News Termine Ausschreibungen Marktplatz Kaffeepause Recht

Handwerk und IHK Gewerbe News. Über 100 Tsd. Betriebe präsentieren sich hier.

 

 
 

Schlaglicht

Lesen Sie hier Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen des Tages aus Handwerk, Wirtschaft, Politik, Sport und Gesellschaft.


„Berufsorientierung jetzt ausbauen!  -  Wir müssen für Jugendliche einen „Berufsorientierungs-Turbogang“ einlegen, sonst droht sich der bestehende Fachkräftemangel zukünftig erheblich zu verschärfen“, so ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer gegenüber Theresa Martus von der Funke Mediengruppe.- „Die Corona-Pandemie hat zu einer anhaltenden Verunsicherung bei jungen Menschen geführt, eine berufliche Ausbildung zu beginnen. Das bekommt auch das Handwerk zu spüren, wenngleich der Rückgang hier bislang weniger stark ausgefallen ist als bei Industrie und Handel. Wir müssen jetzt alles dafür tun, jungen Menschen ihre Verunsicherung zu nehmen. Denn jeder Azubi, der heute nicht ausgebildet wird, wird uns in drei Jahren als qualifizierte Fachkraft fehlen. Und nur mit ausreichend Fachkräften werden wir nach der Krise unsere Wirtschaftskraft aufrechterhalten und Zukunftsvorhaben wie die Energie- und Mobilitätswende, Umwelt- und Klimaschutz oder den Ausbau der analogen und digitalen Infrastruktur erfolgreich umsetzen können. Wir müssen daher dringend verhindern, dass sich wiederholt, was bereits nach der Finanzkrise eingetreten war:


Die Baubranche gehört zu den Treibern der ostfriesischen Wirtschaftskonjunktur.- Die Pandemie spaltet die Wirtschaftslage im regionalen Handwerkskammerbezirk Ostfriesland. Die Bau- und Ausbaugewerke ziehen an. Die Dienstleister für den persönlichen Bedarf, das Nahrungsmittelhandwerk und die Kfz-Branche stagnieren oder kommen nur langsam wieder in Fahrt. Die Corona-Krise hat auch das ostfriesische Handwerk gebeutelt. Das zeigt eine Umfrage der Handwerkskammer für Ostfriesland im ersten Quartal 2021. Hauptgeschäftsführer Jörg Frerichs stellte den konjunkturellen Klimaindikator vor, welcher die Geschäftslage und die Zukunftserwartungen darstellt: „Vergleichsweise kommt das Handwerk gut durch die Krise. Mit Blick auf die einzelnen Handwerksgruppen klaffen die Werte jedoch deutlich auseinander.“ Die Lage ist geprägt von Auftragseinbußen und Umsatzrückgängen. 43 Prozent der Betriebe verzeichnen sinkende Umsätze und jeder Dritte Auftragsstornierungen. Jedes fünfte Unternehmen ist nicht einmal zur Hälfte ausgelastet. „Dies stellt einen traurigen negativen Höchstwert im Vergleich zu den Vorjahren dar“, bewertete Frerichs das Zahlenwerk. Damit einhergehend zeigt sich ein Trend zu weiteren Preissteigerungen für handwerkliche Dienstleistungen und Produkte. 42 Prozent mussten ihre Preise anpassen. Das ist unter anderem den enorm gestiegenen Kosten im Einkauf geschuldet. „Erfreulich ist, dass das Handwerk sich als krisensicherer Arbeitgeber bewährt hat“, erklärte Frerichs. Insgesamt 82 Prozent der Unternehmer konnten ihre Mitarbeiter weiterhin in Lohn und Brot halten oder stellten neue ein. 18 Prozent mussten Personal entlassen.


