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"Der zu Jahresbeginn überall im Handwerk zu spürende Optimismus, im Jahresverlauf wieder zu alter Konjunkturstärke zurückkehren zu können, ist vor allem seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges weitgehend verflogen. Der Verlauf des Krieges und die damit einhergehenden Ungewissheiten bei der Lieferung und den Preisen von Materialien, Rohstoffen und Energie sind ein erheblicher Risikofaktor für die weitere Konjunkturentwicklung im Handwerk", so ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke gegenüber Martina Herzog und André Stahl von der "Deutschen Presse Agentur". -  "Das Handwerk kämpft sich aktuell bei kräftigem Gegenwind durch konjunkturell stürmische Zeiten: Folgen der Corona-Pandemie, Material- und Lieferengpässe, drastische Preissteigerungen, Inflation, fehlende Fachkräfte und seit Ende Februar die Auswirkungen des brutalen russischen Angriffs auf die Ukraine setzen dem Handwerk und mittlerweile auch der hiesigen Baukonjunktur zu. Die zunehmenden Schwierigkeiten gerade im Baubereich sind deswegen beunruhigend, weil sich der Bau bislang über die Pandemie hinweg stets als stabilisierender Konjunktur-Anker erwiesen hat. Politik ist in dieser Lage aufgefordert, baustabilisierende Maßnahmen zu ergreifen und vor allem einen verlässlichen Förderrahmen zu gewährleisten."

"Der zu Jahresbeginn überall im Handwerk zu spürende Optimismus, im Jahresverlauf wieder zu alter Konjunkturstärke zurückkehren zu können, ist vor allem seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges weitgehend verflogen. Der Verlauf des Krieges und die damit einhergehenden Ungewissheiten bei der Lieferung und den Preisen von Materialien, Rohstoffen und Energie sind ein erheblicher Risikofaktor für die weitere Konjunkturentwicklung im Handwerk. Der Ukraine-Krieg bedroht die Sicherheit der Energie- und Materialversorgung und verunsichert spürbar Betriebsinhaberinnen und -inhaber."

"In diesem so schwierigen konjunkturellen Umfeld ist es umso wichtiger, dass die Politik unseren Betrieben unterstützend unter die Arme greift: in Reaktion auf die Lieferengpässe und die damit verbundenen Preissprünge durch flexiblere Vertrags- und Preisgestaltungen bei öffentlichen Aufträgen auf wirklich allen staatlichen Ebenen; zum Energiepreisausgleich durch unbürokratische und unsere Betriebe nicht zusätzlich belastende Regelungen; und mit Blick auf die Fachkräftesicherung durch eine deutliche Fokussierung darauf, berufliche Bildung stärker wertzuschätzen und finanziell zu fördern."

"Qualifizierte Fachkräfte bleiben in allen Bereichen knapp. Dabei ist schon jetzt sicher, dass es in Zukunft noch wesentlich mehr handwerkliche Fachkräfte geben muss, um die deutlich ambitionierteren Klimatransformationsziele zu bewältigen. Seit dem 24. Februar ist zudem klar, dass es nicht ausreichen wird, die ökologischen und ökonomischen Aspekte zu berücksichtigen, um die Zukunftsaufgaben besonders beim Klimaschutz und der Energiewende zu bewältigen, sondern dass vor allem auch die geopolitische Seite und zunehmende Autarkie-Überlegungen eine Rolle spielen werden. Daraus werden weitere und zusätzliche Tätigkeitsfelder für das Handwerk erwachsen, was den ohnehin großen Fachkräftebedarf im Handwerk nochmals steigen lassen wird. Daraus resultiert für die Politik die klare Verantwortung, weitaus stärker als bislang alles ihr Mögliche zu tun, um die berufliche Bildung zu pushen, ihr zu der Wertschätzung zu verhelfen, die ihrer gesellschafts- und wirtschaftspolitisch großen Bedeutung entspricht, und so mehr junge Menschen zu einer Ausbildung im Handwerk zu motivieren."

"In vielen Handwerksbetrieben – besonders Bau- und Kfz-Betrieben sowie solchen des gewerblichen Bedarfs – ist es bereits zu kriegsbedingten, teils deutlichen Umsatzverlusten gekommen, auch als Folge von Auftragsstornierungen, weil Kunden nicht bereit waren, höhere Absatzpreise wegen gestiegener Beschaffungs- und Energiepreise zu akzeptieren. Durch den steilen Anstieg der Beschaffungspreise muss eine rekordhohe Zahl an Handwerksbetrieben seine Verkaufspreise erhöhen – allerdings ohne die gestiegenen Kosten vollständig weitergeben zu können."

"Auch wenn das Handwerk insgesamt weniger stark von den unmittelbaren Folgen des Ukraine-Krieges und den Sanktionen gegen Russland und Belarus betroffen ist als stärker außenwirtschaftlich orientierte Branchen, berichten unsere Handwerksbetriebe nahezu flächendeckend von Problemen wegen gestiegener Beschaffungspreise und gestörter Lieferketten. Bei der Mehrheit der Betriebe führt die Preisexplosion dazu, dass bestehende Aufträge unwirtschaftlich werden."

"Richtigerweise hat die Bundesregierung für die Vergabe von Bauaufträgen im Bundesbau eine möglichst flächendeckende Nutzung von Preisgleitklauseln vorgegeben. Eine solche flexiblere Preis- und Liefergestaltung braucht es in dieser Lage jetzt aber zwingend auch in der öffentlichen Vergabepraxis von Ländern und Kommunen, auf die der überwiegende Teil der öffentlichen Auftragsvergaben entfällt."

Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH)
Mohrenstraße 20/21
10117 Berlin


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