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Lotsen öffnen Türen - Zusammenarbeit von Handwerk und Hochschulen - Erfolgreiche Netzwerker: Kay Lutz Pakula (re.) von der Handwerkskammer tauscht sich mit Andrew Absolon von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg aus. - Eine Zusammenarbeit mit einer Hochschule kann einem Handwerksunternehmen helfen, neue Produkte, Dienstleistungen und Verfahren zu entwickeln. „In der Praxis haben wir allerdings oft erlebt, dass die Versuche von Betrieben, ad hoc auf aussagekräftige und entscheidungswillige Kompetenzen zu treffen, kaum von Erfolg gekrönt waren“, berichtet Kay Lutz Pakula. Der Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT) der Handwerkskammer setzt deshalb auf ein wachsendes Netzwerk.

In Niedersachsen nutzt er beispielsweise den Arbeitskreis „Handwerk und Hochschule“, die Mitarbeit im Projekt „Technologiescouting Nordwest“ und die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg. Sie bilden die Grundlage des Netzwerkes. „Durch weitere Kontakte zu Hochschul-Ansprechpartnern beispielsweise für den Technologietransfer wird es permanent größer“, erklärt Pakula.

Gemeinsam mit einem der federführenden Mitarbeiter im Projekt „Technologiescouting Nordwest“, Andrew Absolon, wurden erstmals der gegenseitige Zugang von Handwerk und Hochschule, die Problemstellungen sowie die jeweiligen Erwartungen analysiert. Um passende Kandidaten aus beiden Bereichen zu „matchen“, greift folgendes Verfahren:

•             Es gibt auf Seiten der Hochschule und der Kammer jeweils einen festen Ansprechpartner, der die Angelegenheit verantwortet.

•             Der BIT bleibt als Lotse und „Übersetzer“ an der Seite des Unternehmers und konkretisiert dessen Aufgabenstellung gegenüber der Hochschuleinrichtung.

•             Das Interesse wird zwischen BIT und Hochschulansprechpartner besprochen, damit letzterer den Ansatz in Bezug auf die universitären Ressourcen prüfen kann.

•             Der Hochschul-Ansprechpartner nimmt intern Kontakt auf und stimmt Unterstützungen für das Unternehmen ab (studentische Arbeit, F&E-Leistungen, Labordienstleistungen, gemeinsame (Förder-)Projekte etc.). Trifft er auf positive Resonanz, benachrichtigt er den BIT.

•             Gemeinsam wird ein „Achtaugen-Termin“ vereinbart. Sollte der begleitete Termin positiv verlaufen und sind die Lotsen zukünftig entbehrlich, dann ziehen sie sich zurück.

Chance auf Innovationsförderung

Auf großes gemeinsames Interesse wurde jüngst bei Projektinhalten wie beispielsweise Digital Pricing, Marktintegration neuer Bauprodukte oder die Entwicklung und Programmierung einer virtuellen Leitstelle zum Abgleich von Energieflüssen gestoßen. BIT-Berater Kay Lutz Pakula kann für das Unternehmen beurteilen, ob sich ein Antrag auf Innovationsförderung lohnt und begleitet die Unternehmen bei der Beantragung.

Kontakt: Kay Lutz Pakula, Telefon 0441 232-214; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Foto: Handwerkskammer Oldenburg / Fenja Gralla

Handwerkskammer Oldenburg
Theaterwall 32
26122 Oldenburg