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Handwerk, Handel, Verbände

Nachrichten, Tipps und Hinweise für Handwerk, Handel und Gewerbe

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Nachhaltiges Bauen als neues Normal ist die erklärte Zielsetzung der „Phase Nachhaltigkeit“, die sich auch die Architektenkammer Baden-Württemberg auf die Fahne schreibt. Bei deren jährlicher Landesvertreterversammlung sprach man sich am Wochenende mit Nachdruck für die Umsetzung der Initiative im ganzen Land aus. Kammerpräsident Markus Müller verwies auf die von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erarbeiteten Grundlagen, die zunehmend klare Kriterien bieten, „nicht nur über Umweltschutz zu reden, sondern ihn beim Bauen tatsächlich erfolgreich umzusetzen.“ Dazu gehörten neben der Energieeffizienz von Gebäudehüllen auch Faktoren wie Lebenszykluskosten, ökologische Baumaterialien oder Quartiersbetrachtungen.

Saarkonjunktur: Abwärtsdynamik vorerst gestoppt - Die Stimmung in der Saarwirtschaft hat sich im November zum ersten Mal seit Monaten nicht weiter verschlechtert. Die derzeitige Lage und die Aussichten werden auf niedrigem Niveau sogar etwas besser eingeschätzt als im Vormonat. Der IHK-Lageindikator ist um einen Punkt auf 18,8 Zähler gestiegen und der Erwartungsindikator kletterte um 2,1 Punkte nach oben. Er liegt mit minus 8,1 Zählern aber nach wie vor tief im negativen Bereich. Ob das der Beginn einer Trendwende ist, muss sich erst noch zeigen. Jedenfalls deutet sich damit eine Bodenbildung an. „Die Abwärtsdynamik hat sich zwar vorläufig abgeschwächt, aber der Druck auf die Unternehmen bleibt. Denn das für die exportorientierte Saarindustrie so wichtige internationale Umfeld bereitet weiterhin Sorgen. Zudem dämpfen Unsicherheiten der automobilen Wende und über die Zukunft der Stahlindustrie die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Positiv ist, dass der Arbeitsmarkt noch relativ stabil ist und so vom privaten Verbrauch weiterhin stützende Impulse kommen.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Heino Klingen die Ergebnisse der November-Umfrage der IHK Saarland, an der sich rund 300 Unternehmen mit 120.000 Beschäftigten beteiligten.

Vorsprung Bayern: Bildungspolitik auf dem Prüfstand. Brossardt: „Jedes Talent gemäß der individuellen Begabungen fördern“. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat auf dem Kongress „Vorsprung Bayern: Bildungspolitik auf dem Prüfstand“ mit Staatsminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Mitgliedern der im Landtag vertretenen Parteien über Anforderungen an die Bildungspolitik im Freistaat diskutiert. „Bayern ist bei der Bildung gut aufgestellt und nimmt bei Vergleichsstudien kontinuierlich einen Spitzenplatz ein. Die Stärke unseres Bildungssystems wirkt sich positiv auf den gesamten Wirtschaftsstandort aus.

 

Nachhaltigkeit als Dreiklang aus Ökonomie, Ökologie und Sozialem zu verstehen. - Brossardt:„Brauchen Impulse, um den Klimaschutz voranzubringen“ - Anlässlich der Kooperationsveranstaltung „Die öko-soziale Marktwirtschaft auf dem Prüfstand“ mit der Hanns-Seidel-Stiftung verweist die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. darauf, dass es unverzichtbar ist, Nachhaltigkeit als Dreiklang aus Ökonomie, Ökologie und Sozialem zu verstehen. „Unser System der Sozialen Marktwirtschaft hat alle drei Aspekte der Nachhaltigkeit im Blick. Die drei Ziele bedingen sich gegenseitig. Die Verfolgung ökologischer und sozialer Ziele darf nicht zu Lasten nachhaltigen Wirtschaftswachstums gehen. Denn dieses Wachstum ermöglicht überhaupt erst das Erreichen umwelt- und sozialpolitischer Ziele. Umgekehrt braucht langfristiges und nachhaltiges Wirtschaftswachstum ein intaktes ökologisches und soziales Umfeld“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

VDW nimmt dennoch Produktionsprognose für 2019 zurück - Im dritten Quartal 2019 sank der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25 Prozent. Dabei gingen die Bestellungen aus dem Inland um 29 Prozent zurück. Die Auslandsorders verloren 23 Prozent. In den ersten neun Monaten 2019 sank der Auftragseingang um 23 Prozent. Das Inland notierte 22 Prozent im Minus, das Ausland 23 Prozent. „Die Nachfrage nach Werkzeugmaschinen ist weiter rückläufig, wenngleich das Minus am aktuellen Rand etwas abgebremst ist“, kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), Frankfurt am Main, das Ergebnis. Nie zuvor habe sich die Branche mit einer derartigen Kumulation von Faktoren konfrontiert gesehen, die allesamt negativ auf das Geschäft wirkten: ein zyklischer Abschwung gepaart mit Handelskonflikten und einer instabilen Verfassung des größten Abnehmers Automobilindustrie.

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