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Wirtschaftsjunioren und Industrie- und Handelsclub verschmelzen  - Die Mitglieder stießen gut gelaunt auf die gelungene Fusion beider Vereine an. - Während die meisten Tage ihre historische Bedeutung erst im Rückblick erhalten, wussten die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen e. V. (WJSW) und der Industrie- und Handelsclub Südwestfalen e. V. (IHC) am 3. September sofort, dass dieser Tag einen Meilenstein darstellt. Rund 50 Mitglieder beschlossen einstimmig die Fusion beider Vereine. 


„Dies ist der entscheidende Punkt in einem Prozess, der bereits 2017 angestoßen wurde“, erklärt Ronny Stöcker, Vorsitzender der WJSW. Gemeinsam haben die Vereine eine Vision für die Zukunft geformt und eine neue Positionierung erarbeitet. „Unser Ziel besteht darin, die unternehmerische Weiterentwicklung unserer Mitglieder, die ein ganzes Leben umfassen kann, von Anfang bis Ende zu begleiten“, formuliert Past Präsidentin Christina B. Schmidt, die den Prozess seinerzeit als Vorsitzende initiiert hatte. „Ein wichtiger Baustein ist, das Erfahrungswissen und auch die Erkenntnisse aus ‚gereiften‘ Unternehmen nicht zu verlieren, sondern zu integrieren. Genau das gelingt uns durch die Verschmelzung mit dem IHC, der ja ohnehin als Folgeorganisation gedacht war“, fasst Schmidt zusammen.
„Die beiden Vereine haben viele Schnittmengen: Sie fungieren einerseits als Netzwerk und setzen sich andererseits für sehr ähnliche Ziele ein, zum Beispiel für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region oder ein positives Unternehmerbild“, erklärt IHC-Präsident Hans-Joachim Maaß. Die Köpfe der Vereine sind überzeugt: Gemeinsam können sie mehr bewegen. „Wir haben durch die Verschmelzung nicht nur mehr Manpower, sondern auch mehr Synergieeffekte, mehr direkten Austausch und mehr Möglichkeiten, voneinander zu lernen und uns für unsere Ziele einzusetzen“, freut sich Stöcker. „Parallel dazu denken wir darüber nach, in Zukunft auch dem unternehmerischen Nachwuchs bereits früh eine Plattform zu bieten.“ 
 
Der Name „Wirtschaftsjunioren Südwestfalen e. V.“ bleibt bestehen, genauso wie die vom Bundesverband vorgegebene Satzung. Dazu gehört beispielsweise, dass sich alle Beteiligten duzen. „Das löste zwar nicht bei allen Mitgliedern des IHC direkte Begeisterungsstürme aus, aber wir wollen ja voneinander lernen“, schmunzelt Maaß. Er ergänzt: „Ich hoffe und wünsche mir, dass sich alle ehemaligen Mitglieder des IHC bei den Wirtschaftsjunioren wohlfühlen, die vielfältigen Angebote an hochinteressanten Veranstaltungen rege in Anspruch nehmen und dabei helfen, die Wirtschaftsjunioren weiterzuentwickeln.“ Um die Fusion der Vereine optimal umzusetzen, haben die Verantwortlichen bereits vor rund einem Jahr wichtige Weichen gestellt: Die WJSW-Fördermitglieder wählten aus ihrem Kreis einen dreiköpfigen Beirat, der dem Vorstand der WJSW angehört. „Unsere Zusammenarbeit war bisher sehr fruchtbar und wir freuen uns, den weiteren Weg nun auch offiziell gemeinsam zu gehen“, unterstreicht Stöcker. 

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