Sozialministerin Trautner: „Noch nie waren die Lebensumstände der älteren Generationen so vielfältig, deshalb sind mir zeitgemäße seniorenpolitische Angebote wichtig“ - Anlässlich des Tags der älteren Generation am 7. April wirbt Sozialministerin Carolina Trautner für einen umfassenden Blick auf die Generation älterer Menschen. „Politik für ältere Menschen ist angesichts unserer demografischen Entwicklung ein echtes Zukunftsthema. Ob es um Fragen der Hilfe und Unterstützung, um Mitwirkungsmöglichkeiten von Seniorinnen und Senioren oder um das Wohnen im Alter geht – die Bedürfnisse und Lebenslagen älterer Menschen sind unglaublich bunt und vielfältig. Als Seniorenministerin ist es mir ein großes Anliegen, dieser Vielfalt mit einem weiten Blick und zeitgemäßen seniorenpolitischen Angeboten zu begegnen.“ Viele Kommunen wollen rechtzeitig die richtigen Weichen stellen, um ihrer älteren Bevölkerung möglichst lange ein möglichst selbstbestimmtes Leben in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen. Ein vielversprechendes Instrument um die dafür benötigten Strukturen zu schaffen, sind sogenannte seniorengerechte Quartierskonzepte.


13. April 2021  - Die Unternehmerinnen lehnen die vom Bundeskabinett beschlossene allgemeine Testangebotspflicht für Unternehmen ab. Der Infektionsschutz von Mitarbeitenden, Kund*innen und Lieferanten ist eines der wichtigsten Anliegen der KMU. Sie übernehmen seit Beginn der Pandemie mit schnellen und praxistauglich Schutzmaßnahmen Verantwortung, auch um Betriebsschließungen zu vermeiden. Dazu gehört auch, dass Unternehmerinnen des VdU bereits regelmäßige Tests anbieten oder mit hohem Aufwand die aktuell noch schwer verfügbaren zertifizierten Tests beschaffen. Eine Testpflicht geht wieder mal an der Realität in den KMU vorbei, ignoriert bewusst das tägliche Engagement der Unternehmerinnen, die Pandemie zu bewältigen und bedeutet zusätzliche bürokratische Belastung. Wichtiger ist es, die Beschaffung der Tests gerade für kleine und mittelständische Unternehmen zu erleichtern – sowohl organisatorisch als auch finanziell. Die KMU haben ihre Rücklagen in den letzten Monaten vielfach aufgebraucht, u. a. weil sie massiv in Hygiene- und Digitalisierungsmaßnahmen investiert haben.


Ostern ist das christliche Fest der Auferstehung Jesu Christi vom Tod. Diese ist nach urchristlicher Glaubensüberzeugung „am dritten Tag“ nach seinem Tod, dem Karfreitag folgenden Ostersonntag. Ostern ist das wichtigste christliche Fest."Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift, und erschien dem Kephas, dann den Zwölf." Dieses frühe christliche Bekenntnis findet sich im ersten Korintherbrief des Apostels Paulus. Es fasst das Fundament des christlichen Glaubens zusammen, die Botschaft von Kreuz und Auferstehung Jesu Christi, die Botschaft von Ostern. Christen sehen in ihr die Gewähr dafür, "dass am Ende das Leben über den Tod, die Wahrheit über die Lüge, die Gerechtigkeit über das Unrecht, die Liebe über den Hass und selbst über den Tod siegen wird", so der Erwachsenen-Katechismus. "In der Entscheidung für oder gegen den Osterglauben geht es letztlich darum, ob man meint, aus seinen eigenen Möglichkeiten und denen der Welt leben zu können, oder ob man es wagt, sich im Leben und Sterben ganz auf Gott einzulassen." - Das Gedächtnis an Leiden, Tod und Auferstehung ist der Höhepunkt des Kirchenjahres. In der Liturgie der Kirche wird das geschichtliche Heilsgeschehen vergegenwärtigt. Für evangelische Christen ist der Karfreitag der höchste Feiertag des Jahres. Die katholische Kirche kennt am Karfreitag wie auch am Karsamstag keine Eucharistiefeier.

feed-image RSS