Über 100.000 Handwerksbetriebe suchen und finden in der handwerkernachrichten-Betriebesuche.

 

News Termine Ausschreibungen Marktplatz Kaffeepause Recht

Handwerk und IHK Gewerbe News. Über 100 Tsd. Betriebe präsentieren sich hier.

 

 
 


Viele Tausende Friseurunternehmerinnen und Friseurunternehmer haben am vergangenen Wochenende bundesweit bei der Aktion „Licht an, bevor es ganz ausgeht!“ mitgemacht und ihre Salons 24 Stunden lang beleuchtet. Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) hatte alle Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber dazu aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen und die Kernforderungen ihres Friseurhandwerks nach außen zu tragen, um die Bevölkerung auf die Notsituation des Friseurhandwerks im zweiten Lockdown aufmerksam zu machen. „Das zeigt, wie stark das Friseurhandwerk sein kann, wenn es zusammensteht. Mein Dank gilt allen Friseuren, die sich am vergangenen Wochenende an der Aktion beteiligt haben.“, so Harald Esser, Präsident des Zentralverbandes. Zahlreiche Medien haben in diesem Zusammenhang erneut über die missliche Lage des Friseurhandwerks berichtet. Unter anderem tagesschau.de, WDR, RTL und das ARD-Nachtmagazin.

Auf der ZV-Facebookseite wurden einige strahlende Salonfotos geteilt, hier geht es zum Album. Auch auf Instagram haben einige Friseurinnen und Friseure ihre Salons gepostet und den ZV markiert, zu sehen in den Story-Highlights von zvfriseure.

...und deswegen geht die Gemeinschaftsaktion jetzt in die nächste Runde!

Erneut sind Friseurunternehmen bundesweit aufgerufen, an diesem Wochenende das Salonlicht für eine Nacht angeschaltet zu lassen, um so ein sichtbares Signal für die Corona bedingte Notlage des Friseurhandwerks zu setzen. Der ZV überlässt es dabei den Landesinnungsverbänden, ob die Aktion von heute auf morgen startet oder von Sonntag auf Montag. Poster und Social-Media Motive gibt es zum kostenlosen Download. Jetzt mitmachen und ein starkes Zeichen der Solidarität setzen!

 

Kanzlerin Angela Merkel im Interview.

ntv und RTL strahlten gestern Abend, am 04. Februar 2021 um 20.15 Uhr ein Interview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel aus. In der Sendung "Corona-Krise - Deutschland braucht Antworten" stellte sich die Kanzlerin den Fragen von Moderatorin Frauke Ludowig und RTL-Politikchef Nikolaus Blome. Angela Merkel äußerte sich im Interview unter anderem auch zur Lage des Friseurhandwerks (ab Minute 6:30). Hier können Sie das Interview sehen > https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Bundeskanzlerin-Merkel-im-Interview-zur-Corona-Krise-article22339795.html

 

Thüringen: Mahnwachen gegen geschlossene Salons.

In ganz Thüringen haben am Mittwoch, den 03. Februar 2021 Friseurinnen und Friseure sowie Kosmetikerinnen und Kosmetiker gegen die Schließung der Salons protestiert. Dazu gab es unter anderem Mahnwachen in Jena, Gera, Saalfeld, Schmalkalden, Erfurt, Nordhausen und Meiningen. Zu dem Protest aufgerufen hatte der Landesinnungsverband des Friseurhandwerks und der Kosmetiker Thüringen/Sachsen-Anhalt gemeinsam mit den Innungen vor Ort.

Neben der schnellstmöglichen Wiedereröffnung ihrer Betriebe fordern die Friseure und Kosmetiker auch, dass die angekündigten staatlichen Hilfen ausgezahlt werden. Das Thüringer Oberverwaltungsgericht hatte am Dienstag in einem Urteil bekanntgegeben, dass Friseursalons in Thüringen weiter geschlossen bleiben. Nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts ist das Verbot körpernaher Dienstleistungen, wie sie Friseure anbieten, in der gegenwärtigen Infektionslage verhältnismäßig. Auch wenn Hygieneregeln eingehalten werden würden, bestünde eine erhöhte Infektionsgefahr, wenn der Mindestabstand dauerhaft und regelmäßig erheblich unterschritten werde. Unter anderem der MDR berichtete.



Foto: A&K Friseure | Antonio Weinitschke.

 

Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks

 

Tel-Aviv-Str. 3

 

Köln 50676