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Handwerk, Handel, Verbände

Nachrichten, Tipps und Hinweise für Handwerk, Handel und Gewerbe

Nachrichten für den Handwerker aus Berufswelt, Wirtschaft und Politik. Tipps und Hinweise zu neuen Gesetzen und Arbeitsvorschriften. Täglich aktuell.

Zweifelsohne gehörte Alfred Preußner zu den prägenden Persönlichkeiten des deutschen Handwerks. Insgesamt fünfmal wählten die Delegierten des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks den gebürtigen Westfalen Preußner in den 80ziger und 90ziger Jahren zu Ihrem Präsidenten. In Berlin zählte er als Vizepräsident zum engsten Führungskreis des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Alfred Preußner war seiner Zeit weit voraus. Innerhalb des Friseurhandwerks setzte er, bis heute nachwirkend, Eckpunkte bei der Qualifizierung von Ehrenamtsträgern. So gehen die Obermeisterseminare und verschiedene Trainingsangebote für Ehrenamtsträger auf seine persönliche Initiative zurück.

Brossardt: „Tarifautonomie wird untergraben“. - Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. erteilt Forderungen nach einem „perspektivisch“ zu erreichenden Mindestlohn von 12 Euro eine klare Absage. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt kritisiert, dass der Mindestlohn mit dieser Forderung politisiert wird. Maßgeblicher Ausgangspunkt für die Anpassung des Mindestlohns ist nach Brossardts Worten die nachlaufende Betrachtung der Tariflöhne. „Deshalb hat die Mindestlohnkommission zu Recht beschlossen, dass der Tarifindex des Statistischen Bundesamts grundsätzlich maßgeblich für die Entwicklung des Mindestlohns ist. Das sichert die Tarifautonomie als zentrales Element unserer Marktwirtschaft. Will man nun den Mindestlohn willkürlich auf 12 Euro festsetzen, ist die Tarifsetzung durch die Sozialpartner Makulatur.“

Im Tarifstreit um die Mindestlöhne für die rund 850.000 Bau-Beschäftigten zeichnet sich eine Wende ab: Die IG BAU hat am 11. Dezember 2019 die Schlichtung angerufen. Da die Allgemeinverbindlichkeit der Baumindestlöhne von 12,20 Euro (Mindestlohn 1), 15,05 Euro (Mindestlohn 2 Berlin) und 15,20 Euro (Mindestlohn 2 West) zum 31. Dezember 2019 endet, drängt die Zeit für eine Anschlussregelung. Der Termin für die Schlichtung steht bereits: Am 18. Dezember 2019 wird der Schlichter mit den Tarifvertragsparteien um 11:00 Uhr in Berlin zusammenkommen. Ende Oktober hatten IG BAU und Arbeitgeber die Gespräche über Branchenmindestlöhne auf dem Bau nach drei Verhandlungsrunden ergebnislos abgebrochen. Die IG BAU erklärte nun das Scheitern der Verhandlungen und rief die Schlichtung an.

Full House bei cads Mitgliederversammlung in Berlin. Zur cads Mitgliederversammlung, die am 11. und 12. Dezember in Berlin stattgefunden hat, durfte der cads Vorsitzende Michael Tackenberg auch in diesem Jahr wieder rund 85 Teilnehmer begrüßen. Neben spannenden Vorträgen zu branchenrelevanten Themen nutzten die cads Mitglieder vor allem auch die Möglichkeit des persönlichen Austauschs. Auf großes Interesse stieß das Rahmenprogramm, das mit einer exklusiven Führung durch die Räumlichkeiten der BND Zentrale den Anfang machte, gefolgt von einem beeindruckenden Vortrag des renommierten Makro-Ökonoms und Buchautors Dr. Daniel Stelter. Der Finanzexperte sparte nicht mit Kritik an der deutschen Regierung. Laut Stelter unterliegen wir einer fortgesetzten Wohlstandsillusion. Mit klaren Fakten sezierte er die Fehler der deutschen Politik der letzten Jahre und enttarnte Begriffe wie „Exportweltmeister“ als Nebelkerzen einer Politik, die „unseren Wohlstand mindert, statt ihn zu mehren“. „Die ‚Schwarze Null‘ sei keine Leistung, sondern eine Lüge und große Dummheit, ist Stelter überzeugt.

VhU zu den Arbeitsmarktzahlen im November 2019 - Duale Ausbildung stärken und Übergangsbereich reduzieren. -  Die Zahl der Arbeitslosen in Hessen ist im November um 3.179 auf 143.340 gesunken. „In Hessen gibt es inzwischen über 2,6 Millionen sozialversichert Beschäftigte – so viele wie noch nie. Allein in den letzten 5 Jahren sind rund 300.000 hinzugekommen, davon 80.000 in sogenannten Helferjobs, für die keine formale Qualifikation benötigt wird. Natürlich ist ein Helferjob besser als gar keiner, aber für eine langfristig erfolgreiche Berufsplanung ist eine Ausbildung unverzichtbar. Denn da die Konjunktur sich jetzt abschwächt, sind viele Helferjobs viel stärker bedroht als die von Fachkräften.

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