Über 100.000 Handwerksbetriebe suchen und finden in der handwerkernachrichten-Betriebesuche.

 
News Termine Ausschreibungen Marktplatz Kaffeepause Recht

Handwerk und IHK Gewerbe News. Über 100 Tsd. Betriebe präsentieren sich hier.

 

 
 


04.08.2022  – Der Impfstoff VLA2001 (Valneva) gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist der erste in Europa zugelassene Impfstoff, der aus einem inaktivierten Ganzvirus, mit wirkverstärkenden Adjuvantien (Alum und CpG1018) besteht. In einer offenen Dosis-Eskalations-Studie, gefolgt von einer doppelblind randomisierten Studie mit niedriger, mittlerer und hoher Dosis, wurde die gute Verträglichkeit und Sicherheit gezeigt und die höchste Dosierung des Vakzins als immunogen (inkl. Bildung von T-Zellen gegen SARS-CoV-2-Proteine) gezeigt. Diese Dosierung wurde daher für weitere Phase-3-Studien ausgewählt. Der Impfstoff VLA2001 (Valneva) gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist der erste in Europa zugelassene Impfstoff, der aus einem inaktivierten Ganzvirus, mit wirkverstärkenden Adjuvantien (Alum und CpG1018) besteht. Wissenschaftler untersuchten in einer offenen klinischen Studie der Phase 1/2 mit Dosis-Eskalation, wie sicher der neue Impfstoff ist und wie hoch eine optimale Dosis des Vakzin sein sollte.

VLA2001 (Valneva): Inaktiviertes Ganzvirus-Vakzin gegen SARS-CoV-2

Die offene Dosis-Eskalations-Studie wurde von einer doppelblind randomisierten Studie mit niedriger, mittlerer und hoher Dosis von VLA2001 (1:1:1) gefolgt. Vorrangiges Sicherheits-Studienziel war die Ermittlung der Frequenz und des Schweregrads von verschiedenen, gezielt erfragten lokalen und systemischen Reaktionen innerhalb von 7 Tagen nach der Impfung. Das vorrangige Studienziel mit Blick auf die Impfwirksamkeit war der durchschnittliche Titer (geometrischer Mittelwert-Titer, GMT) neutralisierender Antikörper gegen SARS-CoV-2 zwei Wochen nach der Impfung.

Dosisfindung mit 153 gesunden Erwachsenen

Zwischen Dezember 2020 und Juni 2021 wurden 153 gesunde Erwachsene zwischen 18 und 55 Jahren in Großbritannien in die Studie eingeschlossen. 81,7 % der Teilnehmer berichteten mindestens eine der erfragten Impfreaktionen. Die häufigsten dieser Anzeichen des aktivierten Immunsystems waren Schmerzen an der Injektionsstelle (58,2 %) und Kopfschmerz (46,4 %). Nur 2 Teilnehmer berichteten von einer schweren Impfreaktion. Bis Tag 106 hatten 131 Teilnehmer (85,6 %) unerwünschte Ereignisse berichtet. Alle Ereignisse waren vorübergehend und in ihrer Art nicht lebensbedrohlich.

Die Impfwirksamkeit wurde 2 Wochen nach der vollständigen Impfung (2 Dosen) ermittelt. Es zeigte sich ein signifikant höherer mittlerer Titer SARS-CoV-2-neutralisierender Antikörper in der Gruppe der höchsten Dosierung (GMT: 545,6; 95 % Konfidenzintervall, KI: 428,1 – 695,4), der vergleichbar zu Werten aus Konvaleszentensera war (GMT: 526,9; 95 % KI: 336,47 – 825,06). Die Serokonversionsrate neutralisierender Antikörper war ebenfalls signifikant höher in der Gruppe mit der höchsten Vakzin-Dosis (> 90 %) im Vergleich zu den beiden anderen Dosisgruppen. In der Gruppe mit der höchsten Dosierung konnten Antigen-spezifische Interferon-γ exprimierende T-Zellen gegen S-Protein (bei 76 %), M-Protein (bei 36 %) und N-Protein (bei 49 %) nachgewiesen werden.

Gute Verträglichkeit und Sicherheit, spezifische T-Zellen aktiviert

Der neue Impfstoff VLA2001 auf Basis eines inaktivierten Ganzvirus wurde demnach in allen Dosierungen gut vertragen. Es wurden keine Hinweise auf Sicherheitsprobleme identifiziert. Die Gruppe mit der höchsten Vakzin-Dosierung zeigte eine statistische signifikant stärkere Immunogenität, inklusive nachgewiesener Bildung von T-Zellen mit Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2-Proteine, bei ähnlicher Verträglichkeit und Sicherheit. Diese Dosis wurde daher für die weiteren Studien der Phase 3 ausgewählt.

Kurz & fundiert
  • Impfstoff VLA2001 (Valneva): Inaktiviertes Ganzvirus gegen SARS-CoV-2
  • Offene Dosis-Eskalations-Studie mit doppelblind randomisierter Studie
  • 153 gesunde Erwachsene zwischen 18 und 55 Jahren in Großbritannien
  • Gute Verträglichkeit und Sicherheit
  • Vorübergehend Schmerzen an der Injektionsstelle (58,2 %) und Kopfschmerz (46,4 %)
  • Antigen-spezifische Interferon-γ exprimierende T-Zellen gegen S-, M- und N-Protein von SARS-CoV-2
  • Höchste Dosis für weitere Studien ausgewählt

 

© Alle Rechte: DeutschesGesundheitsPortal / HealthCom

 

DeutschesGesundheitsPortal
Eine Initiative der HealthCom GmbH
Albertusstr. 51
50667 Köln