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Im Rahmen ihres regelmäßigen Austausches analysierten die Präsidenten der Handwerkskammer Dresden, Jörg Dittrich, und der Sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck, die aktuelle wirtschaftliche Situation ihrer Mitglieder. „Nachdem man sich auf eine nationale Impfstrategie verständigen konnte, ist nunmehr dringend und zeitnah auch eine nationale Lockerungs- bzw. Öffnungsstrategie vonnöten“, so der einvernehmliche Tenor beider Präsidenten. Die Handwerkskammer Dresden beklagt insbesondere fehlende bzw. mangelhafte Unterstützung der Handwerksbetriebe. So fließen die versprochenen Wirtschaftshilfen nur sehr zögerlich. Bei noch längeren Betriebsschließungen weist sie zudem auf die Gefahr der Zunahme der Schwarzarbeit mit entsprechenden weiterhin negativen wirtschaftlichen Folgen hin.

 

 

Die Landesärztekammer befürchtet, dass durch den Lockdown behandlungsbedürftige Krankheiten zu spät erkannt oder verschleppt werden. Außerdem ist mit der Zunahme psychischer Erkrankungen zu rechnen, wie etwa Depressionen und somatischer Beschwerden, also psychischer Beeinträchtigungen. Diese können sich gleichermaßen auf die körperliche Gesundheit von Kindern und Erwachsenen auswirken.

 

 

Aus diesen Gründen betonen beide Präsidenten die Notwendigkeit einer nationalen Lockerungs- bzw. Öffnungsstrategie ab dem 15. Februar 2021. Dazu wollen sie in den nächsten Tagen Gespräche mit der Staatsregierung führen.

 

Handwerkskammer Dresden

 

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