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3. Juli 2023  - Zur Forderung des SPD-Bundesvorsitzenden Lars Klingbeil nach stärkerer Anhebung des Mindestlohns 2024 als von der Mindestlohnkommission vorgeschlagen erklärt der Vizepräsident des Sächsischen Handwerkstages, Tobias Neubert: „Der Vorstoß von SPD-Chef Lars Klingbeil lässt nicht nur jeglichen Respekt vor der jüngsten Entscheidung der Mindestlohnkommission vermissen, son-dern sagt auch viel darüber aus, was der SPD die gesetzlich verbriefte Tarif-autonomie wert ist – offensichtlich nichts! Für Unternehmerinnen und Unternehmer im Handwerk geradezu unerträglich ist es, wenn Politiker von Regierungsparteien sich in Dinge einmischen, die  aus-schließlich Sache von Tarifpartnern sind. Zugleich ist unverkennbar, worum es der SPD im Kern wirklich geht – den rasanten Vertrauensverlust der Sozial-demokraten in der Bevölkerung aufzuhalten! Unser Vorschlag an Herrn Klingbeil, um bei Leistungsträgern in der Gesell-schaft wieder richtig zu punkten: Machen Sie sich politisch dafür stark, dass die Lohnnebenkosten in personalintensiv ausgestatteten Firmen sinken. Auf diese Weise würden Sie allen in Handwerk und Mittelstand Beschäftigten zu mehr Netto vom Brutto verhelfen!

Denn Lohnerhöhungen haben nicht nur für Arbeitgeber steigende Lohnneben-kosten zur Folge, sondern auch Arbeitnehmer müssen mehr Steuern und So-zialversicherungsbeiträge an den Staat abführen. Gewinner ist in allen Fällen lediglich der Staat, der von enormen Mehreinnahmen profitiert.“  

Sächsischer Handwerkstag

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