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23.03.2021 – Die Betriebe des Bäckerhandwerks müssen Ostern geöffnet bleiben, fordert der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks. Als systemrelevante Branche tragen die Handwerksbäcker wesentlich zur Grund- und Nahversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln bei. Darüber hinaus drohen lange Schlangen in den Supermärkten sowie Versorgungsengpässe bei Brot und Backwaren, wenn die Bäcker schließen müssen. - Die für Ostern von der Politik verordnete „Ruhezeit“ sorgt für große Unsicherheit im Bäckerhandwerk. Die Betriebe befürchten, dass sie zur Schließung ihrer Bäckereien gezwungen werden. Das Bäckerhandwerk fordert daher dringend eine Klarstellung darüber, dass die Bäcker zum „LEH im engeren Sinn“ gehören und Ostern öffnen dürfen. „Eine Schließung würde zu gefährlichen Engpässen in der Versorgung der Bevölkerung mit Brot und Backwaren führen, da die Bäckereien gerade in den vergangenen Monaten der Pandemie als systemrelevante Branche einen überaus wichtigen Beitrag zur Grund- und Nahversorgung geleistet haben“, meint Daniel Schneider, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Bäckerhandwerks.

Mit seinen bundesweit rund 45.000 Verkaufstellen trägt das Bäckerhandwerk vor allem in den ländlichen Regionen und wohnortnahen Gebieten einen wesentlichen Anteil zur Grundversorgung bei. Die Schließung der Produktions- und Verkaufsstellen würde dazu führen, dass die zu Ostern üblicherweise stark frequentierten Supermärkte noch voller sind und das Ansteckungsrisiko steigt. Dies gilt gerade für die Tage vor und nach der Schließung. Zudem würde sich das umsatzstarke Ostergeschäft auf die Konzerne des Lebensmittelhandels konzentrieren und am mittelständisch geprägten Bäckerhandwerk vorbeigehen. Dieser wirtschaftliche Schaden würde zu einem nicht gerechtfertigten Ungleichgewicht führen und für viele Betriebe existenzbedrohend wirken.


Über den Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.
Die deutschen Innungsbäcker werden seit 1948 durch den Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. auf lokaler, regionaler, Bundes- sowie EU-Ebene vertreten. Als Spitzenverband des backenden Gewerbes in Deutschland vertritt der Zentralverband die Interessen von 10.491 Betrieben mit ca. 266.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 15,22 Milliarden Euro in Bäckereien, Konditoreien, Familienbetrieben und Großbäckereien. Durch den engen Kontakt zum Gesetzgeber hat der Verband gemeinsam mit den Landesinnungsverbänden und den Bäckerinnungen die Möglichkeit, die Interessen seiner Mitglieder erfolgreich durchzusetzen. Durch seine Arbeit sichert der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. die Zukunft der deutschen Innungsbäcker, indem er auf die Politik zugeht und die Belange des Bäckerhandwerks vertritt. Bei der Vorbereitung neuer Gesetzesentwürfe, Verwaltungsanordnungen oder politischen Planungen steht der Zentralverband den Verantwortlichen beratend zur Seite und versorgt sie mit wertvollen Informationen. Auch die Förderung des Nachwuchses ist ein zentraler Punkt in der Verbandsarbeit. Mit Initiativen wie „Bäckman“ oder „Back dir deine Zukunft“ werden gezielt Kinder und Jugendliche über den Beruf des Bäckers informiert. Neben der Interessenvertretung seiner Mitgliedsunternehmen und der Nachwuchsförderung klärt der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. über die Internetseite www.innungsbaecker.de auch Verbraucher rund um die Themen Brot, Backwaren und das Bäckerhandwerk auf. Ob Rezepte oder Artikel zur Brotkultur in Deutschland, hier werden der Innungsbäcker und die Kunst des Brotbackens in den Mittelpunkt gerückt. Der Zentralverband wird durch das Präsidium des Bäckerhandwerks mit Michael Wippler als Präsidenten sowie Hauptgeschäftsführer Daniel Schneider vertreten.