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Handwerkskammer und Feuerwehrverband Ostfriesland suchen engen Schulterschluss. Neuer Regierungsbrandmeister Erwin Reiners auf Stippvisite. - Setzen sich für die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehren in Ostfriesland ein: Von der Handwerkskammer für Ostfriesland Präsident Albert Lienemann (rechts) und Hauptgeschäftsführer Jörg Frerichs (links) mit Regierungsbrandmeister Erwin Reiners (Mitte). - Retten, löschen, bergen, schützen an 365 Tagen im Jahr – freiwillig und ehrenamtlich. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Hinter dieser Dienstleistung steckt ein riesiges ehrenamtliches Engagement der Freiwilligen Feuerwehren in Ostfriesland. Ein Großteil dieses uneigennützigen Dienstes wird vom Handwerk getragen. Daher unterstützt die Handwerkskammer für Ostfriesland seit jeher den Feuerwehrverband Ostfriesland. Im Gespräch mit dem kürzlich neu gewählten Regierungsbrandmeister Erwin Reiners aus Marx (Friedeburg) wurde die langjährige Partnerschaft aufgefrischt und Kooperationen ausgelotet. Präsident Albert Lienemann und Hauptgeschäftsführer Jörg Frerichs beglückwünschten den Elektrotechnikermeister zum neuen Amt, welches er von Ernst Hemmen übernommen hat. „Ehrenamtliches Engagement sind für viele Handwerker selbstverständlich und wichtige Grundpfeiler für handwerkliche Strukturen und gesellschaftliches Gemeinwesen“, erklärte Albert Lienemann.

Er sei sehr stolz darauf, dass es für viele kleine und mittelständische Unternehmer eine Selbstverständlichkeit sei, ihre Mitarbeiter im Falle eines Einsatzes von der Arbeit freizustellen. „Das Handwerk leistet damit einen unverzichtbaren Schutz der Bevölkerung in Ostfriesland“, ergänzte Jörg Frerichs. Mit seinem neuen Posten ist Erwin Reiners das Bindeglied zwischen dem niedersächsischen Innenministerium, der Polizeidirektion Osnabrück und den Kreiswehren Ostfrieslands. Als Repräsentant steht er 174 Feuerwehren in Ostfriesland mit rund 10.000 Mitgliedern vor. Nach den Angaben des Elektrotechnikermeisters hätten viele der aktiven Feuerwehrmänner und -frauen einen handwerklichen Beruf erlernt oder einen Bezug dazu. Das berufliche Fachwissen für den Einsatz im Brandschutz und in der technischen Hilfestellung für den flächendeckenden, professionellen Schutz der Bevölkerung, der Umwelt und der Gewerbeanlagen sei ein unverzichtbares Gut.

Bestens geschulte Kameradinnen und Kameraden seien beispielsweise von Nöten, wenn es um das Löschen oder Bergen von Elektro-Fahrzeugen geht. Die neue Technik mit dem Starkstrom berge viele Risiken. Hierzu bietet das angeschlossene Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer in ihrer Kfz-Werkstatt in Aurich Schulungen für Feuerwehren an. Dort werden den Männern und Frauen Gefahrenquellen im Umgang mit Hochvoltfahrzeugen aufgezeigt.

Auch in der Nachwuchsgewinnung profitieren sowohl Betriebe als auch Feuerwehren von den regionalen Verflechtungen. „Während wir häufig junge, technisch begabte Mitglieder anlernen, erlangen die Unternehmen verantwortungsbewusste, teamfähige Auszubildende. Gleichzeitig sichert die Ausbildungsstelle im Heimatort, dass die Jugendlichen den Freiwilligen Feuerwehren erhalten bleiben. Es ist also immer eine Win-win-Situation die Feuerwehren zu unterstützen und sich zu engagieren“, sagte Reiners abschließend.

Foto: HWK

Handwerkskammer für Ostfriesland
Straße des Handwerks 2
26603 Aurich