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Die Mitgliederversammlung des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) hat dem Antrag des Friseur- und Kosmetikverbandes NRW zugestimmt, sich für die Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf 7 Prozent für Friseurdienstleistungen einzusetzen und dementsprechende politische Initiativen zu starten. Dies ist eins der Ergebnisse der ZV Mitgliederversammlung, die aufgrund der Corona-Situation am 22. November 2020 erstmals digital durchgeführt wurde. - Mit dem Bericht des Präsidenten Harald Esser schaute man nicht nur zurück auf die Bewältigung des vergangenen Corona-Jahres im Friseurhandwerk, sondern vor allem in die Zukunft. „Ich stehe für ein modernes Friseurhandwerk, das seine Dinge selbst regelt, sonst sagen uns Andere, was wir als Unternehmer zu tun und zu lassen haben. Ich stehe für einen starken Zentralverband, der die Branche voranbringt und beeinflusst und für das Rückgrat unseres Handwerks streitet, die Innungsbetriebe und Ausbilder. Ich stehe für Friseure aus Leidenschaft! Für Aufbruch, für den Meister und hochwertige Ausbildung – ohne Wenn und Aber!“, verdeutlichte Präsident Harald Esser seine Mission. Als langfristige Strategie formulierte er die Digitalisierung, die Stärkung der Unternehmerinnen im Friseurhandwerk und die Modernisierung des Berufsbildes.

Harald Esser bedankte sich bei den Innungen, Landesinnungsverbänden und der gesamten Handwerksorganisation für das engagierte Eintreten in der Corona-Pandemie und den schnellen Restart des Friseurhandwerks. Es gilt jetzt, die Betriebe bei der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie aktiv zu unterstützen. Die anstehenden Wahlen zu den Organen und Gremien des Zentralverbandes wurden auf Grundlage des § 124c der Handwerksordnung auf die nächste Mitgliederversammlung im Frühjahr 2021 verschoben. Diese wird voraussichtlich, sollte es das Infektionsgeschehen im Frühjahr zulassen, als Präsenzveranstaltung in Bayern stattfinden.

Friseursalons auch im Dezember geöffnet.
Auch nach den Beratungen der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 25. November 2020 zum „Corona-Winterfahrplan“ in Deutschland, bleiben die Friseursalons weiter geöffnet. Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen wird der seit dreieinhalb Wochen geltende Teil-Lockdown zunächst jedoch bundesweit bis zum 20. Dezember 2020 verlängert. Gemeinsames Ziel ist, die Infektionszahlen deutlich zu reduzieren und damit eine Überlastung des Gesundheitssystems abzuwenden.

„Dass die Salons auch im Dezember weiter geöffnet bleiben dürfen, ist, trotz aller Herausforderungen für die Betriebe, ein positives Signal für das deutsche Friseurhandwerk. Die Fortsetzung unserer Kampagne #friseuregegencorona und die konsequente Einhaltung der Arbeits- und Hygienevorschriften in den Salons auch im Weihnachtsgeschäft ist jetzt elementar“, so Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV).

Gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) begrüßt der ZV die angekündigte „Dezemberhilfe“ für Betriebe. Sie müsse nur auch dort besser ankommen. Als Folge des verlängerten Teil-Lockdowns wird sich die Liquiditätssituation in vielen Betrieben zuspitzen. Es braucht daher zwingend weiter Liquiditätshilfen. Steuerrechtliche Corona-Erleichterungen wie vereinfachte, zinslose Stundungen, der Verzicht auf Säumniszuschläge sowie das Aussetzen von Vollstreckungsmaßnahmen sollten daher auch im kommenden Jahr weiter gelten. Zudem sollten für Handwerksbetriebe die Möglichkeiten zum Verlustrücktrag substanziell ausgeweitet werden, so die Vorschläge des Handwerks.

Trauer um Udo Walz.
In einer Gesellschaft in der Schönheit schnell als Oberflächlichkeit abgetan wird, hat er den Deutschen gezeigt, was Glamour bedeutet. Udo Walz hatte über Berlin hinaus Prominenten-Status und war durch viele Medienauftritte bekannt. Er hat in seiner langen Karriere vielen prominenten Frauen die Haare frisiert, darunter Romy Schneider, Marlene Dietrich, Claudia Schiffer, Gwyneth Paltrow, Julia Roberts und Jodie Foster. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel war seine Kundin.
Als Friseurunternehmer entwickelte er seinen Namen erfolgreich zur Marke. Seine Innung und den Zentralverband hat er in Interviews stets als überaus wichtig für seinen Beruf bezeichnet und in der Hochphase seiner Popularität vielfach unterstützt. Bei der Mode des Zentralverbands, bei Messen, TV-Auftritten ebenso wie bei der 7% Mehrwertsteuerkampagne des Zentralverbands und natürlich bei der Friseur-WM im Jahr 2000.
Der Zentralverband zeichnete Udo Walz für dieses Wirken mit der Ehrenmedaille aus. Am vergangenen Freitag ist er in seinem Berlin verstorben. Der Zentralverband trauert um diesen herausragenden Berufskollegen. Unsere Anteilnahme gilt seinem Mann.

 

Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks

 

Tel-Aviv-Str. 3

 

Köln 50676

 

 

 


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