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IG BAU fordert mehr Kontrolleure für Einhaltung des Arbeitsschutzes- Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU fordert vor dem Hintergrund der aktuell überdurchschnittlich hohen Zahl von Todesfällen auf Baustellen deutlich mehr Personal beim staatlichen Arbeitsschutz. „Trotz Corona-Pandemie laufen die Baustellen unvermindert weiter. Für die Bauarbeiter steigt aber das Gesundheitsrisiko. Sie riskieren nicht nur eine Infektion mit Covid-19, sondern auch die Unfallgefahr ist leider stark gestiegen. Allein die Zahl der Todesfälle ist laut Berufsgenossenschaft BG BAU um rund 50 Prozent gestiegen. Wir haben klare Regeln am Bau zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Diese wirken aber nur, wenn sichergestellt ist, dass sie umgesetzt werden.

Dafür brauchen wir mehr Personal bei staatlicher Arbeitsschutzkontrolle“, sagte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Carsten Burckhardt. „Die Experten beraten und kontrollieren die Betriebe. Wie wichtig ihre Arbeit ist, wird spätestens in Zeiten von Corona jeder verstehen. Es gibt aber viel zu wenig Personal bei der Arbeitsschutzaufsicht, um ausreichend zu kontrollieren. Zwischen den Kontrollen in einem Betrieb liegen im Schnitt mehr als 20 Jahre. Das ist das Ergebnis einer verfehlten Politik, die der Arbeitsschutzaufsicht immer mehr Aufgaben überträgt und gleichzeitig einen radikalen Stellenabbau vornimmt. Diese Einsparungen bezahlen auch Bauarbeiter mit ihrer Gesundheit und sogar ihrem Leben. Die Politik muss deshalb umgehend das Ruder herumreißen und verhindern, dass Beschäftigte vermeidbaren Risiken für Leib und Leben ausgesetzt werden.“

 

 

 


Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)
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