Jahren führt und Ende 2022 vertragsgemäß ausscheidet.


07.01.2022 -  77,6 Prozent der Unternehmen im Freistaat sind aktuell von Produktionsausfällen betroffen. Für 20 Prozent bedeutet das einen Produktionsrückgang von über 10 Prozent gegenüber der Normalauslastung. „Der akute Materialmangel hat der Aufholdynamik den Schwung genommen und wird uns noch bis weit ins Jahr 2022 begleiten. Zeitgleich wird der Arbeitskräftemangel immer gravierender und entwickelt sich zum zweiten Engpassfaktor“, kommentiert der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Bertram Brossardt. Die vbw Umfrage unter 650 bayerischen Unternehmen wurde vom Institut der Deutschen Wirtschaft durchgeführt. Danach sind der Handel und die Industrie besonders betroffen.

 


11.12.2021). Im Rahmen des OnlineKongresses „Politischer Dialog Brüssel: EU-Vorhaben zu nachhaltigen Lieferketten – Auswirkungen für Unternehmen“ hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. vor den negativen Folgen von überzogenen Sorgfaltspflichten für Unternehmen entlang der Lieferketten gewarnt. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Es darf nicht sein, dass Initiativen zur Einführung von Sorgfaltspflichten für Unternehmen zu erheblichem bürokratischem Aufwand führen und Vorgaben erlassen werden, die in der Praxis nicht erfüllbar sind, für deren Einhaltung Unternehmen aber zur Verantwortung gezogen werden sollen.“ Die vbw hat die Veranstaltung in Kooperation mit der Vertretung des Freistaats Bayern bei der EU durchgeführt und dabei zusammen mit Spitzenpolitikern aus dem EU-Parlament und Unternehmensvertretern diskutiert, welche Herausforderungen für bayerische Unternehmen aus dem geplanten Vorschlag der EU-Kommission zu nachhaltigen Lieferketten entstehen. Sie sieht vor allem das Problem, dass Unternehmen über die erste Zulieferstufe hinaus die Einhaltung von Menschenrechten und Sozialstandards garantieren sollen. „Die Sorgfaltspflichten müssen klar auf die erste Zulieferstufe begrenzt werden, das ist realistisch. Darüber hinaus wird es jedoch mangels direkter Vertragsbeziehungen schwer bis unmöglich, entsprechenden Einfluss auszuüben“, so Brossardt. Die vbw unterstützt die Einhaltung von Menschenrechten sowie von Sozial- und Umweltstandards, fordert aber eine ideologiefreie Herangehensweise. Zudem mahnte sie an, dass die Einführung von Sorgfaltspflichten nicht zu Protektionismus führen darf, wenn dadurch Wirtschaftsbeziehungen zu einzelnen Ländern unmöglich werden.

 

07.01.2022  - Die Omikron-Welle verlangt neue Maßnahmen von der Regierung. Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) spricht sich vor der Bund-Länder-Konferenz für kürzere Quarantäne-Zeiten in allen Bereichen aus. Ein massiver und flächendeckender Ausfall von Arbeitskräften muss nicht nur in den viel zitierten Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) vermieden werden.  Die Omikron-Variante breitet sich rasant aus, Bund und Länder beraten heute über neue Maßnahmen. Die neue Variante soll zwar ansteckender sein als bisherige, Experteneinschätzungen gehen jedoch von milderen Verläufen und kürzeren Ansteckungszeiträumen aus. „Aktuell müssen Omikron-Infizierte sowie Kontaktpersonen trotz vollständiger Impfung grundsätzlich in eine 14-tägige Quarantäne, mit oder ohne Symptomen.


08.12.2021 - Mang: „Wir sind bereits in neuen Chancenfelder unterwegs, haben aber noch große Herausforderungen vor uns.“ Autoindustrie von elementarer Bedeutung für Hessen. Mitten im Strukturwandel verhindern Lieferengpässe schnellere Erholung. -  Im Rahmen der Herbstbilanz 2021 hat HESSENMETALL ein besonderes Augenmerk auf die hessische Automobil- und Zulieferindustrie als die umsatzstärkste Branche der Metall- und Elektro-Industrie gelegt. Neben der besonders schwierigen konjunkturellen Entwicklung ging es vor allem um die strategischen Aussichten der Branche. Basis dafür ist eine aktuelle Studie der IW Consult für HESSENMETALL. Die Unternehmen in der Automobilwirtschaft sind neben Corona und Lieferengpässen einem radikalen Wandel durch die schon teilweise bewältigte digitale Transformation und die angelaufene Dekarbonisierung unterworfen. Die Abkehr vom Verbrennungsmotor auf der einen Seite und die Elektrifizierung, Automatisierung und Vernetzung der Fahrzeuge auf der anderen Seite verändern jahrzehntelang gefestigte Wertschöpfungsnetze und Wettbewerbspositionen.

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