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08.03.2021. Überforderung in der Ausbildung, Konflikte im Betrieb oder im privaten Umfeld, Drogenkonsum oder psychische Erkrankungen: Die Belastungssituationen für Auszubildende sind vielschichtig. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie nimmt der seelische Stress eher zu und sorgt für Probleme in der Ausbildung. Mit einem neuen Angebot bietet die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) den Ausbildungsbetrieben, Ausbildern und Auszubildenden die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert beraten und helfen zu lassen. „Wir möchten den Auszubildenden den Druck nehmen und ihnen ein offenes, anonymes Hilfsangebot machen. Damit wollen wir ihnen auch in schwierigen Situationen eine erfolgreiche Ausbildung ermöglichen“, umreißt Christian F. Kocherscheidt, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses der IHK Siegen und IHK-Vizepräsident, das Projekt. Die Kosten für die professionelle Unterstützung übernimmt auch deshalb die IHK Siegen für ihre Mitgliedsbetriebe und deren Auszubildende.

 


Virtuelle Berufsorientierung des Handwerks - Die Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern geht bei der Berufsorientierung neue Wege. Um Schülerinnen und Schüler für eine handwerkliche Ausbildung zu motivieren, haben die drei hessischen Handwerkskammern Kassel, Frankfurt-Rhein-Main und Wiesbaden in Zusammenarbeit mit einer Agentur zu zehn spannenden Ausbildungsberufen Filme für sogenannte Virtual Reality (VR)-Brillen produziert. Die VR-Filme wurden zum einen für Ausbildungsmessen produziert, zum anderen mit dem Ziel, dass die Schulen in den jetzt kontaktarmen Corona-Zeiten diese im Berufsorientierungsunterricht einsetzen.


Auszubildende, deren Ausbildungsverhältnis laut Ausbildungsvertrag zwischen dem 01.10.2021 und 31.03.2022 endet, können bei überdurchschnittlichen Leistungen in Betrieb und Berufsschule eine vorzeitige Zulassung zur Gesellen- bzw. Abschlussprüfung beantragen.

 


Seit 2008 unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg das Projekt „Go.for.europe“, das Auszubildenden im Handwerk die Möglichkeit gibt, im Ausland praktische Erfahrung zu sammeln. Nun wurde das Projekt bis Jahresende verlängert. Zudem hat „Go.for.europe“ jetzt erstmals die Erasmus-Akkreditierung der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) für die neue Programmlaufzeit bis Ende 2027 erhalten. Dabei wurde das Projekt umfassend auf Qualität geprüft.
„Auslandspraktika steigern nicht nur die Attraktivität der dualen Ausbildung – sie erweitern auch den fachlichen und persönlichen Horizont und helfen Auszubildenden, berufliches Selbstbewusstsein aufzubauen. Sie stellen eine gute Ergänzung zur heimischen Ausbildung dar und sind ein Schritt auf dem Weg zur Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung. Daher freuen wir uns, dass „Go.for.europe auch in dieser schwierigen Zeit verlängert wurde und die neue Erasmus-Akkreditierung erhalten hat, die in der neuen Programmlaufzeit ausgesprochen wichtig ist“, so Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold.

 


Zur heute von der Landesregierung vorgestellten Weiterbildungsoffensive „Weiter.mit.Bildung“ erklärt der Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT), Rainer Reichhold: „Es ist positiv, dass die Sichtbarkeit von Weiterbildungsangeboten durch die ressort- und branchenübergreifende Vernetzung verbessert wird. Denn lebenslanges Lernen bedeutet aktuelles Wissen und kontinuierliche Qualifizierung. Das Bestreben des Landes nach einer Verstetigung der Weiterbildung und einem flächendeckenden Einsatz ist wichtig, um die Qualifizierung von Fachkräften für die anstehenden Herausforderungen zu gewährleisten.

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