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Das Präsidium des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) hat heute das Positionspapier „Handwerk und Normung“ verabschiedet. Es bildet die Grundlage für eine umfassende Normungsstrategie für das Gesamthandwerk, die das Ziel hat, Normen und Normungsprozesse wieder stärker an den Bedürfnissen des Handwerks und der kleinen und mittleren Unternehmen insgesamt auszurichten. „Sachgerechte Normen sind in einer arbeitsteiligen Wirtschaft unverzichtbar, denn sie bieten viele Vorteile. Im Handwerk ist der Nutzen von Normung und Normen daher unbestritten. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass Normen und Normung transparent, verständlich, leicht zugänglich und praxistauglich sind. Außerdem muss Handwerksvertretern eine stärkere Rolle bei der Normenerarbeitung zuerkannt werden “, erklärt ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer.

Auf die aktuellen Herausforderungen in der Normung, wie beispielsweise die wachsende Anzahl und Komplexität von Normen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene, die zunehmende Querschnittsnormung, aber auch Versuche der Politik, Normung für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, müssen Antworten gefunden werden.

Das Positionspapier „Handwerk und Normung“ wurde in einem intensiven Austauschprozess von Normungsexperten insbesondere aus den handwerklichen Fachverbänden erarbeitet. Es fasst die Positionen des Handwerks zum Thema Normung erstmals umfassend zusammen und formuliert Vorschläge und Forderungen an die Bundesregierung, das Deutsche Institut für Normung (DIN) und die Europäische Kommission, damit Normen auch zukünftig ihre unverzichtbare Aufgabe in unserer modernen Wirtschaft erfüllen können. Es ist Ausgangspunkt für den beginnenden Diskussionsprozess mit den verantwortlichen Institutionen.

"Wer nicht normt, der wird genormt", deshalb ist es wichtig, dass sich das Handwerk möglichst breit an der Normungsarbeit beteiligt. Welche Angebote und Leistungen für Handwerksunternehmen bereitgestellt werden, um den Zugang zu Normen und die Mitarbeit an der Normung zu erleichtern, entnehmen Sie der nachfolgenden Übersicht.

ZUGANG ZU NORMEN

Normenauslegestellen
In der Bundesrepublik gibt es mehr als 80 Normenauslegestellen. Diese sind mehrheitlich bei Universitäten und Fachhochschulen angesiedelt. Hier haben Handwerksunternehmen die Möglichkeit der kostenfreien Einsichtnahme in Normen.
http://www.beuth.de/de/regelwerke/auslegestellen

DIN-Taschenbücher
Nach Fach- und Anwendungsgebieten sortiert, bieten die rund 200 DIN-Taschenbücher dem Normenanwender eine preisgünstige Alternative zum Einzel-Normenkauf. Die Taschenbücher beinhalten meist umfangreiche Normensammlungen für einzelne Branchen, zu günstigen Konditionen.
http://www.beuth.de/de/fachpublikationen/fachpublikation-fachliteratur

Normen-Portale
Handwerksunternehmen, die Mitglied einer Innung sind, haben die Möglichkeit, auf spezielle Normensammlungen ihrer Fachverbände zuzugreifen. So verfügen der Bundesverband Metall, Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und der Zentralverband der Elektro- und Informationstechnischen Handwerke über ein eigenes Normenportal. Auch andere Fachverbände bieten günstige Bezugsmöglichkeite

Normen-Entwurfsportal
Um einer breiten Fachöffentlichkeit die Mitwirkung an der Normung zu erleichtern, hat das DIN ein Normen-Entwurfsportal eingerichtet. Seit 2009 haben Unternehmer und Experten die Möglichkeit, Normenentwürfe direkt online zu kommentieren. Damit entfällt der kostenpflichtige Bezug des Normenentwurfs erarbeiten.
www.entwuerfe.din.de

Normungs-Gremien
Jedes Unternehmen hat die Möglichkeit, an der Normenerstellung mitzuwirken. Dazu muss es kein Mitglied im DIN werden. Interessierte Unternehmen können sich aktiv an der Erarbeitung einer Norm beteiligen. Kosten resultieren dann aus der Gremienmitarbeit (s. DIN: Finanzierung der Normungsarbeit).

Kommission Mittelstand
Die Kommission Mittelstand (KOMMIT) ist der direkte Ansprechpartner für den Mittelstand in allen Fragen der Normung. Die KOMMIT zeichnet sich verantwortlich für die Entgegennahme, Prüfung und Weiterleitung von Kritik an Normenausschüsse und versteht sich als Mittler zwischen Anwendern und den Normenausschüssen. Der ZDH ist Mitglied der KOMMIT.
www.mittelstand.din.de

 

Zur Normungsstrategie gehört aber auch, dass sich das Handwerk seiner Rolle in der Normung bewusst ist und sich darin stärker engagieren will. Das Positionspapier kann unter www.zdh.de abgerufen werden.

foto: zdh.de


Zentralverband des Deutschen Handwerks
Mohrenstr. 20/21
10117 Berlin


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